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Öffentlicher Vortrag am 12. Mai: Professor Matthias Wemhoff beleuchtet "200 Jahre Museumsinsel"

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Aus Fernsehsendungen wie der Terra X-Reihe und Geschichts-Dokus wie auch
durch seine Ausstellungsarbeit ist Professor Matthias Wemhoff einem großen
Publikum bekannt. Der Berliner Landesarchäologe ist Direktor des Museums
für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, Mitglied im
Vorstand der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Sprecher der
Museumsinsel.

Am Dienstag, dem 12. Mai, beleuchtet er um 16.15 Uhr auf dem
Saarbrücker Campus in Gebäude B3 1, Hörsaal I, Perspektiven aus der
200-jährigen Geschichte der Berliner Museumsinsel. Interessierte sind
herzlich eingeladen.

Am 9. Juli 1825 wurde im Berliner Lustgarten der Grundstein für das Alte
Museum von Karl Friedrich Schinkel und damit für das erste öffentliche
Museum in Preußen gelegt. Nach seiner Eröffnung 1830 präsentierte das Haus
hier nicht nur Antiken, sondern auch die Gemälde der königlichen
Sammlungen. In den Folgejahren entwickelte sich das Alte Museum zu einem
Publikumsmagneten sowie einer Institution der archäologischen
Grundlagenforschung. Mit seinen Kulturschätzen in fünf großen Museen und
dem einzigartigen Ensemble historischer Museumsbauten ist die Museumsinsel
heute UNESCO-Weltkulturerbe. Fünf Jahre lang feiert die Stiftung
Preußischer Kulturbesitz 200 Jahre Grundsteinlegung mit
Sonderausstellungen und großem Programm.

In seinem öffentlichen Gastvortrag eröffnet Matthias Wemhoff Einblicke in
die 200-jährige Geschichte der Museumsinsel Berlin.

Professorin Sabine Hornung vom Institut für Vor- und Frühgeschichte der
Universität des Saarlandes lädt zum Vortrag ein gemeinsam mit der Stiftung
Preußischer Kulturbesitz, dem Ministerium für Bildung und Kultur des
Saarlandes und der htw saar.