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Vortrag: Wie Satelliten Treibhausgasemissionen sichtbar machen

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Vortrag: Wie Satelliten Treibhausgasemissionen sichtbar machen
Eva-Marie Metz erläutert in der Ruperto Carola Ringvorlesung, welchen
Beitrag Satellitendaten zur Erforschung des Klimawandels leisten

Mithilfe von Satelliten können Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid in
unserer Atmosphäre vom All aus gemessen werden. „Wie Satelliten
Treibhausgasemissionen sichtbar machen und die Erforschung des
Klimawandels unterstützen“ erläutert Eva-Marie Metz, Doktorandin am
Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg. Ihr Vortrag ist Teil
der Ruperto Carola Ringvorlesung, die im Wintersemester den Titel
„ÜberMorgen – Junge Forscher:innen der Universität Heidelberg“ trägt.
Damit will die Universität aufzeigen, wie der wissenschaftliche Nachwuchs
mit seiner Forschung dazu beiträgt, den großen Herausforderungen unserer
Zeit zu begegnen. Die Veranstaltung mit Eva-Marie Metz findet am 22.
Januar 2024 in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 18.15
Uhr.

Anhand aktueller Forschungsergebnisse wird Eva-Marie Metz aufzeigen,
welche Rolle Satellitenmessungen in der Klimawandelforschung und im
Klimaschutz einnehmen können. Neue Satelliten mit hoher räumlicher
Auflösung ermöglichen es zum Beispiel, CO2 in Emissionsfahnen von
Kraftwerken zu fotografieren. So können nach den Worten der Referentin
künftig Kraftwerksemissionen aus dem All wissenschaftlich bestimmt werden.
Auch die Ökosysteme der Erde lassen sich mithilfe von Satellitendaten
untersuchen. Der Vortrag thematisiert in diesem Zusammenhang, wie die
Ökosysteme CO2 aufnehmen und auch abgeben, insbesondere im Hinblick auf
Klimaveränderungen. Eva-Marie Metz untersucht im Rahmen ihrer Doktorarbeit
mithilfe von Satellitendaten den Austausch von Kohlenstoffdioxid zwischen
Land-Ökosystemen und der Atmosphäre auf kontinentaler Skala.

Die Ruperto Carola Ringvorlesung ist Teil eines Konzepts von Fokusthemen.
Damit will die Universität Heidelberg zweimal jährlich gesellschaftlich
relevante Forschungsfragen in unterschiedlichen Formaten an die breite
Öffentlichkeit herantragen. In der aktuellen Reihe, die sich dem
Fokusthema SCHWACH & STARK widmet, geben Nachwuchswissenschaftlerinnen und
Nachwuchswissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen Einblicke in
ihre Forschung zu den Bedingungen für eine lebenswerte Gesellschaft der
Zukunft. Anliegen der Reihe ist es, mit der interessierten Öffentlichkeit
ins Gespräch darüber zu kommen, wie sich gesellschaftliche
Herausforderungen – seien es Klimawandel, Gesundheitssystem oder
Stadtentwicklung – meistern lassen und welchen Beitrag Wissenschaft dazu
leisten kann.

Dem Vortrag mit Eva-Marie Metz folgen im laufenden Wintersemester zwei
weitere Veranstaltungen, die jeweils montags in der Aula der Alten
Universität stattfinden. Beginn ist um 18.15 Uhr. Aufzeichnungen der
Vorträge sind zu einem späteren Zeitpunkt abrufbar auf heiONLINE, dem
zentralen Portal der Ruperto Carola mit Vorträgen, Diskussionsrunden und
Veranstaltungen in digitalen Formaten.