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Trends in der Bürgerbeteiligung - Zweite Ausgabe der Reihe „Neues aus der Zukunftswerkstatt Kommunen“ erschienen

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Bürgerbeteiligung ist ein Thema, das viele Kommunen in Deutschland
beschäftigt und seit einigen Jahren zunehmend auch als Baustein von
Förderprojekten eingefordert wird. Sie ist ein wesentliches Element
insbesondere auch für die Entwicklung zukunftsfähiger Demografiestrategien
mit dem Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Die Kommunen
sind in der Umsetzung von Bürgerbeteiligungsprozessen auf einem sehr
unterschiedlichen Stand. Viele von ihnen sind derzeit auf dem Weg, den
richtigen Zugang und Zuschnitt für sich zu finden. Dabei müssen sie einige
Herausforderungen meistern.

Die zweite Publikation des Modellprojektes „Zukunftswerkstatt Kommunen –
Attraktiv im Wandel“ (ZWK) gibt Einblick in zentrale Herausforderungen der
ZWK-Kommunen im Hinblick auf die Bürgerbeteiligung und zeigt praxisnahe
Lösungen: Was können Kommunen tun bei Beteiligungsmüdigkeit? Wie gelingt
die Ansprache von Jugendlichen? Und wie können sie Enttäuschungen bei der
Bürgerbeteiligung vermeiden?

Die Publikation gründet auf aktuellen Erfahrungen, die während eines
Treffens mit den Prozessbegleitungen der ZWK diskutiert wurden. Die
Prozessbegleitungen unterstützen die teilnehmenden Kommunen bei der
Entwicklung und Umsetzung ihrer Demografiestrategie.

Im Rahmen der ZWK entstehen Arbeitspapiere und Ergebnisse, die in
unregelmäßigen Abständen in der Reihe „Neues aus der Zukunftswerkstatt
Kommunen“ veröffentlicht werden. Die Reihe ermöglicht der interessierten
Öffentlichkeit, von dem Austausch und den Erfahrungen der ZWK-Kommunen zu
profitieren. Weitere Wissensbausteine sind auf der Website der ZWK zu
finden: Ein interaktives digitales Tool „Demografie-Assistenz für
kommunale Strategien (DAKS)“ zur strukturierten Gestaltung des
demografischen Wandels, ein „Werkzeugkoffer“ mit praxisnahen Methoden,
Konzepten und übertragbaren Best-Practice-Beispielen sowie
themenspezifische Online-Formate für den Erfahrungsaustausch.

Über die ZWK
Die ZWK wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend gefördert. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-
Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt. Ziel der ZWK ist es, die
vierzig teilnehmenden Kommunen systematisch dabei zu begleiten, den
demografischen Wandel mit den Menschen vor Ort zu gestalten. Um sowohl
Großstädte, Städte, Gemeinden und Landkreise zu unterstützen, für alle
Generationen attraktiv zu bleiben, werden im Rahmen der ZWK Projekte
entwickelt und umgesetzt, die unterschiedliche Lebensphasen und die
Integration von Menschen mit Migrationshintergrund konkret in den Blick
nehmen.