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Vorbereitung auf die Prüfung: Effektives Lernen leicht gemacht

Vorbereitung auf die Prüfung Symbolbild
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Vorbereitung auf die Prüfung Symbolbild
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Nicht nur Kinder, Jugendliche und Studenten müssen die Schulbank drücken. Bei Weiterbildungen im Berufsleben heißt es manchmal auch für Erwachsene lernen, was das Zeug hält. Dabei bringt die richtige Prüfungsvorbereitung nicht nur die gewünschte Note. Wer effektiv lernt, reduziert in der Weiterbildung auch jede Menge Stress. Doch gerade dieser Punkt fällt den meisten Erwachsenen nicht leicht. Vor allem, wenn die Schul- und Studienzeit schon lange zurückliegt.

Methoden, um das Lernen zu lernen

In der Schule und im Studium fällt das Lernen in der Regel etwas leichter. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Dennoch findet man gerade als Teenager oder im jungen Erwachsenenalter einfach leichter eine Routine. Wenn es dann später zu einer Weiterbildung oder einem Berufswechsel kommt, lassen sich die Inhalte plötzlich nicht mehr ganz so einfach lernen. Während die Prüfungen dann immer näher rücken, steigt auch der Stresspegel. Doch es gibt gute Nachrichten: Auch das Lernen lässt sich wieder lernen. Hierfür braucht es jedoch die passende Methode und diese kann bei jeder Person anders aussehen. Oft handelt es sich bei Lernschwierigkeiten auch lediglich um mentale Blockaden. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich dem Problem annehmen. Wenn Sie wissen, woher die Blockaden kommen, geht es auch wieder mit dem Lernen voran. Hier kann es auch helfen, den Kopf etwas auszutricksen. Kleine Dinge wie Glücksbringer, Eselsbrücken und Co. schaffen oft ein Gefühl von Sicherheit. Doch nun zurück zu den Lernmethoden. Grundsätzlich wird zwischen vier verschiedenen Lerntypen unterschieden:

 

  • Der auditive Typ: Hierbei wird Gelerntes hauptsächlich über das Hören aufgenommen. Es kann helfen, den Inhalt einfach mehrmals laut vorzulesen.
  • Der visuelle Typ: Der visuelle Typ lernt am effektivsten beim Lesen. Auch das Anschauen von Dokumentationen kann Erfolg bringen.
  • Der motorische Typ: Hier ist Learning by Doing angesagt. Der motorische Typ lernt am leichtesten, wenn er Abläufe versteht.
  • Der kommunikative Typ: Dieser Lerntyp lernt am besten durch Kommunikation und Partnerarbeit.

Früher Vogel oder Nachteule?

Jede Person ist unterschiedlich. Dies spiegelt sich auch im Tagesrhythmus wider. Während manche Personen direkt morgens am aufnahmefähigsten sind, können andere wiederum nur in der Nacht lernen. Nachdem Sie Ihren Lerntypen ermittelt haben, sollten Sie daher die perfekte Tageszeit zum Büffeln eruieren. Hierbei empfiehlt es sich, einfach die verschiedenen Tageszeiten auszuprobieren. Sie werden schnell merken, wann es sich am leichtesten lernt. Grundsätzlich können Sie dies aber auch an Ihrem circadianen Rhythmus erkennen. Wer morgens relativ leicht aus dem Bett kommt, sollte die Lernzeiten auf den Vormittag oder den frühen Nachmittag legen. Langschläfer hingegen sollten erst ab 15 Uhr mit dem Lernen beginnen. Natürlich muss hier aber auch eine passende Routine gefunden werden, welche mit dem Alltag und den beruflichen Verpflichtungen zusammenpasst.

Gönnen Sie sich eine Pause

Wer fleißig lernt, darf auch Pausen machen. Ruhezeiten sind beim Lernen das A und O. Irgendwann stößt das Gehirn einfach an seine Kapazitätsgrenze. Ab einem gewissen Punkt können Inhalte einfach nicht mehr aufgenommen werden. Meist macht sich dies durch Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme bemerkbar. Dann sollten Sie das Lernen für den Tag einstellen. Oft ist es auch hilfreich, sich eine längere Pause von zwei bis drei Tagen zu gönnen. Danach kann es auch wieder voller Elan an den Stoff gehen. Lernpausen sorgen dafür, dass sich das Gehirn wieder erholen kann. Auch während einer Lernsitzung sollten Sie etwa alle 45 Minuten eine kurze Pause einlegen. Sie werden sehen, wie gut das Lernen danach vorangeht.