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Tanja Tetzlaff wird Professorin für Violoncello und Kammermusik an der Hochschule für Künste Bremen

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Die Hochschule für Künste Bremen bekommt Verstärkung. Ab dem 1. April 2024
wird die renommierte Cellistin Tanja Tetzlaff Professorin an der HfK. Wer
sich für ein Musikstudium zum Studienstart im Sommersemester interessiert,
kann sich noch bis zum 31. Januar 2024 bewerben.

Tanja Tetzlaff verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz als Solistin
und Kammermusikerin. Dem Bremer Publikum ist sie unter anderem durch ihr
Engagement bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen vertraut.

Eine besondere Qualität von Tanja Tetzlaff ist ihr außergewöhnlich breites
Repertoire. Neben den großen Konzerten des Standard-Cellorepertoires
liegen ihr besonders die Cellokonzerte von Unsuk Chin, Witold Lutosławski,
Jörg Widmann, Bernd Alois Zimmermann und das Doppelkonzert für Cello &
Percussion von Rolf Wallin am Herzen. Tetzlaff spielt mit Begeisterung
Streichquartett, Klaviertrio und tritt regelmäßig bei Kammermusik
Festivals auf.

Über die klassische Musikpräsentation hinaus, ist es Tetzlaff wichtig,
auch andere Kunstformen in ihr Schaffen einzubeziehen und sich mit dem
Zeitgeschehen auseinanderzusetzen. Das Thema Nachhaltigkeit nimmt für sie
eine besondere Stellung ein. Für ihren Einsatz, die Themen Naturschutz und
Klimawandel in den Konzertsaal zu bringen, wurde sie von dem „Orchester
des Wandels“ als Botschafterin auf Lebenszeit ernannt.

Die künstlerische Offenheit, Gestaltungskraft und die gesellschaftliche
Rolle, die die HfK Bremen als Kunst- und Musikhochschule innehat, haben
die Cellistin unter anderem davon überzeugt, sich als Professorin in
Bremen für die Musik- und Wissensvermittlung einzusetzen und zukünftige
Generationen von Musikerinnen und Musikern zu prägen:

„Ich bin überglücklich, diese wunderbare Aufgabe in meiner Heimatstadt zu
übernehmen, und freue mich sowohl auf das Aufbauen einer energetischen und
vielseitigen Celloklasse als auch auf die Betreuung der
Kammermusikabteilung! Ich bin schon sehr gespannt darauf, die Studierenden
kennenzulernen“, so Tetzlaff.

Interessiert an einem Musikstudium an der HfK Bremen? Zum Sommersemester
2024 können sich Hochschulwechsler:innen und fortgeschrittene Studierende
ab dem zweiten Fachsemester aktuell bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am
31. Januar 2024.

Weitere Informationen: https://www.hfk-bremen.de/de/neuigkeiten/apply-now-
musik-und-kunst-und-design/1022


Über die Person

Tanja Tetzlaff studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor
Heinrich Schiff. Sie spielt ein Cello von Giovanni Baptista Guadagnini aus
dem Jahre 1776.

Weitere Informationen: https://tanjatetzlaff.com/

Über die Hochschule für Künste Bremen

Rund 1.000 Studierende aus über 50 Ländern, 59  Professor:innen, 88
Mitarbeiter:innen der Verwaltung und mehr als 150 Lehrbeauftragte machen
die Hochschule für Künste Bremen zu einem lebendigen Ort.

Die HfK ist eine Hochschule der scheinbaren Gegensätze. Sie ist regional
verankert und doch extrem international ausgerichtet. Sie erstreckt sich
über verschiedene Standorte der Stadt, die sehr unterschiedlich sind, von
klassizistisch bis schwimmend und zeitgenössisch. Sie ist Kunst- und
Musikhochschule zugleich. Dieser Kontext, der die Hochschule ausmacht, ist
von besonderer Qualität und bildet einen Rahmen, der es ermöglicht sowohl
die kollektive als auch die individuelle künstlerische Entwicklung zu
stärken.

Das Studienangebot umfasst die Freie Kunst, Integriertes Design, Digitale
Medien sowie die Künstlerische und Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung
Musik. Die HfK bietet darüber hinaus seit 2020 die Möglichkeit, im Rahmen
des künstlerisch-wissenschaftlichen PhD-Programms, insbesondere in den
Schwerpunktbereichen Integriertes Design und Digitale Medien, zu
promovieren. Durch offene Lehrveranstaltungen und gemeinsame
Prüfungsbetreuungen sowie durch die Werkstätten, Studios und thematische
Projekte werden Dialog und Zusammenarbeit gezielt gefördert.

Mit rund 400 Veranstaltungen im Jahr gehört die HfK zu einer kulturellen
und gesellschaftlichen Säule der Stadt Bremen. Die Beziehung zwischen den
Mitgliedern der Hochschulgemeinschaft, ihre vielfältigen Kooperationen,
die engmaschige Betreuung sowie die verschiedenen regionalen und
internationalen Kollaborationen, tragen dazu bei, dass die Studierenden
sich zu starken individuellen Charakteren entwickeln. So entstehen
letztendlich Arbeiten, die hohe gesellschaftliche Relevanz haben.

www.hfk-bremen.de