Optimale Bedingungen für das Archäologie-Studium
Ein neuer Master-Studiengang an der Universität Trier bietet bei der Wahl
von Schwerpunkten enorme Flexibilität.
Wo in Deutschland könnte man Archäologie besser studieren als in Trier,
einst antike römische Metropole und älteste Stadt im Land? Zum
Wintersemester 2024/25 erweitert die Universität Trier ihr Angebot in
diesem Fach um den Master-Studiengang „Archäologische Wissenschaften“, der
in einer bundesweit kaum anzutreffenden Bandbreite Inhalte aus der
Klassischen Archäologie, der Provinzialrömischen Archäologie und der
Geoarchäologie bündelt. Studierende finden dank der intensiven Betreuung
durch die Lehrenden und des reichen antiken Erbes in Trier sowie der
fachbezogenen Museumslandschaft optimale Bedingungen vor.
„Archäologische Wissenschaften“ ermöglicht Studierenden maximale
Flexibilität. Sie können sich in dem viersemestrigen Master-Studium auf
einen der drei Bereiche spezialisieren, müssen aber nicht. Dies ist
insbesondere auch im Hinblick auf Berufsperspektiven, die im Masterstudium
stärker in den Fokus rücken, von enormem Vorteil. Im Bereich Klassische
Archäologie wird Wissen über Denkmäler und Methoden zur Erforschung des
Mittelmeerraumes von der späten Bronzezeit bis in die Spätantike
vermittelt. Im Schwerpunkt Provinzialrömische Archäologie vertiefen die
Studierenden Kenntnisse zur Erforschung der römischen Provinzen vom 2. Jh.
v. Chr. bis in die Spätantike. In der Geoarchäologie werden insbesondere
naturwissenschaftliche Methoden erlernt und angewendet. In das
vielschichtige Lehrangebot sind weitere altertums- und
naturwissenschaftliche Fächer eingebunden.
Ob mit oder ohne Spezialisierung – die Studierenden erwartet eine breite
fachliche Ausbildung mit einem hohen Praxisanteil, ein hervorragendes
Betreuungsverhältnis von Studierenden und Lehrenden sowie eine umfassende
Anleitung im Umgang mit modernster digitaler Technik. Damit werden die
Master-Studierenden bestens vorbereitet auf Tätigkeiten in der Forschung,
in der Denkmalpflege, auf Ausgrabungen, in Museen, aber auch im
Kulturmanagement, im Tourismus, in der Kulturpolitik, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Bibliotheks- und Verlagswesen oder der Jugend- und
Erwachsenenbildung.
Die Berufsorientierung wird darüber hinaus durch entsprechende Module im
Studienprogramm und durch das Netzwerk gefördert, das die Universität
Trier mit renommierten Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen
unterhält. In deren und den universitätseigenen Sammlungen arbeiten die
Studierenden mit Originalfunden, sie können an Grabungen und Exkursionen
teilnehmen, Berufspraxis sammeln, Kontakte knüpfen und ihr Studium mit
Abschlussarbeiten erfolgreich abschließen.
Für die Erforschung antiker Gesellschaften und Lebensweisen bieten Trier
und sein Umland mit einer Fülle an UNESCO-Welterbestätten und historischen
Zeugnissen wie Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen, Römerbrücke, Dom
oder Igeler Säule Voraussetzungen, wie sie in Deutschland in dieser Dichte
nirgends sonst zu finden sind.
Der Studienbeginn ist zum Winter- und Sommersemester möglich. Man kann
sich vom 6. Mai bis 15. September bewerben. Als Zulassungsvoraussetzung
ist ein adäquater Bachelor-Abschluss in einem archäologischen oder
sonstigen altertumswissenschaftlichen Fach oder ein gleichwertiger
Studienabschluss erforderlich.
Weitere Informationen bietet die Website des Faches Klassische
Archäologie.
