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Prof. Peter Charbel Issa ist neuer Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum rechts der Isar der TUM

Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa leitet seit April 2024 die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum rechts der Isar.  Kathrin Czoppelt  Klinikum rechts der Isar
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa leitet seit April 2024 die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum rechts der Isar. Kathrin Czoppelt Klinikum rechts der Isar
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Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa leitet seit April 2024 die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum rechts der Isar.  Kathrin Czoppelt  Klinikum rechts der Isar
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa leitet seit April 2024 die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum rechts der Isar. Kathrin Czoppelt Klinikum rechts der Isar

Die Augenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität
München (TUM) hat einen neuen Direktor: Seit 1. April 2024 leitet
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa die Klinik und Poliklinik für
Augenheilkunde. Vor seinem Wechsel nach München war er seit 2016 am Oxford
University Hospital tätig. Sein Medizinstudium hat Professor Charbel Issa
in Jena, Freiburg und London absolviert, es folgte die Facharztausbildung
an den Universitäts-Augenkliniken in Würzburg und Bonn.  Nach seiner
Habilitation (2010) und einem Marie Curie Research Fellowship an der
Universität Oxford übernahm er 2012 eine Stiftungs-Professur an der
Universitäts-Augenklinik Bonn.

Professor Charbel Issa gilt als international anerkannter Spezialist für
degenerative Netzhauterkrankungen wie der altersabhängigen
Makuladegeneration (AMD), aber auch seltener Augenerkrankungen wie der
erblich bedingten Retinitis pigmentosa oder der Stargardt-Erkrankung.
Große Expertise, die ab sofort auch Patientinnen und Patienten in München
zugutekommt. „Dabei liegt es mir persönlich sehr am Herzen, Menschen mit
seltenen Augenerkrankungen mit fundiertem Fachwissen zu versorgen“, sagt
Professor Charbel Issa. „Aber auch Patientinnen und Patienten mit häufigen
Erkrankungen wie dem Grauen Star, der altersabhängigen Makuladegeneration
(AMD) oder diabetes-bedingten Augenveränderungen werden bei uns nach
neuesten Erkenntnissen behandelt.“

Präziseste bildgebende Diagnostik in der Augenheilkunde

Trotz vieler Jahre im Beruf ist Professor Charbel Issa noch immer
fasziniert von seinem Fachgebiet. „Schon im Studium war ich begeistert vom
Nervensystem – und das Auge ist quasi ein Fenster, um Teile des zentralen
Nervensystems zu untersuchen“, erklärt er. Dabei bietet die bildgebende
Diagnostik der Netzhaut, der Retina, aktuell mit eine der höchsten
Präzisionen in der gesamten Medizin. Aufnahmen von höchster Auflösung
erlauben es, bereits kleinste Veränderungen im Auge zu erkennen – und
teils auch zu behandeln. „Dank hocheffizienter, mikrochirurgischer
Verfahren lässt sich das Sehen oft verbessern und eine Sehverschlechterung
verhindern.“ Auch im Bereich der Forschung sei die Retinologie, die Lehre
von den Netzhauterkrankungen, hochinteressant: „Wir können hier mit
gentherapeutischen Verfahren und hochauflösender Bildgebung auf zellulärer
Ebene arbeiten“, erklärt der Experte. „In beiden Bereichen befindet sich
die Augenheilkunde in einer Zeitenwende.“

Neue Erkenntnisse rasch in die klinische Anwendung bringen

Professor Charbel Issa ist es dabei wichtig, neue Erkenntnisse aus der
Forschung möglichst rasch in die klinische Anwendung zu bringen. „An der
Augenklinik des Universitätsklinikums rechts der Isar bieten wir
Patientinnen und Patienten neueste Therapieansätze an – und ermöglichen es
ihnen bei Bedarf auch, an Forschungsprojekten teilzunehmen.“ Professor
Charbel Issa freut sich daher schon darauf, zusammen mit seinem
hochmotivierten Team und auch über Fachgrenzen hinweg Antworten auf
schwierige wissenschaftliche Fragen zu finden. An seinem neuen Arbeitsort
München habe ihn auch das forschungsstarke Umfeld an der Technischen
Universität München gereizt, insbesondere bei Anwendungen in der Robotik
und Künstlichen Intelligenz (KI), aber auch, „dass bei alledem die
Patienten-Bedürfnisse im Zentrum aller Bemühungen stehen.“