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Vielfältig und bunt – im Dienst von Bildungsforschung und Bildungsinformation

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Als erstes Leibniz-Institut hat das DIPF | Leibniz-Institut für
Bildungsforschung und Bildungsinformation das Audit „berufundfamilie
+vielfalt“ durchlaufen. Das entsprechende Zertifikat wurde am 18. Juni
überreicht. Es ergänzt das Zertifikat „berufundfamilie“, das dem DIPF
bereits fünf Mal verliehen wurde, und bescheinigt dem Institut, dass es
bewusst und sensibel mit Fragen von Familienentwicklung, Lebensphasen und
Vielfalt umgeht.

„Vielfalt ist für uns ein hohes Gut, an dem wir uns bereits in der
Vergangenheit bei unserem Handeln als Arbeitgeber orientiert haben“,
unterstreicht Susanne Boomkamp-Dahmen, die Geschäftsführerin des DIPF.
„Dabei geht es uns um ein Arbeitsumfeld, das die unterschiedlichen
Lebensumstände und Herausforderungen der Beschäftigten berücksichtigt,
Chancengerechtigkeit ermöglicht und Diskriminierungen entgegenwirkt.“

Im Rahmen des Audits durch die berufundfamilie GmbH haben Beschäftigte aus
allen Bereichen des DIPF in einem strukturierten Prozess Ansätze und
Möglichkeiten erarbeitet, wie die Vielfalt am Institut noch besser
gefördert werden kann. Dabei wurden insbesondere die Dimensionen Alter,
soziale Herkunft, Religion und Weltanschauung, physische und geistige
Fähigkeiten, ethnische Herkunft, Nationalität, sexuelle Orientierung,
Geschlecht und geschlechtliche Identität in den Blick genommen. Der Status
Quo wurde erfasst und ein Handlungsprogramm zu den verschiedenen
personalpolitischen Betätigungsfeldern entwickelt, das der Vorstand des
Instituts anschließend beschlossen hat.

„Diversity Management hat gerade auch in der Wissenschaft ein großes
Potenzial“, so Jessica Olbrich, die als Referentin für Personalentwicklung
das Audit im DIPF durchgeführt hat. „Alle Institutsbeschäftigten erfahren
unabhängig von ihren persönlichen Hintergründen und Voraussetzungen
Wertschätzung und Anerkennung – und sie leben diese Vielfalt auch und
bringen sich mit ihrem Können und ihrer Kreativität in das Institut ein.“
Dies gelinge insbesondere durch einen stetigen vertrauensvollen Austausch
mit dem Vorstand, den Beschäftigten und den Personalvertretungen.