iCampµs ist Motor des Strukturwandels in der Lausitz
Wissenschaftsstaatssekretär Dünow eröffnet zweite iCampµs Cottbus
Conference in Cottbus/Chóśebuz
Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute die zweite iCampµs
Cottbus Conference in Cottbus/Chóśebuz mit einem Grußwort eröffnet: „Dass
erfolgreicher Strukturwandel ohne Wissenschaft und Forschung nicht
gelingen kann – davon muss man heute niemanden mehr überzeugen.
Aber dass
dafür die Voraussetzungen stimmen müssen – das hat vielleicht nicht jeder
auf dem Schirm. In der Lausitz passt einfach alles: Hier gibt es Ideen und
starke Player wie die BTU, DLR und Fraunhofer – und eben den iCampµs. Er
war nicht nur das erste Vorhaben des Landes, das aus dem Sofortprogramm
des Bundes zum Strukturwandel in den Kohleregionen gefördert wurde. Er ist
mittlerweile auch Kern des Lausitz Science Parks und Motor des
Strukturwandels. Am iCampµs wird mit der Forschung an mikro- und
nanoelektronischen Sensoren und Systemen Zukunft entwickelt. Er vernetzt
dabei Universität, Forschungslabore und Unternehmen aus der Region – und
zwar länderübergreifend. Das Interesse von kleinen und mittleren
Unternehmen an einer Kooperation mit dem iCampµs ist riesig. Das zeigt
auch die aktuelle Transfertagung. Ein großer Dank an alle Partner!“
Die iCampµs Cottbus Conference findet vom 05. bis 07. Mai 2026 als
Transferkonferenz für Innovationen in Wissenschaft und Industrie statt.
Unter dem Titel „Sensorik, MEMS & KI als Schlüsselfaktoren im
Strukturwandel“ ist sie einerseits Schaufenster der verschiedenen im
Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik gebündelten Arbeiten.
Andererseits soll sie aufzeigen, welche Potentiale und neuen Anwendungen
sich durch leistungsstarke sensorische Lösungen und den Einsatz
innovativer Mikroelektronik ergeben. Ob selbstfahrende Autos,
Wasserstoffantriebe oder medizinische Überwachungsgeräte – Sensorik, MEMS
und KI sind hierbei Schlüsseltechnologien, die in vielen Sektoren für
bessere Arbeitsbedingungen, praktischere Lösungen und Zeitersparnis
sorgen. Schwerpunkte in diesem Jahr sind unter anderem die Themenfelder
Gesundheit, Energiewirtschaft und Mobilität. Die Konferenz richtet sich
gleichermaßen an Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft. Weitere
Informationen: https://iccc2026.de
Der 2019 gestartete Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus
– iCampμs ist eine Forschungskooperation von sechs Partnern:
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU),
Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP), Ferdinand-Braun-
Institut – Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), Fraunhofer-
Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Fraunhofer-
Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) sowie seit 2022 die Thiem
Research GmbH (TRS) an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem
in Cottbus. Die Partner arbeiten im iCampµs an sensorischen Systemen für
Anwendungen aus den Bereichen Digitalisierung/Industrie 4.0, Prozess- und
Umweltsensorik, Agrar 4.0 und Smart Health/Life Sciences. Der iCampµs
wurde von 2019 bis 2021 vom Bund mit zunächst rund 7,5 Millionen Euro
gefördert. In der seit 2022 laufenden zweiten Förderperiode stehen bis
Ende 2026 insgesamt 20 Millionen Euro aus Strukturstärkungsmitteln des
Bundes zur Verfügung. Weitere Informationen: https://icampus-cottbus.de
