Vom Kräutertee bis zur Cannabispflanze: Hilfe aus der Natur
Pflanzliche Extrakte, Tees und Öle: Die Natur hat so einiges zu bieten. Viele pflanzliche Wirkstoffe helfen bei körperlichen und psychischen Beschwerden und immer mehr Menschen greifen zu pflanzlichen Alternativen statt zu konzentrierten Pharmazeutika. Mit der Legalisierung von Cannabis hat auch die Regierung eine weitere pflanzliche Substanz anerkannt. Die in der Pflanze enthaltenen Cannabinoide haben vor allem beruhigende Wirkung und können bei zahlreichen psychischen Beschwerden helfen.
Linderung aus dem eigenen Garten
Psychische Beschwerden sind in der Gesellschaft keine Seltenheit mehr. Von Angstausbrüchen bis zu depressiven Phasen - immer mehr Menschen leiden unter zahlreichen Komplikationen dieser Art. Hilfe kann häufig schon aus dem eigenen Garten kommen. So gibt es beispielsweise zahlreiche Kräuter, aus denen ein Tee zubereitet werden kann oder die getrocknet auch als Gewürz im Essen die Psycho unterstützen können. Beruhigende Wirkstoffe entfalten vor allem Lavendel, Baldrian und Kamille. Diese Kräuter sind häufig auch in sogenannten Beruhigungs- und Gute-Nacht-Tees zu finden.
Eine deutlich stärker beruhigende Wirkung haben Cannabispflanzen. Die in den Blättern enthaltenen Wirkstoffe können beruhigend und schmerzlindernd wirken und dadurch sowohl psychische als auch physische Beschwerden lindern.
CBD – Cannabis ohne Rausch
Cannabis war in Deutschland lange Zeit nur in geringen Mengen und zu medizinischen Zwecken legal. Seit dem Jahr 2024 sind die Gesetze lockerer. Cannabispflanzen nun auch selbst angebaut werde – allerdings nur solche, deren Cannabinoide bestimmte Grenzwerte einhalten und niemals mehr als zwei Pflanzen pro Erwachsener im Haushalt. Cannabinoide gibt es viele verschiedene. Zu den bekanntesten gehören THC und CBD. THC ist der Wirkstoff, der bei Konsum der Hanfblätter – beispielsweise durch Rauchen – einen Rausch verursacht. THC kann beruhigende Effekte haben, weist allerdings auch einige Nebenwirkungen auf. Die Wirkung des Rausches ist individuell und kann nicht immer vorhergesehen werden. CBD hingegen wirkt nicht berauschend – hat aber auch keine bekannten starken Nebenwirkungen. Im Rahmen von medizinischen Behandlungen wir CBD unter anderem bei Epilepsie und teilweise sogar in der Krebstherapie eingesetzt. Der Wirkstoff kann beruhigen und Schmerzen lindern. CBD kann aus bestimmten Hanfpflanzen im Eigenanbau gewonnen werden und so auch ohne ärztliche Kontrolle genutzt werden.
Hanfpflanzen selbst anbauen – darauf kommt es an
Wer Hanfpflanzen selbst anbauen möchte, sollte sich unbedingt an die derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen halten. In einem Haushalt, in dem Kinder leben, müssen Hanfpflanzen für die Minderjährigen unzugänglich angebaut werden. Generell ist der Anbau zudem in einem engen Kreis um Schulen und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen zu vermeiden.
Wer Hanf selbst anbauen möchte, muss zudem beachten, dass die richtigen Samen genutzt werden. Canabis Samen kaufen ist mittlerweile in Deutschland legal möglich. Allerdings gibt es viele verschiedene Hanfpflanzen, weshalb stets ein wenig Recherche betrieben werden sollte. Ein seriöser Händler informiert auf seiner Website oder in Person über die angebotenen Samen und Pflanzen und deren Wirkstoffgehalt.
Hanfsamen aus dem Reformhaus oder der Drogerie
Hanfsamen gibt es freiverkäuflich schon lange in vielen Drogerien, Reformhäusern, Supermärkten und anderen Läden. Diese Samen eigen sich meist nicht zum Anbau, da sie nicht mehr keimen werden. Die Samen besitzen außerdem keine beruhigende oder berauschende Wirkung. Daher eignen sich die Samen nicht für den medizinischen Einsatz. Dennoch können sie der Gesundheit förderlich sein, denn auch die in der Lebensmittelabteilung erhältlichen Samen sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen. So zeichnen sich die Samen etwa durch gesunde Fette und zahlreiche Vitamine aus.
Cannabis und andere heilsame Pflanzen
Wer Medizin aus der Natur nutzen möchte, kann auf zahlreiche verschiedene Pflanzen zurückgreifen. Insbesondere ein bunter Kräutergarten macht sich meist bezahlt. Seit dem Jahr 2024 ist außerdem der Hanfanbau mit Cannabinoiden in geringen Mengen legal. Der eigene Garten darf nun auch durch zwei Hanfpflanzen pro Erwachsener erweitert werden.
