Eine Website mit WordPress erstellen: 5 einfache Tipps
Mehr als 60 % aller Websites basieren auf WordPress, einem sogenannten Content Management System (CMS). Die Software ist kostenlos und lässt sich auf verschiedene Bedürfnisse zuschneiden. Das heißt, dass man ebenso gut einen Blog wie eine Vereinswebsite oder einen Onlineshop mit WordPress erstellen kann.
Wie funktioniert WordPress?
Es gibt zwei WordPress-Varianten: WordPress.org ist eine Art kostenloses Tool, das man zum Erstellen einer Website nutzen kann. Anders als bei Homepage-Baukästen, bei denen bereits alles im Preis inbegriffen ist, benötigt man Folgendes, um eine WordPress-Website erstellen zu können:
- eine Domain (also eine Internetadresse)
- Webhosting (die Unterbringung auf einem Webserver)
Sowohl die Kosten für die Domain als auch die Kosten für das Webhosting werden auf Jahresbasis angerechnet. Dabei muss man den Vertrag nicht erneuern, da dies automatisch geschieht. WordPress.com hingegen ist ein typischer Baukasten mit allem Drum und Dran. Wenn man WordPress erwähnt, ist meist die kostenlose Variante gemeint.
Tipp 1: Domain und Hosting wählen
Für Domain und Webhosting muss man ein paar Euro monatlich zahlen. Kommen noch verschiedene kostenpflichtige Tools und Erweiterungen hinzu, ist man schnell bei einer hübschen Summe angekommen. Der Vorteil einer kostenpflichtigen Domain ist, dass sie professionell wirkt und von Suchmaschinen indexiert wird. Wer möchte, geht einen Schritt weiter und holt sich einen eigenen Server mit blitzschnellen Ladezeiten.
Tipp 2: WordPress installieren
Im Hosting-Verwaltungsbereich gibt es eine spezielle Navigationsleiste mit der Option, WordPress einzubinden. Die automatische Installation erfolgt direkt und unkompliziert, sodass man sofort loslegen kann. Bei einigen Hosting-Anbietern muss man WordPress manuell installieren, doch auch das ist schnell getan.
Tipp 3: Inhalte hochladen
Jetzt kommt der interessanteste Punkt, denn endlich kann man mit der Gestaltung der Website beginnen. Per Drag-and-Drop lassen sich Bilder, Texte und Videos einfügen. Einen hohen Stellenwert nehmen die sogenannten Themes ein. Das sind Vorlagen, die einer Website einen bestimmten Look verleihen. User haben die Möglichkeit, unter Tausenden solcher Themes zu wählen. Es ist ratsam, Inhalte systematisch zu organisieren
Tipp 4: Auf die URL-Struktur achten
Unter dem Begriff URL (Uniform Resource Location) versteht man die Webadresse einer jeden Unterseite. Für Besucher ebenso wie für Suchmaschinen ist es wichtig, dass die einzelnen URLs aussagekräftig sind. Bei der URL "muster.de/beispiel" sieht man sofort, worum es geht. Lautet die URL jedoch "muster.de/?p=123", fehlt jeglicher Bezug zum Inhalt.
Tipp 5: Die richtigen Plugins wählen
Ein Plugin ist eine optionale Softwarekomponente, die je nach Wunsch an die Grundversion von WordPress angeschlossen werden kann. Plugins funktionieren ähnlich wie Apps für Smartphones: Für alles gibt es ein Plugin. Dies ist auch der Grund, warum User in der Regel eine Vielzahl von Plugins herunterladen - und im Nachhinein ein blaues Wunder erleben. Schließlich wird mit jedem Plugin Code installiert, was unter anderem zu Sicherheitslücken oder einer längeren Ladezeit führen kann.
Fazit
WordPress ist die weltweit beliebteste Software zum Erstellen von Websites. Es handelt sich um ein kostenloses Content Management System, das sich mithilfe von Plugins erweitern lässt. WordPress muss auf einer bereits existierenden Domain installiert werden, damit User ihre Website neu gestalten können. Dies bietet eine flexible und skalierbare Lösung, um online Präsenz zu zeigen und individuelle Anforderungen technisch umfassend zu realisieren.
