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Arbeitsunfälle vermeiden: Oft liegt der Teufel im Detail

Arbeitsunfälle vermeiden Symbolbild
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Arbeitsunfälle vermeiden Symbolbild
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Sicherheit am Arbeitsplatz ist wichtig. Unternehmen müssen Mitarbeiter bestmöglich schützen und schulen, um Unfälle vermeiden zu können. Dabei steckt der Teufel aber oft im Detail. Stolperfallen am Boden oder eine Unachtsamkeit beim Bedienen der Anlage können bereits schlimme Folgen mit sich ziehen.

Ein Blick auf den Boden: Hier lauern die häufigsten Unfallursachen

Stolpern, Stürzen und Ausrutschen gehört zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz. Ob im Büro, der Produktionshalle oder dem Lager. Es reicht bereits eine kurze Unaufmerksamkeit, die schlimme Folgen haben kann. Wenn sich ein Mitarbeiter den Knöchel verstaucht oder sich beim Hinfallen den Arm bricht, fällt er oft für längere Zeit aus. Daher sollten Stolperfallen wie Teppiche oder lose Kabel am Boden weitestgehend entfernt werden. Treppenabsätze sollten zudem stets mit Signalfarbe markiert werden. Gelbe Streifen weisen dann auf die erste und letzte Stufe hin. Rutschige Böden hingegen lassen sich durch Gitterroststufen ersetzen. Diese sind vor allem dann praktisch, wenn der Untergrund häufig nass ist. Der Gitterrost verleiht ausreichend Grip. Zudem können keine Pfützen am Boden entstehen, die zur Rutschgefahr werden. Vor allem im Büro passieren die meisten Unfälle aufgrund von Stolpern, Stürzen und Ausrutschen. Hier herrscht oft ein falsches Sicherheitsgefühl. Wenn sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz gewisser Gefahren nicht mehr bewusst sind, wird unter Umständen mit zu wenig Vorsicht an den Arbeitsplatz herangetreten. Dann können sogar in einer vermeintlich sicheren Umgebung viele Gefahren lauern.

Anfängerschwierigkeiten und Routine: Maschinen und Anlagen als ständiger Gefahrenherd

Wenn in einem Unternehmen mit Maschinen und Anlagen hantiert wird, stellt dies grundsätzlich immer ein Sicherheitsrisiko dar. Sowohl zu wenig als auch viel Erfahrung können hier problematisch werden. Wenn eine Anlage anfangs nicht sicher bedient werden kann, erhöht dies das Unfallpotenzial. Gleichzeitig steigt das Risiko aber auch wieder an, wenn Mitarbeiter die Maschinen „blind“ betreiben. Wer sich zu sicher im Umgang mit schwerem Gerät ist, dem passieren Flüchtigkeitsfehler. Einmal nicht aufgepasst, kann es dann schon zu verheerenden Unfällen kommen. Daher tun Unternehmen gut daran, möglichst viele Sicherheitssysteme rund um Maschinen und Anlagen zu installieren. Kostengünstig, aber nicht immer möglich, sind physische Barrieren. Schutzgitter oder Plexiglasscheiben verhindern, dass es zu schweren Unfällen kommt. Dadurch können aber oft nicht alle Bereiche von Maschinen und Anlagen abgedeckt werden. Daher wird immer häufiger auch auf lasergestützte Sicherheitssysteme zurückgegriffen. Diese sorgen für einen automatischen Stopp, sobald ein Mitarbeiter den Laserstrahl berührt.

Regelmäßige Unterweisungen durchführen

Wenn Mitarbeiter in potenziell gefährlichen Umgebungen arbeiten, sind regelmäßige Sicherheitsunterweisungen unerlässlich. Staplerfahrer, Produktionsmitarbeiter und Co. müssen vor Arbeitsantritt geschult und mit den wichtigsten Sicherheitsaspekten sowie Gefahrenquellen vertraut gemacht werden. Doch auch für bestehendes Personal sind regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungen für Gefahren am Arbeitsplatz wichtig. So lassen sich potenziell schwere Arbeitsunfälle und Schäden an Geräten und Maschinen vermeiden. Auch regelmäßige Gespräche mit dem Personal sind wichtig. So kann ein Austausch über potenzielle Gefahrenstellen entstehen. Melden Mitarbeiter eine mögliche Unfallgefahr, lassen sich schnell Gegenmaßnahmen ergreifen. Dadurch lässt sich auch zum Ausdruck bringen, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter wertschätzt.