Einladung zum ARL Lunch Talk: Zukunft der Europäischen Strukturförderung
Wird die Europäische Strukturförderung zu einer Gefahr für den ländlichen
Raum? Kurz vor der Europawahl diskutieren die Brüsseler Gäste des
aktuellen ARL Lunch Talks über die Zukunft der ländlichen Entwicklung vor
dem Hintergrund der Bauernproteste und der eventuellen weiteren
Einschränkung der Strukturförderung des ländlichen Raumes.
Die Bauernproteste betreffen die gesamte Europäische Union. Aktuelle
Diskussionen in Brüssel zeigen, dass sie negative Auswirkungen auf die
Entwicklung des ländlichen Raums haben könnten. Vor der anstehenden Wahl
des Europaparlaments sind die Diskussionen über den Europäischen Haushalt
und die Ausgestaltung der Förderinstrumente in vollem Gange. Dabei ist zu
befürchten, dass die Förderung der ländlichen Entwicklung weiter
eingeschränkt werden könnte. Gleichzeitig ist vollkommen offen, ob die
Regionalpolitik der EU in der bisherigen Form erhalten bleibt oder
zugunsten einer stärker zentralisierten Lösung umgestaltet wird.
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit unseren Gästen über die Zukunft
der Strukturförderung ländlicher Entwicklung zu diskutieren! Der Lunch
Talk soll Einblicke in die aktuellen Hintergründe und Debatten geben, die
von den Entscheidungsträgern in Brüssel geführt werden. Außerdem wird es
um die Bedeutung der aktuellen Förderung des ländlichen Raums,
insbesondere in Niedersachsen, gehen.
Zu Gast sind Michael Schmitz, stellvertretender Leiter im Brüsseler
Europabüro des Deutschen Landkreistages und Vorsitzender der
Expertengruppe für Kohäsionspolitik des Council of European Municipalities
and Regions (CEMR) und Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Chefin des
Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg.
Der Lunch Talk findet am 6. Juni 2025 von 13:00 – 14:00 Uhr online statt
und richtet sich an alle Interessierten. Anmeldungen über den unten
stehenden Link sind bis zum 5. Juni möglich.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Britta Bockhorn, Stabsstelle Internationale Angelegenheiten
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