Vom Beobachten zum Erklären: Wie Naturwissenschaften funktionieren

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft erläutert in der neuen Ausgabe von
Physikkonkret, wie Forschende auf Basis von Daten und Modellen zu neuen
und belastbaren Erkenntnissen gelangen.
Insbesondere bei komplexen Problemen, wie beispielsweise der Corona-
Pandemie, kann es zu widersprüchlichen Einschätzungen von Expertinnen und
Experten kommen. Obwohl die Naturwissenschaften objektiv und faktenbasiert
sind, ist dieser Eindruck durch ihre Vorgehensweise selbst bedingt: Die
entwickelten Modelle und daraus abgeleiteten Erkenntnisse hängen letztlich
immer von der Qualität der Daten ab.
„Physik ist nie widersprüchlich. Aber unzureichende Daten oder vorläufige
Modellierungen können zu scheinbar unterschiedlichen Aussagen führen. Es
ist daher notwendig, die Qualität der Datenbasis und Modellierung
anzugeben.“ erläutert Klaus Richter, Vizepräsident der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft.
Wissenschaft ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Forschende
beobachten Phänomene experimentell, stellen Hypothesen auf und entwickeln
daraus Modelle und Theorien. Bessere Daten führen dazu, dass Modelle und
Hypothesen sich verbessern und auch zu neuen Theorien führen können. So
entsteht wissenschaftlicher Fortschritt. Die aktuelle Ausgabe von
Physikkonkret beleuchtet diese Methodik und zeigt, wie Naturwissenschaften
funktionieren.
Über Physikkonkret
Die Reihe Physikkonkret der DPG stellt regelmäßig aktuelle physikalische
Themen in leicht verständlicher Form dar. Sie richtet sich an die
interessierte Öffentlichkeit und möchte die Faszination für Physik und
ihre Relevanz für den Alltag vermitteln. Die neue Ausgabe steht ab sofort
auf der Webseite der DPG zum kostenlosen Download bereit.
