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Das Unfallrisiko im Betrieb senken – Maßnahmen zur Mitarbeitersicherheit

Mitarbeitersicherheit Symbolbild
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Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu Tausenden von Arbeitsunfällen, was für die Betroffenen schwere Folgen haben kann. Neben langen Ausfallzeiten besteht auch das Risiko einer Arbeitsunfähigkeit. Entsprechende Maßnahmen für einen möglichst hohen Sicherheitsstandard am Arbeitsplatz sind deswegen unerlässlich.

Arbeitgeber sind für den Arbeitsschutz verantwortlich

Besonders hoch ist das Risiko für einen Unfall bei der Arbeit auf dem Bau oder bei Tätigkeiten im Bereich Maschinenbau, doch auch in anderen Branchen kann es zu Fehlern und Missgeschicken kommen, die nicht selten schwere Verletzungen nach sich ziehen. Arbeitgeber sind laut Gesetzgeber dazu verpflichtet, für einen ausreichenden Arbeitsschutz zu sorgen. Dabei reicht es nicht, einmal ein Schutzkonzept aufzustellen. Der Arbeitgeber soll sich außerdem regelmäßig ein Bild über die vorherrschenden Gesundheitsgefährdungen machen und die vorhandenen Schutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Welche Sicherheitsvorkehrungen angemessen sind, hängt immer auch vom Betrieb und von der jeweiligen Abteilung ab. Im Büro spielen andere Faktoren eine Rolle als für die Arbeit in der Produktion oder in der Logistik.

Angemessene Schutzkleidung kann viele Unfälle verhindern

Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern Schutzbekleidung bereitstellen und so das Risiko von Verletzungen bereits deutlich reduzieren. Sicherheitsschuhe sind mit einer Stahlkappe ausgestattet, sodass die Zehen vor schweren herunterfallenden Gegenständen geschützt werden. Eine Schutzbrille ist hingegen überall dort angemessen, wo die Augen mit gefährdenden Stoffen in Kontakt kommen könnten. Darüber hinaus wehrt sie den Funkenflug beim Schweißen ab. Damit die Schutzkleidung auch wirklich den Anforderungen gerecht wird, sollte bei der Anschaffung darauf geachtet werden, dass sie die geltenden DIN-Normen erfüllt.

Rutschfeste Böden verringern die Sturzgefahr

Überall dort, wo es feucht ist, besteht ein erhöhtes Risiko auszurutschen und zu stürzen. Auch Öl kann den Boden zu einer echten Gefahr für Leib und Leben machen. Arbeitgeber sollten deswegen den gesamten Betrieb mit möglichst rutschfesten Böden ausstatten. In manchen Bereichen bietet sich auch der Einsatz von Riffelblechen aus Metall an. Sie sind mit kleinen Erhebungen ausgestattet, die für mehr Grip sorgen, sodass sie selbst im feuchten Zustand nicht rutschig werden. Zudem lassen sie sich ganz unkompliziert sauber halten. Dementsprechend kommen sie auch für hochfrequentierte Bereiche infrage. Wer möchte, kann online ein Blech konfigurieren und so die perfekte Größe bestellen.

Regelmäßige Wartungen von Maschinen durchführen

Vor allem die Arbeit mit großen Maschinen birgt ein hohes Unfallpotenzial. Um dem zu begegnen, müssen Unternehmen dafür Sorge tragen, dass eine regelmäßige Wartung stattfindet. So lassen sich Defekte entdecken, solange sie noch klein und ungefährlich sind. Darüber hinaus sollten bei jeder Wartung die Sicherheitsvorkehrungen der Maschinen auf ihre Funktion überprüft werden. Zum Beispiel muss ein funktionierender Notausschalter vorhanden sein.

Mitarbeiter auf Gefahren hinweisen

Zu guter Letzt ist es essentiell, dass immer eine vollständige Einweisung der Mitarbeiter stattfindet. Dazu gehört, dass sie mit der Abteilung und den internen Abläufen vertraut gemacht und auf die vorherrschenden Sicherheitsrisiken hingewiesen werden. Darüber hinaus sollten Sie Handlungsanweisungen für den Notfall erhalten, sodass Sie stets richtig reagieren können. Dafür müssen detaillierte Notfallpläne erarbeitet und den Angestellten zur Verfügung gestellt werden. Wichtig ist außerdem, dass die Mitarbeiter bei veränderten Gegebenheiten erneut geschult werden. Regelmäßige Unterweisungen können außerdem deswegen sinnvoll sein, weil sie das Wissen der Mitarbeiter immer wieder auffrischen.