Einladung – Auftakt von Veranstaltungsreihe zu Herausforderungen der Demokratie im SALON Luitpold
Die Hochschule für Philosophie München (HFPH)
veranstaltet in Kooperation mit dem SALON Luitpold 2024 eine dreiteilige
Veranstaltungsreihe zu „Herausforderungen der Demokratie“, bei der
exemplarisch drei gesellschaftliche Problembereiche herausgegriffen und
mit Expert*innen diskutiert werden. Start der Reihe ist am 11.01.2024 zu
zwei Grundbegriffen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, „Solidarität“
und „Vulnerabilität“.
Gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen
Multiperspektivische Krisen unserer Zeit stellen die Gesellschaft vor
massive Herausforderungen. An drei Abenden werden je zwei Expert*innen aus
unterschiedlichen Feldern der Wissenschaft Problematiken der Gegenwart
inter- und transdisziplinär beleuchten und gemeinsam mit den Teilnehmenden
über innovative und neue Lösungswege nachdenken.
Der Auftakt der Veranstaltungsreihe, ein Gespräch von Prof. Dr. Michael
Reder, Professor für praktische Philosophie an der HFPH und Inhaber des
Lehrstuhls für Völkerverständigung, mit Prof. Dr. Dietmar Süß,
Lehrstuhlinhaber „Neuere und Neueste Geschichte“ der Universität Augsburg,
findet am 11.01.2024 um 19:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich
(siehe Link unten).
Veranstaltungsort ist das Cafe Luitpold (Brienner Str. 11, 80333 München)
am Odeonsplatz (U3/4 oder U4/5 oder Salvatorparkhaus in direkter
Nachbarschaft). An dem Abend zum Thema „Solidarität und Verletzbarkeit als
ethische Antworten auf die Krisen der Demokratie“ werden Grundbegriffe des
gesellschaftlichen Zusammenlebens diskutiert.
Die Reihe wird im Rahmen des SALON Luitpold mit Dr. Stephan Meier in
Kooperation mit der Hochschule für Philosophie München, Prof. Dr Michael
Reder und Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, veranstaltet.
Die Veranstaltung wird gefilmt und live auf dem YouTube-Kanal des SALON
Luitpold übertragen (Anmeldung nötig, siehe unten).
Termine
11.01.2024 – 19:00 Uhr: Solidarität und Vulnerabilität mit Prof. Dr.
Michael Reder (HFPH)
und Prof. Dr. Dietmar Süß (Universität Augsburg), keine Moderation
Abstract:
Wie kaum eine andere Krise des 21. Jahrhunderts hat die Corona-Pandemie
„Solidarität“ und „Vulnerabilität“ als Grundbegriffe unseres
gesellschaftlichen Zusammenlebens ins Rampenlicht treten lassen –
solidarisch mit denen zu sein, die von der Pandemie besonders betroffen
waren, sei es physisch, psychisch oder ökonomisch, war Motivator für
gesellschaftliches Handeln.
Solidarität und Vulnerabilität waren und sind dabei aber auch begrifflich
schillernd. Solidarität kennt unterschiedliche Facetten: vom sozialen
Zusammenhalt einer Gruppe über institutionalisierte Solidarität bis hin
zum politischen Kampfbegriff. Vulnerabilität meint eine allgemeine
Verletzbarkeit aller Bürger*innen, aber diese ist natürlich sehr
unterschiedlich je nach sozialer, ökonomischer oder kultureller Position.
Ob diese beiden Begriffe als Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Krisen
taugen, dies soll die gemeinsame Klammer des Gesprächs des Historikers
Prof. Dr. Dietmar Süß (Universität Augsburg) mit dem Philosophen Prof. Dr.
Michael Reder (Hochschule für Philosophie München) sein. Der Abend will
historische Spuren aufdecken, aktuelle Debatten analysieren und
diskutieren, welches Potenzial in diesen beiden Begriffen steckt.
18.04.2024 – 19:00 Uhr: Autonomie und KI mit Prof. Dr. Kerstin Schlögl-
Flierl (Universität Augsburg) und Prof. Dr. Benjamin Rathgeber (HFPH),
Moderation: tbd
Abstract:
Zu der Frage nach einer menschenwürdigen Gestaltung von KI.
05.06.2024 – 19:00 Uhr: Religion und Pluralismus mit Prof. Dr. Ana
Honnacker (LMU) und Prof. Dr. Georg Sans SJ (HFPH), Moderation: tbd
Abstract:
Wir alle wissen ungefähr, was Religion ist. Trotzdem fällt es selbst
Wissenschaftler*innen schwer, das Phänomen und den Begriff genau zu
fassen. Auch unsere plurale Gesellschaft und der demokratische Staat tun
sich mit der Religion oder den Religionen nicht immer leicht. Wo liegt das
Problem?
