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AXSOL und CAE unterzeichnen wegweisende Entwicklungskooperation für die Zukunft des Energiemanagements

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Wie speichert, verteilt und verwertet man elektrische Energie am besten?
Batteriespeicher spielen eine zunehmend zentrale Rolle in der
Energiewende. Sie erzeugen flexible und lokale Leistungskapazitäten und
tragen z.B. dazu bei, die Integration erneuerbarer Energien sowie deren
Verteilung zu vereinfachen.

Batteriespeicher können darüber hinaus auch in der Industrie und im
privaten Sektor eingesetzt werden, um die Energieeffizienz zu steigern,
die Netzstabilität zu erhöhen und die Kosten für Energie zu senken.

Die bayerischen Unternehmen AXSOL und CAE (Center for Applied Energy
Research e.V.) aus Würzburg haben eine strategische
Entwicklungskooperation von hoher wirtschaftlicher und politischer
Bedeutung unterzeichnet.

Die Nutzung unserer Stromnetze ändert sich. Dadurch ergeben sich für
Industrie und Gewerbetreibende Chancen für neue Einnahmequellen durch die
Vermarktung und Nutzung von Strom. Die nötige Steuerungs- und
Handelssoftware wird dazu nun gemeinsam in Würzburg entwickelt.

Die Zusammenarbeit zielt auf Innovationen im Bereich der Steuerung und
optimierte Verwertung von Batteriespeichern und anderen Energiespeichern
ab und verspricht bahnbrechende Fortschritte für
Energiespeichermanagementsysteme. Bereits jetzt liegt eine
vielversprechende Pilotanfrage für ein klimaneutrales Industriegebiet in
der Region Mainfranken vor, die die Innovationskraft der
Kooperationspartner unterstreicht. Dort soll mittels KI-gestützter
Optimierung von Geschäftsmodellen und Systemzuständen sowie der Einbindung
von innovativen Verwertungsmodellen wie Ladeinfrastruktur, Wasserstoff
Technologien und Wärmenetze eine Blaupause für die klimaneutrale
Transformation der bayerischen und deutschen Industrie entstehen.

Im Fokus der Kooperation steht die Umsetzung kombinierter Geschäftsmodelle
für Batteriespeicher vor und nach dem Zähler. Dieses zukunftsweisende
Konzept ermöglicht Multinutzen eines Batteriespeichers auf lokaler und
netzweiter Ebene, steigert die Wirtschaftlichkeit von Investitionen und
trägt zum gesellschaftlichen Nutzen von Batteriespeichersystemen bei.

Die Expertise und das Engagement beider Kooperationspartner versprechen
wegweisende Entwicklungen, die die Energiewende auch über die Tore
Würzburgs hinaus maßgeblich vorantreiben werden.

Über AXSOL:
AXSOL ist ein innovativer Systemintegrator und Hersteller für
Energiespeichersysteme mit Sitz in Würzburg und ist seit 2023 ein
Unternehmen der Joachim Loh Unternehmensgruppe GmbH. Von stationären
Batteriespeichersystemen bis hin zu mobilen Batteriespeichern für den
professionellen Einsatz bietet AXSOL einen 360-Grad-Ansatz, der von der
Beratung bis zum optimierten Betrieb alles abdeckt. Die Lösungen sind so
konzipiert, dass sie mit erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und
Windenergie, Brennstoffzellen oder konventionellem Netzstrom und
Generatoren harmonieren, um sicherzustellen, dass das Laden des
Batteriespeicher-Containers nachhaltig und effizient ist. Mit dem
Schwerpunkt auf bedarfsoptimiertem Energiemanagement stellt die AXOS-
Plattform sicher, dass jedes von uns entwickelte Energiesystem die
Nachhaltigkeit maximiert und mit optimaler Effizienz arbeitet.

Für seine innovativen Systeme wurde AXSOL mehrfach ausgezeichnet, was die
Qualität, die Zuverlässigkeit und die Innovation der Produkte deutlich
unterstreicht. Mit seinen Produkten verfolgt der innovative Hersteller
mehrere Ziele: mit guten Lösungen einen einfachen und sicheren Zugang zu
günstiger grüner Energie für Industrie, Infrastruktur und Versorgung zu
schaffen und an der Etablierung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen
Energieversorgung mitzuwirken.

Über Center for Applied Energy Research e.V.:
Das Center for Applied Energy Research e.V. (CAE) zielt mit seinen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten darauf ab, Ideen in Kooperation
mit Wirtschaftsunternehmen und weiteren Forschungspartnern in die Praxis
zu überführen und so einen möglichst großen Beitrag für ein nachhaltiges,
CO2-emissionsfreies und wirtschaftliches Energiesystem zu leisten. Das CAE
bildet dabei eine Brückenfunktion zwischen grundlagenorientierter
Forschung und marktnaher Entwicklung. Das Institut ist Mitglied im
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) und der ZUSE Gemeinschaft.

Mit seinen Arbeitsgruppen „Klimaneutrale Gebäude und Quartiere“, „Smarte
Funktionale Materialien“, „Advanced Thermal Management“, „Sensorik für die
Energie- und Wasserstofftechnik“ und „Energiesystemmanagement und
Technologieintegration“ leistet das CAE notwendige Forschungs- und
Entwicklungsarbeiten für die Industrie und setzt neue Innovationsimpulse.
Diese neuartigen Ideen lässt das CAE in seine Quartiers- und
Energiekonzepte miteinfließen, um Kommunen und Industriebetrieben
individuelle, moderne und lösungsorientiere Maßnahmen zu klima- und
energiegerichteten Problemstellungen zu bieten. In einem eigenen
Innovation Hub werden die Zukunftsthemen „Wasserstofftechnologie“ und
„Digitalisierung in der Energietechnik“ gesondert unterstützt und
Synergieeffekte erzielt. Im CAE eigenen „Guided Makerspace“ erhalten junge
Unternehmen schnellen und unbürokratischen Zugang zu wissenschaftlichen
Maschinen und Versuchsständen sowie zu Experten der CAE
Kernkompetenzfelder.