Kolloquium „Heidelberger Brücke“: Nachhaltigkeit in Universität und Gesellschaft verankern
Das Heidelberg Center for the Environment lädt zu seiner öffentlichen
Vortragsreihe ein
Mit den sozialwissenschaftlichen Dimensionen des Klimawandels und dem Weg
zu einer nachhaltigen Gesellschaft beschäftigt sich im Sommersemester 2024
das Kolloquium „Heidelberger Brücke“. Unter der Überschrift „Catalyzing
the Sustainability Transformation“ lädt dazu das Heidelberg Center for the
Environment (HCE), das umweltwissenschaftliche Forschungszentrum der
Universität Heidelberg, ein. Den Auftakt am 19. April 2024 bildet ein
Podiumsgespräch zu der Frage, wie die Universität als nachhaltiger
Arbeits-, Lern- und Forschungsort gestaltet werden kann. Daran wird auch
Prof. Dr. Karin Schumacher als Prorektorin für Qualitätsentwicklung und
Nachhaltigkeit der Ruperto Carola teilnehmen. Die insgesamt vier
englischsprachigen Veranstaltungen des Kolloquiums mit Expertinnen und
Experten aus Forschung, Verwaltung und Bildungspolitik finden online und
in Präsenz statt.
Im Mittelpunkt des Kolloquiums „Heidelberger Brücke“ steht im
Sommersemester das Thema Nachhaltigkeit. Das Auftaktgespräch
„Sustainability at Heidelberg University“ gestalten zusammen mit Prof.
Schumacher der Geschäftsführende Direktor des Heidelberg Center for the
Environment, Prof. Dr. Thomas Rausch, und HCE-Geschäftsführer Dr. Max
Jungmann. Weitere Teilnehmer der Gesprächsrunde sind Irina Merz, die als
Referentin Nachhaltigkeitsstrategie am HCE tätig ist, sowie Narasimha
Sushil, Klimaschutzmanager im Dezernat Planung, Bau und Sicherheit der
Ruperto Carola. Sie gehen der Frage nach, welche bisherigen Maßnahmen
ergriffen wurden und welche Veränderungen noch erforderlich sind.
Fortgesetzt wird die „Heidelberger Brücke“ am 3. Mai mit einem Vortrag von
Prof. Dr. Marc-Philippe Weller, Rechtswissenschaftler an der Universität
Heidelberg. Er referiert unter der Überschrift „Climate Litigation – A
Global Phenomenon“ über Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem
Klimawandel. Über eine nachhaltige Berufswelt und die Fähigkeiten, die
dafür in Zukunft benötigt werden, spricht am 29. Mai Romain Boitard von
der European Training Foundation, der Europäischen Stiftung für
Berufsbildung. „What are Green Jobs and Green Skills?“ ist der Titel
seines Beitrags. Zum Abschluss des Kolloquiums am 12. Juli befasst sich
Prof. Dr. Susanne Mantel vom Philosophischen Seminar der Ruperto Carola in
ihrem Vortrag „Climate Change and Ethics“ mit ethischen Aspekten des
Klimawandels.
Das Heidelberg Center for the Environment vernetzt die bestehenden
Kompetenzen in den Umweltwissenschaften an der Universität Heidelberg und
initiiert neue Forschungsvorhaben. Über Fächer- und Disziplingrenzen
hinweg befassen sich die Mitglieder des HCE mit den existentiellen
Herausforderungen, die sich aus dem Wandel in Natur, Technik und
Gesellschaft ergeben. Ziel ist es, ökologischen Auswirkungen
wissenschaftlich zu begegnen. Am HCE ist auch der Sustainability Think
Tank angesiedelt. Aufgabe seiner fünf Arbeitsgruppen ist es, in einem
partizipativen Prozess eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie für die
Universität Heidelberg zu entwickeln.
Die Veranstaltungen in Präsenz finden im Hörsaal des Marsilius-Kollegs, Im
Neuenheimer Feld 130.1, statt und beginnen jeweils um 12.30 Uhr. Für die
Teilnahme via Livestream ist eine Anmeldung auf der Seite des Kolloquiums
„Heidelberger Brücke“ erforderlich. Aufzeichnungen sind zu einem späteren
Zeitpunkt abrufbar auf heiONLINE, dem zentralen Portal der Universität
Heidelberg mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen in
digitalen Formaten.
