Mit dem Dachzelt günstig und nachhaltig die Welt entdecken
Camping durchlebt derzeit eine Renaissance! Immer mehr Menschen möchten ihren Urlaub in der freien Natur verbringen. Wohnmobile haben Hochkonjunktur und die Campingplätze Europas sind während der warmen Tage gut besucht.
Allerdings hat nicht jeder das notwendige Kleingeld, um ein voll ausgestattetes Reisemobil zu kaufen. Auch eine Vermietung geht aufgrund der großen Nachfrage ins Geld, die Gebühr überschreitet nicht selten die Kosten für ein mittleres Hotel.
Eine günstige und praktische Lösung ist der Erwerb eines Dachzeltes. Die Anschaffung ist für jeden Geldbeutel geeignet und lässt sich einfach auf dem Dach des Pkw installieren. So werden der Urlaub und die Festivalzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Welche Arten von Dachzelten sind zu empfehlen?
Zelten auf dem Autodach ist nicht mehr auf den Offroad-Bereich beschränkt. Die kleinen, komfortablen Schlafkabinen, wie sie beispielsweise auf naturbummler.de angeboten werden, lassen sich immer öfter auf Camping- und Parkplätzen beobachten. Sie sind schnell aufgebaut und bieten einen bequemen und ausreichend dimensionierten Schlafplatz.
Wer in etwas Zubehör wie ein Vorzelt investiert, darf ein ähnliches Campingerlebnis erwarten wie bei einem ausgebauten Campingbus. Camping-Fans sollten darauf achten, dass das Auto über eine ausreichende Dachlast verfügt. Es wird unter zwei Typen von Dachzelten unterschieden, dem Softtop- und dem Hardtop-Dachzelt.
Wo darf man mit einem Dachzelt übernachten?
In einem Dachzelt dürfen Reisende überall dort übernachten, wo das Parken auch für herkömmliche Fahrzeuge erlaubt ist. Sollte eine Übernachtung nicht erlaubt sein, wird auf dieses Verbot in der Regel mit Schildern hingewiesen.
Dachzelt mit Softtop
Ein Dachzelt mit Softtop ähnelt einem normalen Zelt. Der Unterschied besteht darin, dass es sich auf dem Autodach befestigen lässt. Aufgrund von Querverstrebungen wird die Stabilität erhöht. Eine spezielle Falttechnik ermöglicht es, dass sich das Zelt zu einem kleinen, handlichen Paket zusammenschnüren lässt.
Vorzüge eines Softtop-Dachzeltes
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Die Liegefläche ist nicht auf die Dachgröße beschränkt, sondern lässt sich bis zu einem gewissen Grad erweitern.
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Die Softtop-Ausführung ist sehr kompakt und hat wenig Gewicht. Das bringt Vorteile beim Treibstoffverbrauch und bei der Lagerung.
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Sofern ein Vorzelt vorhanden ist, bietet die Variante ein großes Raumangebot und gewährleistet einen trockenen Einstieg.
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Softtops gibt es in vielen unterschiedlichen Farben, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Dachzelt mit Hartschale
Etwas teurer, dafür aber langlebiger sind sogenannte Hartschalen-Dachzelte. Zusammengeklappt erinnern sie an eine klassische Dachbox. Sie sind leicht und besitzen einen aerodynamischen Aufbau, was sich an der Tankstelle positiv bemerkbar macht.
Hardtop-Dachzelte werden in zwei verschiedenen Ausführungen angeboten, die beide mit stabilen Streben versehen sind, die ein bequemes Anlehnen in Sitzposition erlauben. Bei einer Version lässt sich die eine Seite um etwa 45 Grad anheben, wodurch eine außergewöhnliche Kopffreiheit entsteht. Beim zweiten Typ kann der gesamte Deckel angehoben werden, der dann während der Nacht als wasserundurchlässiges Dach dient.
Vorteile eines Dachzelts mit Hardtop
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Bequemer und schneller Aufbau.
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Stabile Fahreigenschaften ohne Geräuschentwicklung.
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Geringe Steigerung des Kraftstoffverbrauchs.
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Optimale Eigenschaften bei feuchtem Wetter.
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Keine weiteren Stützen im aufgebauten Zustand notwendig.
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Bietet zusätzlichen Stauraum während der Fahrt.
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Verfügt über einen langen Lebenszyklus.
Was ist bei der Befestigung eines Dachzelts auf dem Autodach zu beachten?
Um sicher zu reisen, muss das Zelt fachgerecht auf dem Dach montiert werden. Dazu wird in der Regel ein stabiler Dachgepäckträger mit mehreren Querstreben benötigt, der fest verschraubt wird. Wichtig dabei ist, dass das Gewicht gleichmäßig verteilt wird, um die Fahreigenschaften des Trägerfahrzeugs nicht zu beeinträchtigen. Üblicherweise beträgt die zugelassene Dachlast rund 100 Kilogramm. Diese Angabe gilt jedoch nur für das fahrende Auto. Im Stand macht ein Vielfaches dieses Gewichts keine Probleme.
Kinderleichter Aufbau
Sofern bei der Befestigung alles richtig gemacht wurde, lässt sich ein Dachzelt schnell und bequem aufschlagen. Üblicherweise wird ein Gasdruckdämpfer oder eine Kurbel mitgeliefert. Mit diesen Werkzeugen lässt sich die Konstruktion innerhalb weniger Augenblicke bezugsfertig aufrichten.
Wie viel kostet ein Dachzelt?
Der Preis eines Dachzeltes für die Campingreise hängt von dessen Größe und Ausstattung ab. Robuste Softtop-Zelte für zwei Erwachsene sind ab 1.500 Euro erhältlich. Die Preisskala für ein Hardtop-Dachzelt beginnt bei etwa 2.000 Euro.
