Wissen unplugged: Protest-Power
Diskussionsveranstaltung von ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Leibniz-Gemeinschaft,
ZEIT Campus und Deutschlandfunk Nova zu Protest und Widerstand am 23.
April 2024 um 18 Uhr im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité
Von der Stilllegung der Atomkraft in Deutschland über das Wahlrecht für
Schwarze Bürgerinnen und Bürger in den USA bis hin zur Ehe für alle in 37
Ländern – hinter all diesen großen Zeitenwenden standen Menschen, die
lautstark „Nein“ zum Status quo sagten. Sie haben sich
zusammengeschlossen, ihre Stimmen erhoben und gezeigt, dass Veränderung
möglich ist. Protestieren ist also nicht nur ein Recht, sondern ein
wichtiges Mittel zur gesellschaftlichen Erneuerung. Doch wie zündet man
den Funken des Wandels?
Dieses Mal tauchen wir bei Wissen unplugged tief in die Welt der Proteste
ein. Was bewegt sie wirklich? Was macht ikonische Figuren oder Heldinnen
wie Mahsa Amini und Malala Yousafzai aus? Wie bauen Organisatorinnen und
Organisatoren langfristig wirkende Widerstandsstrukturen auf, um ihren
Aktivismus fest in gesetzlichen, sozialen und kulturellen
Wandlungsprozessen zu verankern? Welche Protestformen sind am
effektivsten? Wie wirkt ziviler Ungehorsam?
Zusammen mit Forschenden schauen wir uns die Geheimnisse erfolgreicher
Protest- und Widerstandsbewegungen der Geschichte an und blicken in die
Gegenwart: Seit Wochen protestieren hunderttausende in Deutschland gegen
Rechtsextremismus und die AfD. Werden diese Proteste erfolgreich sein oder
müsste noch mehr getan werden? Und weil Theorie ohne Praxis nur halb so
spannend ist, sprechen wir natürlich auch mit engagierten Aktivistinnen
und Aktivisten, um von ihren Erfahrungen zu lernen. Seien Sie dabei, wenn
wir ausloten, wie aus lauten Rufen echter Wandel wird.
Wir laden ein zu:
Wissen unplugged:
Protest-Power - Was macht Proteste erfolgreich? Und wann wirkt Widerstand?
im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité, Virchowweg 16-17,
Hörsaalruine, 10117 Berlin
am 23. April 2024, 18-20 Uhr, Einlass 17.30 Uhr
Es diskutieren:
• Sabrina Zajak, Leiterin der Abteilung Konsens & Konflikt am Deutschen
Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)
• Lennart Schürmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für
Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für
Sozialforschung (WZB), Forschungsbereiche: Protest und politische
Radikalisierung in Deutschland
• Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL
Moderiert wird der Abend von Amna Franzke, Ressortleiterin der Jungen
Angebote von ZEIT Online, und Rahel Klein, Moderatorin Deutschlandfunk
Nova.
Im Anschluss laden wir Sie bei kostenlosen Drinks und Snacks dazu ein, mit
den Referentinnen und Referenten sowie anderen Teilnehmenden ins Gespräch
zu kommen und eure Fragen zu stellen.
Anmeldung und weitere Informationen
Der Eintritt ist kostenfrei, aber aufgrund begrenzter Plätze ist eine
Anmeldung erforderlich unter <www.eventbrite.de/e/wissen-un
protest-power-event-podcast-ti
Über Wissen unplugged
Wissen unplugged ist eine neue Veranstaltungsreihe von der ZEIT STIFTUNG
BUCERIUS, der Leibniz-Gemeinschaft, ZEIT Campus und Deutschlandfunk Nova.
Die Reihe bringt Rising Stars und bekannte Persönlichkeiten der
Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und in den Austausch mit dem
Publikum. Gemeinsam wollen wir uns den größten Herausforderungen unserer
Zeit stellen. Die Aufzeichnung des Events wird später im Podcast "Hörsaal"
von DLF Nova ausgestrahlt.
Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 - 471
Mobil: 0174 / 310 81 74
<herbort@leibniz-gemeinschaft.
Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in
Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen
Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und
unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen
Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft
gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.500 Personen,
darunter 11.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das
Finanzvolumen liegt bei zwei Milliarden Euro.
<www.leibniz-gemeinschaft.de>
