Ausschreibung startet: Wissenschaftspreis Neurodegeneration 2026
Die Walter und Ilse Rose-Stiftung verleiht den mit 3.000 Euro dotierten
Wissenschaftspreis Neurodegeneration für kreative, evidenzbasierte
Kommunikationsprojekte, die Krankheitsbilder wie Demenz, Parkinson oder
Multiple Sklerose verständlich und öffentlichkeitswirksam vermitteln.
Gesucht werden geistreiche Formate – von Podcasts bis Comics –, die über
Ursachen, Therapien und den Alltag mit neurodegenerativen Erkrankungen
aufklären sowie den gesellschaftlichen Dialog stärken. Die Rose-Stiftung
nimmt Bewerbungen und Vorschläge Dritter bis zum 31. Juli 2026 entgegen.
Neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Parkinson, Huntington oder
Multiple Sklerose zählen zu den größten medizinischen und
gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Ihre hochkomplexen
Ursachen, Mechanismen und Therapiemöglichkeiten in der öffentlichen
Wahrnehmung zu thematisieren, ist Voraussetzung für informierten Diskurs
in der Gesellschaft, der perspektivisch zu Lösungsansätzen beiträgt.
Die Walter und Ilse Rose-Stiftung vergibt daher den
Wissenschaftskommunikationspre
Der Preis möchte herausragende Beiträge auszeichnen oder ermöglichen sowie
wissenschaftliche Erkenntnisse rund um den Themenkomplex Neurodegeneration
verständlich, differenziert und zielgruppengerecht vermitteln.
Mögliche Themen sind (epi-)genetische, molekular- und zellbiologischen
Mechanismen, externe Einflussfaktoren auf den Erkrankungsverlauf wie
Umweltschadstoffe, Stress, Ernährung, Alterungsprozesse oder
soziobiologische Aspekte, aber auch Perspektiven von und für Betroffene
sowie Ansätze für Therapien und die Verbesserung der Lebensqualität.
Gefördert werden kreative Kommunikationsprojekte, die evidenzbasierte
Grundlagen und neue Erkenntnisse im Bereich Neurodegenerative Erkrankungen
medienwirksam vermitteln, zum Beispiel durch:
• Texte, Reportagen oder Blogformate
• Videos, Animationen oder Kurzfilme
• Infografiken, Cartoons oder Comics
• Webformate, Podcasts oder Social-Media-Kampagnen
• Interaktive Formate, die in geeigneter Weise dokumentiert werden
(z.B. Workshops, Schul-/Hochschulkurse, Netzwerktreffen)
Die Formate sollen dabei nicht nur informieren, sondern auch
sensibilisieren, Orientierung bieten und den gesellschaftlichen Dialog
über Ursachen, Prävention und Umgang mit neurodegenerativen Erkrankungen
stärken. Das Preisgeld kann bereits erstellte Formate auszeichnen oder für
künftige Vorhaben eingesetzt werden.
Antragsberechtigt sind Personen oder Teams aus Wissenschaft,
Wissenschaftsjournalismus, Bildung oder angrenzenden gemeinnützigen
Bereichen. Besonders begrüßt werden Projektanträge, die neue Denkansätze
vermitteln, breitere Zielgruppen außerhalb der Fachöffentlichkeit
erreichen oder bisher wenig genutzte Kommunikationswege erschließen.
Sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich.
Aussagekräftige Projektbeschreibung (maximal fünf Seiten plus CV) als ein
einzelnes PDF-Dokument nimmt die Walter und Ilse Rose-Stiftung per E-Mail
an <lara.straatmann@stifterverban
