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DGS und HTW Berlin starten pv-wissen.de – Die neue Wissensplattform für Photovoltaik-Fachkräfte

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Der Landesverband Berlin Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für
Sonnenenergie e.V. (DGS) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft
Berlin (HTW Berlin) gehen mit ihrer kürzlich veröffentlichten Online-
Plattform pv-wissen.de neue Wege der Wissensvermittlung. Von der Planung
über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen
(PV-Anlagen): Die digitale Plattform pv-wissen.de versorgt das Solar- und
Elektrohandwerk sowie Planungsbüros mit dem notwendigen Praxiswissen.

Grundlagen für Photovoltaik-Neulinge

Die von der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU) geförderte
Wissensplattform richtet sich nicht nur an Fachleute aus der
Energiebranche, sondern unterstützt zukünftige PV-Fachkräfte bei ihrem
Neu- und Quereinstieg. Worin unterscheiden sich die marktgängigen
Solarzelltechnologien? Wie viel Kilowattstunden liefert die Sonne jährlich
auf einem Quadratmeter in Deutschland? Antworten auf diese und weitere
Fragen finden Neueinsteiger*innen in den Grundlagen auf pv-wissen.de.

Profiwissen zu Solarmodulen, Wechselrichtern und Batteriesystemen

Darüber hinaus richtet sich die Plattform mit Praxiswissen zu PV-Modulen,
Wechselrichtern, Batteriesystemen und weiteren Komponenten an das Solar-
und Elektrohandwerk. „Wir geben nicht nur eine grundlegende Einführung,
sondern bereiten komplexe Inhalte mit übersichtlichen Grafiken und Bildern
aus der Praxis verständlich auf“, unterstreicht Frederic Hirschmüller,
Geschäftsführer der DGS Berlin Brandenburg. Neben den beim Transport und
bei der Installation von Batteriespeichern zu beachtenden Vorschriften
werden weitere Spezialthemen wie zum Beispiel die Verschattungstoleranz
von sogenannten Halbzellenmodulen detailliert beschrieben.

Praxistipps und Hilfsmittel unterstützen bei der Planung von PV-Anlagen

Worauf bei der Planung von PV-Anlagen zu achten ist, wird in einem
weiteren Schwerpunkt der Wissensplattform ausführlich erläutert. Hier
erfährt man, warum die Auslegung des PV-Generators und die des
Wechselrichters gemeinsam gedacht werden müssen. Zum Download stehen
praktische Hilfsmittel wie Checklisten zur Standort- und Gebäudeaufnahme
zur Verfügung. Nützliche Planungshinweise, unter anderem zur
Leitungsverlegung und zur Wahl des Wechselrichterstandorts, erleichtern
die spätere Installation der PV-Anlagen.

pv-wissen.de macht die Aus- und Weiterbildung in der Photovoltaikbranche
attraktiver

Ziel der Wissensplattform pv-wissen.de ist es, nicht nur die PV-Branche,
sondern auch das SHK- und Dachdeckerhandwerk mit frei zugänglichem
Praxiswissen zur Technik, Planung und Installation von PV-Anlagen zu
unterstützen. Die Inhalte basieren auf der bekannten DGS-Publikation
„Leitfaden Photovoltaische Anlagen“ und wurden von Expert*innen der DGS
und der HTW Berlin weiterentwickelt. „Durch interaktive Inhalte, animierte
Grafiken und anschauliche Videos soll die Plattform besonders
Auszubildende und Studierende für Photovoltaikthemen begeistern“, betont
Johannes Weniger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin.

Wissensplattform wird kontinuierlich erweitert

Zum Start liegt der inhaltliche Fokus der Wissensplattform auf den
Themengebieten Grundlagen, Komponenten und Planung. In den nächsten
Monaten wird pv-wissen.de sukzessive erweitert, unter anderem um Inhalte
zur Montage und Elektroinstallation von PV-Anlagen sowie um weitere
praxisrelevante Themengebiete.

Über die DGS Berlin Brandenburg

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ist ein gemeinnütziger
Verein, der sich seit 1975 für die Förderung der Nutzung erneuerbarer
Energien und die Verbreitung von Wissen und Technologie im Bereich der
Solarenergie einsetzt. Der Landesverband Berlin Brandenburg wurde im Jahr
1982 gegründet und verfolgt die Ziele der DGS auf regionaler und
überregionaler Ebene.

Über die HTW Berlin

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) bildet im
Studiengang Regenerative Energien seit über 30 Jahren Fachkräfte für die
Energiewende aus. Die HTW Berlin arbeitet zudem eng mit führenden
Photovoltaikforschungseinrichtungen zusammen.