Zum Hauptinhalt springen

Netzwerk „Leibniz R“ schreibt weiteres „Journalist in Residence“-Stipendium aus - Gastgeber ist das IÖR in Dresden

Pin It

Zum vierten Mal erhalten Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit,
sich für ein Recherche-Stipendium des Leibniz-Forschungsnetzwerks
„Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt – Leibniz R“ zu bewerben.
Gastgebende Einrichtung ist dieses Mal das Leibniz-Institut für
ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Die Bewerbung ist bis 22.
März 2024 möglich.

Das „Journalist in Residence“-Programm des „Leibniz R“-Netzwerks bietet
Medienschaffenden die Möglichkeit, während eines zweimonatigen
Gastaufenthaltes an einer Einrichtung des Netzwerkes ein selbst gewähltes
Recherche-Projekt zu verfolgen. Das Angebot richtet sich an
Journalistinnen und Journalisten, die zu Fragen der städtischen,
ländlichen und regionalen Entwicklung arbeiten. Sie können während ihres
Gastaufenthaltes die Ressourcen der Einrichtung nutzen, mit Forschenden
sprechen, an Veranstaltungen teilnehmen und Kontakte des Netzwerkes
nutzen. Die Vergütung beträgt 4.000 Euro brutto im Monat zuzüglich 2.000
Euro Sach- und Reisekosten für den gesamten Zeitraum. Teil des
Aufenthaltes ist ein Workshop für Forschende des Netzwerkes, den der
Stipendiat oder die Stipendiatin zu einem frei gewählten Thema an der
Schnittstelle von Medien und Wissenschaft anbietet.

Gastgebende Einrichtung der aktuellen Ausschreibung ist das Leibniz-
Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Das IÖR trägt
mit seiner Forschung dazu bei, die Entwicklung von Landschafts- und
Siedlungsräumen in Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zu
bringen und Umweltrisiken zu minimieren, sodass sich die Menschen
innerhalb ökologischer Grenzen entfalten können. Ziel ist die nachhaltige
Entwicklung und Transformation von Regionen, Städten und Quartieren. Am
Institut arbeiten Forschende aus den Raum-, Umwelt-, Sozial-,
Wirtschafts-, Rechts- und Ingenieurwissenschaften zusammen. Seit Anfang
2023 baut das Institut das IÖR-Forschungsdatenzentrum (IÖR-FDZ) auf, das
komplexe räumliche Daten aufbereitet und Analysen, Simulationen sowie
Dateninfrastrukturen und Werkzeuge zur maßstabsübergreifenden
Dateninterpretation bietet. Zudem betreibt das IÖR mit dem
Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) am
Standort Görlitz ein dauerhaftes Reallabor.

Bewerbungen sind bis zum 22. März 2024 möglich. Der Gastaufenthalt am IÖR
soll nach Möglichkeit in der zweiten Jahreshälfte 2024 stattfinden, die
genaue Planung des Zeitraums ist flexibel.

Hintergrund

Die im Leibniz-Forschungsnetzwerk „Räumliches Wissen für Gesellschaft und
Umwelt – Leibniz R“ kooperierenden Einrichtungen analysieren gemeinsam
soziale, ökologische und ökonomische Entwicklungen und deren
Wechselwirkungen in räumlichen Zusammenhängen. Das Netzwerk zeigt
raumbezogene Handlungsoptionen auf und trägt dazu bei, räumliches Wissen
in Gesellschaft und Politik breiter zu verankern und besser nutzbar zu
machen. Leibniz R ist ein Verbund von sieben raumwissenschaftlichen
Einrichtungen, von denen sechs Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft sind.
Am Leibniz R Journalist in Residence-Programm beteiligen sich: die ARL –
Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover, das
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, das Leibniz-Institut
für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und das Leibniz-Institut
für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner.