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Leipziger Buchmesse 2026: HTWK Leipzig lädt zum Dialog am Stand „Studium rund ums Buch“

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Studium trifft Praxis, „Leipzig liest“ und Ausstellung über jüdische
Verleger in der Hochschulbibliothek

Wenn sich die Buchbranche alljährlich zur Leipziger Buchmesse trifft, ist
auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK
Leipzig) dabei: Die Fakultät Informatik und Medien präsentiert am
Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“ (Halle 5, Stand G600) auch in
diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm, das aktuelle Branchenthemen
mit akademischer Ausbildung verbindet.


Seit mehr als 30 Jahren ist der Messeauftritt fester Bestandteil des
Studiums. Konzeption, Organisation und Umsetzung liegen vollständig in den
Händen der Studierenden: Sie übernehmen Programmplanung,
Öffentlichkeitsarbeit und Standbetreuung – und erproben damit praxisnah
die Anforderungen der Buch- und Medienbranche. „Der Messeauftritt ist für
unsere Studierenden ein reales Branchenlabor. Sie übernehmen
Verantwortung, knüpfen Kontakte und erleben unmittelbar, wie sich Theorie
und Praxis verzahnen“, so Dr. Enrico Ruge, Dozent Messemarketing.

Der Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“
Die HTWK Leipzig informiert über ihre spezialisierten Studiengänge: Book
and Media Publishing (B.A.), Publishing Management (M.A.) sowie
Bibliotheks- und Informationswissenschaft (B.A./M.A.).
Darüber hinaus präsentieren sich am Stand weitere Hochschulen mit buch-
und verlagsbezogenen Studienangeboten: die Ludwig-Maximilians-Universität
München, die Hochschule der Medien Stuttgart, die
Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie die Universität Leipzig.
Studierende aller Einrichtungen stehen für Gespräche zu Studieninhalten,
Praxisprojekten und Berufsperspektiven zur Verfügung.

An den vier Messetagen lädt das Team außerdem zu moderierten Gesprächen
und Lesungen ein:

• Donnerstag, 19.03. (13:00 – 13:45 Uhr): „Bücher hören“ – Talk
Wie entsteht ein Hörbuch im Tonstudio und welche Rolle spielt Künstliche
Intelligenz künftig in der Produktion? Heike Völker-Sieber (Hörbuch-PR)
und Johannes Ackner (Geschäftsführer BUCHFUNK Verlag) geben Einblicke in
die Zusammenarbeit mit Sprecherinnen und Sprechern sowie in die
technologischen Herausforderungen der Branche.

• Freitag, 20.03. (13:00 – 13:45 Uhr): „Ein Leben als Autorin“ – Gespräch
Die Erfolgsautorinnen Kathinka Engel und Bianka Behrend sprechen über
ihren Weg in die SPIEGEL-Bestsellerlisten und ihre Leidenschaft für das
Genre New Adult. Im Mittelpunkt stehen dabei ihre aktuellen Projekte
„Unmasking Billionaires’ Row“ und „Wildflower Whispers“ sowie Tipps für
den eigenen beruflichen Werdegang als Autorin.

• Samstag, 21.03. (15:00 – 15:45 Uhr): „Steingladiole“ – Lesung und
Gespräch
Bestseller-Autorin Liza Grimm präsentiert das Finale ihrer High-Fantasy-
Reihe. Neben einer Lesung aus der Welt der Elementmagie und Seelenbücher
gibt sie Einblicke in ihren kreativen Schreibprozess und die komplexe
Architektur des Weltenbaus („Worldbuilding“).

• Sonntag, 22.03. (14:00 – 14:45 Uhr): Bookish Quiz – Teste dein
Bücherwissen
In lockerer Atmosphäre sind alle eingeladen, ihr Wissen über Klassiker,
Bestseller und literarische Fun Facts zu testen. Egal ob allein oder im
Team – neben dem Spaß am Raten warten attraktive Gewinne auf die
Teilnehmenden.

Zusätzliche Veranstaltungen in der Hochschulbibliothek

Am 19. März um liest Anke Engelmann in der Reihe „Leipzig liest“ aus ihrem
Buch „Blender“. Darin zeichnet sie das traurig-komische Leben eines Mannes
nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert.

Bis 08. April ist zudem in der Bibliothek die Ausstellung „Uns eint die
Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig. 1815 - 1938“ zu sehen. Die
in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig gezeigte
Ausstellung dokumentiert das reiche Wirken jüdischer Verleger in der
Buchstadt Leipzig bis zu ihrer Enteignung, Verfolgung und Emigration in
der NS-Zeit.
Die Ausstellung ist Teil des Programms von “Tacheles – Jahr der jüdischen
Kultur in Sachsen 2026”, das jüdische Kultur und Geschichte und das
heutige jüdische Leben in Sachsen in den Mittelpunkt rückt.