Von Kreislaufwirtschaft bis Journalismus: Neue Studiengänge zum Wintersemester
Zum Wintersemester 2026/27 erweitert die Technische Hochschule Nürnberg
Georg Simon Ohm (Ohm) ihr Studienangebot. Der Bachelorstudiengang
Unternehmenskommunikation & Journalismus sowie die beiden
Masterstudiengänge Computational Mechanical Engineering und
Kreislaufwirtschaft und Resiliente Ernährungs-Systeme bereiten die
Studierende gezielt auf Zukunftsthemen vor. Bewerbungen sind ab dem 2. Mai
möglich.
Bachelorstudiengang Unternehmenskommunikation & Journalismus (B.A.)
Der Bachelorstudiengang vermittelt in sieben Semestern Kenntnisse in drei
Vertiefungsrichtungen: Technikjournalismus & Technik-PR,
Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR sowie Politische
Kommunikation & Public Affairs. Studierende erwerben jeweils Kompetenzen
in verschiedenen Mediengattungen, journalistischen Arbeitsweisen, Public
Relations, Organisationskommunikation sowie in der empirischen
Sozialforschung.
Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist die frühzeitige
Spezialisierung: Bereits mit der Einschreibung wählen Studierende eine der
drei Vertiefungsrichtungen. Die Vertiefung Technikjournalismus & Technik-
PR verbindet Journalismus und Public Relations mit
ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Die Vertiefungsrichtung
Wissenschaftsjournalismus & Wissenschafts-PR richtet sich an
Interessierte, die laborwissenschaftliche Grundlagen in Chemie oder
Biologie mit journalistischen Fähigkeiten oder der Kommunikation für
Forschungseinrichtungen verbinden wollen. In der Vertiefung Politische
Kommunikation & Public Affairs stehen Themen wie strategische
Kommunikation und die Konzeption von politischen Kampagnen im Mittelpunkt.
Studierende qualifizieren sich damit für die Arbeit in Abgeordnetenbüros,
in Think Tanks oder NGOs.
„Die drei Vertiefungsrichtungen sind in enger Abstimmung mit
Industrieunternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und politischen
Einrichtungen entstanden und bieten damit eine Ausbildung, die sehr gute
Berufsaussichten bietet“, betont Studiengangleiter Prof. Volker Banholzer.
Die Ausbildung integriere aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz oder
die Wirkungen von Technik und Wissenschaft auf die Gesellschaft.
Masterstudiengang Computational Mechanical Engineering (M. Sc.)
Der dreisemestrige Masterstudiengang richtet sich an Absolventinnen und
Absolventen, die Maschinenbau digital und zukunftsorientiert
weiterentwickeln möchten. Vermittelt werden vertiefte mathematische und
ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse sowie moderne rechnergestützte
Methoden des Maschinenbaus.
Praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte verbinden
wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Anwendungen. Studierende
lernen, komplexe ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig
zu modellieren, zu simulieren und innovative Lösungen unter
wissenschaftlichen wie industriellen Rahmenbedingungen umzusetzen.
Die zunehmende Digitalisierung des Produktentwicklungszyklus sorgt für
einen steigenden Bedarf an Fachkräften im computergestützten Maschinenbau.
Der Masterstudiengang eröffnet Absolventinnen und Absolventen
beispielsweise Wege in die Berechnung und Simulation, in die Produkt- und
Prozessoptimierung, in Forschung und Entwicklung sowie in international
ausgerichtete Unternehmen und Projektteams. Zugleich bietet der
Studiengang eine fundierte Grundlage für eine wissenschaftliche
Weiterqualifizierung, etwa im Rahmen einer Promotion.
Masterstudiengang Kreislaufwirtschaft und Resiliente Ernährungs-Systeme
(M. A.)
Der dreisemestrige Masterstudiengang hat die Mission, die klassische
Betriebswirtschaftslehre interdisziplinär zu erweitern und die
Transformation hin zur nachhaltigen Unternehmensführung und ganzheitlichen
Managementansätzen zu fördern – mit besonderem Fokus auf Ernährungs-
Systeme. Im Mittelpunkt stehen zukunftsweisende Lösungen rund um
Ressourcenschonung und Versorgungssicherheit. Der Studiengang verbindet
wirtschaftswissenschaftliche, naturwissenschaftliche und gesellschaftliche
Perspektiven.
Studierende erwerben Kompetenzen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft,
nachhaltige Unternehmensführung, ressourcenschonende
Lebensmittelproduktion, Wertschöpfungsketten, Nachhaltigkeitsmarketing
sowie Transformations- und Innovationsmanagement. Projektarbeiten sorgen
für eine anwendungsnahe Ausbildung und ermöglichen frühzeitig die Arbeit
an realen Fragestellungen. Mentorinnen und Mentoren aus Praxis und
Wissenschaft sowie eine persönliche Betreuung sorgen dabei für eine
engmaschige Unterstützung und die Vorbereitung auf eine anschließende
Promotion oder Tätigkeit in der Wirtschaft.
Der Masterstudiengang zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von
Wissenschaft und Praxis aus. Die Studierenden profitieren von der
Anbindung an das interdisziplinäre Kompetenzzentrum (K.NER) der Ohm, das
sich auf nachhaltiges Wirtschaften spezialisiert hat.
Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Karrierewege offen,
beispielsweise in Unternehmen der Lebensmittel- und Ressourcenwirtschaft,
in Beratung und Management, in Forschungseinrichtungen, Behörden und
Start-ups.
