Ihre Karte bitte! IRS-Archiv lädt Berliner zu Plausch über historische Ansichtskarten aus der DDR ein
Auf der Berliner Langen Nacht der Wissenschaften zeigen die
Wissenschaftlichen Samlungen in Erkner historische Ansichtskarten aus der
DDR. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, auch ihre eigenen (alten)
Ansichtskarten mitzubringen und darüber ins Gespräch zu kommen.
Berlin. Auf der Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, dem 22. Juni
2024, präsentieren sich die Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und
Planungsgeschichte der DDR im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-
Mitte. Sie zeigen einen noch kaum erschlossenen Schatz aus ihrem Archiv:
historische Ansichtskarten aus der DDR. Die Karten stammen aus
verschiedenen Sammlungen und Nachlässen. Als Zeugnisse ihrer
Entstehungszeit sind sie bedeutsam für die historische Forschung. Die
Öffentlichkeit kann dabei mithelfen, Wissenslücken zu schließen.
Die Wissenschaftlichen Sammlungen laden die Menschen in Berlin und
Umgebung ein: Besuchen Sie uns an unserem Stand im Atrium des Hauses der
Leibniz-Gemeinschaft! Zeigen Sie uns gerne Ihre eigenen alten
Ansichtskarten und erzählen Sie uns ihre Geschichte! Schauen Sie sich
unsere historischen Karten an und teilen Sie mit uns, welche Erinnerungen
Sie mit ihnen verbinden - an Schulferien, Reisen oder den Heimatort? Wir
möchten so viel wie möglich von Ihnen lernen.
Den Stand des IRS finden Sie von 17 bis 23 Uhr im Atrium des Hauses der
Leibniz-Gemeinschaft in der Chausseestraße 111 in Berlin-Mitte.
Die Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR
in Erkner sammeln und erforschen historische Pläne, Architekturentwürfe,
Fotografien und viele weitere Dokumente aus der DDR und darüber hinaus.
Sie sind Teil des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung
(IRS), das die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichem und räumlichem
Wandel untersucht. Archivarbeit und Zeitgeschichte bilden einen Pfeiler
dieser Forschung.
Auf dem Onlineportal stadt-raum-geschichte.de sind digitalisierte Bestände
der Wissenschaftlichen Sammlungen einsehbar. Hier können Interessierte
auch bei ihrer Erschließung mithelfen.
