Wissenschaftler des Leibniz-Instituts DSMZ gehört erneut zu den meistzitierten Forschenden der Welt
Bereits zum fünften Mal in Folge ist Privatdozent Dr. Markus Göker vom
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und
Zellkulturen GmbH auf der Liste der weltweit meistzitierten Forscher im
Bereich Mikrobiologie.
Deutschlandweit zählt Bioinformatiker Markus Göker damit zu den neun
Forschenden, deren Publikationen von anderen Forschenden am häufigsten als
Referenz angegeben wurden. Er steht in diesem Bereich als einziger
Braunschweiger Wissenschaftler auf der Liste. Seine wissenschaftlichen
Veröffentlichungen wurden innerhalb des letzten Jahres 2.234mal zitiert.
Markus Göker ist für die Datenbanken LPSN und TYGS verantwortlich
Der Bioinformatiker Göker leitet die Arbeitsgruppe Phylogenomik und ist
Experte für die taxonomischen Datenbanken LPSN [List of Prokaryotic names
with Standing in Nomenclature; https://lpsn.dsmz.de/] und TYGS [Type
(Strain) Genome Server; https://tygs.dsmz.de/] an der DSMZ. Beide
Datenbanken sind Bestandteil der Plattform DSMZ Digital Diversity
(https://hub.dsmz.de/). Die Tatsache, dass die Auszeichnung in der
Kategorie Mikrobiologie vergeben wurde, zeigt die Bedeutung der
Bioinformatik auf diesem Gebiet innerhalb der Biowissenschaften. Darüber
hinaus wird damit auch die Rolle der DSMZ als interdisziplinäre
Forschungsinfrastruktureinrich
Liste der Highly Cited Researchers
Das Informations- und Technologieunternehmen Clarivate™ veröffentlicht
jährlich auf Basis der Publikationsdatenbank Web of Science die Liste der
meistzitierten Forschenden. In diesem Jahr umfasst die Liste weltweit
7.125 Personen, davon forschen 336 in Deutschland. Die Kriterien für die
Erstellung der Liste sowie eine komplette Auflistung aller Forschenden
sind über die Website des Unternehmens abrufbar: https://clarivate.com
/highly-cited-researchers/.
DSMZ-Pressekontakt:
PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-
Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
E-Mail:
Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und
Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische
Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen,
Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische
Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen
gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-
Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen
Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für
Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig
anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr.
511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als
Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit,
biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu
hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das
zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus
Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 85.000 Kulturen sowie Biomaterialien
und hat rund 220 Beschäftigte. www.dsmz.de
Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 selbständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der
Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In-
und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen
Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern
Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die
Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.500 Personen, darunter 11.500
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute
liegt bei 2 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de
