Neue Kampagne macht bundesweit auf Erkrankung Depression aufmerksam und hilft, Vorurteile abzubauen
Wall unterstützt Verbreitung der Motive – Kreativentwurf von Grabarz &
Partner
Leipzig/Berlin/Hamburg, 04.01.2024 – Die gemeinnützige Stiftung Deutsche
Depressionshilfe und Suizidprävention und die Wall GmbH starten gemeinsam
eine Plakatkampagne in deutschen Großstädten. Auf digitalen Flächen wird
auf das Thema Depression aufmerksam gemacht und auf Informations- und
Unterstützungsangebote verwiesen. Die Idee und Umsetzung der Motive
stammen von der Kreativagentur Grabarz & Partner in Hamburg.
Motive zeigen: Depression hat viele Gesichter
Die Kampagnenmotive zeigen im Vordergrund Menschen, die traurig aussehen
und damit dem Klischee eines depressiv erkrankten Menschen entsprechen.
Sie sind es aber gar nicht, die an einer Depression leiden, sondern
jeweils eine andere Person auf dem Foto, der es vermeintlich gut zu gehen
scheint. Die Motive verdeutlichen damit, dass Depression viele Gesichter
hat und auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen ist. Die Idee zu der
Kampagne entstand in einem Agentur-Workshop von Grabarz & Partner,
fotografiert wurde sie von Philipp Rathmer. Ralf Heuel, Managing Director
und Chief Creative Officer bei Grabarz & Partner in Hamburg über die
Kampagne: „Die Kampagne zu machen war uns eine Herzensangelegenheit, denn
diese Krankheit betrifft auch Menschen in unserem privaten Umfeld. Mit dem
Insight des Versteckten und Verborgenen möchten wir mehr Empathie und
Sensibilität für unsere Mitmenschen schaffen, die mit der Last dieser
schweren Erkrankung leben. Unsere Kampagne ist ein Appell, unter diese
Oberfläche zu schauen, sich mit dem Thema Depression zu beschäftigen, die
Website der Deutschen Depressionshilfe zu besuchen und dort zum Beispiel
einen Selbsttest zu machen, der einen ersten Hinweis auf eine Depression
geben kann.“
Depression unterschätzte Volkskrankheit
5,3 Millionen Menschen erkranken jedes Jahr an einer
behandlungsbedürftigen Depression. Gedrückte Stimmung bis hin zur Freud-
und Gefühllosigkeit und das Fehlen von Interesse sind die Hauptmerkmale
der Erkrankung. Hinzu kommen meist ein permanentes Erschöpfungsgefühl, die
Neigung zu Schuldgefühlen, hartnäckige Schlaf- und Appetitstörungen und
das Gefühl der Ausweglosigkeit bis hin zu Suizidgedanken. „Depressionen
gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten
unterschätzten Erkrankungen. Menschen können an Depressionen erkranken,
obwohl die Betroffenen in einer glücklichen Partnerschaft leben, beruflich
erfolgreich sind und kein äußerer Anlass vorliegt. Depressionen können
jeden treffen – oft auch Menschen, von denen man es augenscheinlich nicht
vermutet. Das machen die neuen Kampagnenmotive deutlich und leisten so
einen wichtigen Beitrag, gängige Vorurteile abzubauen“ sagt Prof. Ulrich
Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und
Suizidprävention. Darüber hinaus machen die Motive auf die Informations-
und Unterstützungsangebote aufmerksam, die auf der Webseite der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention zu finden sind. „Wir sind
sehr dankbar, dass Wall sowie Grabarz & Partner uns dabei unterstützen,
das Thema Depression an die Öffentlichkeit zu bringen und Menschen zu
ermutigen, sich Hilfe zu suchen“, so Hegerl weiter.
Kampagne auf digitalen Flächen in vielen deutschen Großstädten
Zu sehen sind die Motive dank der Unterstützung von Wall auf digitalen
Flächen in Dresden, Hamburg, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Köln,
Wiesbaden, Mannheim, Ludwigshafen, Saarbrücken und Stuttgart. Frauke Bank,
Leiterin Corporate Communications & Affairs von Wall: „Depressionen sind
ein Thema, über das ungern oder nicht ernst genug gesprochen wird – in der
Familie, im Freundeskreis, aber auch am Arbeitsplatz. Mentale Gesundheit
zu stärken und frühzeitig Hilfe im Falle einer auftretenden Erkrankung zu
erhalten, um schlimmere Auswirkungen zu verhindern, muss weiter aus der
immer noch existenten Tabuzone geholt werden. Damit Betroffene und
Angehörige leichter Hilfe finden, zeigen wir die Kampagne der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe auf unseren Werbeflächen im Bundesgebiet und
machen ihre Hilfsangebote weithin sichtbar.“
