1000 Publikationen auf Basis des Deutschen Alterssurvey
Diese 1000 Publikationen zeigen nicht nur ein wachsendes Interesse an
empirischen Daten der Altersforschung insgesamt, sondern auch wie sich das
Interesse an einzelnen Aspekten des Älterwerdens in den letzten 20 Jahren
gewandelt hat.
Bei einem großen Teil der Publikationen handelt es sich um referierte
Fachartikel (ca. ein Drittel) und mehr als zehn Prozent der Publikationen,
die auf den DEAS-Daten basieren, machen Qualifikationsarbeiten aus:
Zahlen, die die Bedeutung des Surveys für Lehre und Forschung
unterstreichen.
Beim Deutschen Alterssurvey (DEAS) handelt es sich um eine vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
geförderte. Er ermöglicht es, den Wandel der Lebenssituationen und
Alternsverläufe von Menschen abzubilden, die sich in der zweiten
Lebenshälfte befinden. Grundlage sind bundesweit repräsentative
Befragungen im Quer- und Längsschnitt von jeweils mehreren tausend
Teilnehmer*innen im Alter ab 40 Jahren. Die erste Befragung fand im Jahr
1996 statt und die letzte im Jahr 2023.
Es zeigt sich über die Zeit hinweg ein deutlich gestiegenes Interesse an
Gesundheitshemen und in der wachsenden Anzahl von Publikationen zu
Altersbildern, Altersdiskriminierung und Einstellungen dürfte sich ein
sich veränderndes Bewusstsein widerspiegeln. Zudem werden Aspekte sozialer
Beziehungen immer häufiger auf Grundlage der DEAS-Daten analysiert.
Erfasst und in einer Datenbank online bereitgestellt werden diese
Publikationen vom Forschungsdatenzentrum des DZA, das es als seine Aufgabe
ansieht, den DEAS analysefreundlich aufzubereiten und zu dokumentieren,
und vor allem ihn der wissenschaftlichen Forschung weltweit zugänglich zu
machen. Dass dies gelingt, zeigt auch die wachsende Zahl
englischsprachiger Publikationen – und dokumentiert, ebenso wie die
insgesamt steigende Zahl der Publikationen, den Erfolg der Arbeit des
Forschungsdatenzentrums.
