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Design Democracy Camp: IU wird in Frankfurt zum Ort demokratischer Gestaltung

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Vom 12. bis 14. Juni 2026 wird der Frankfurter Campus der IU
Internationalen Hochschule zu einem Ort demokratischer Gestaltung und
gesellschaftlicher Fragen: Mit dem Design Democracy Camp ist die IU Teil
des offiziellen Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain
2026.



Drei Tage lang sind Bürger:innen, Studierende, Schüler:innen,
Aktivist:innen, Lehrkräfte und alle Interessierten eingeladen, gemeinsam
an zentralen Fragen des Zusammenlebens zu arbeiten: Wie können wir
demokratische Teilhabe stärken? Wem gehört der öffentliche Raum? Und wie
lassen sich unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen? Im Mittelpunkt
steht die Idee, Gestaltung als demokratische Kraft zu nutzen. In
gemeinsamen Workshops entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam Projekte,
Interventionen und visuelle Statements. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich.

„Über Demokratie zu sprechen ist wichtig. Aber wir wollen mehr: Räume
schaffen, in denen Menschen sie gemeinsam mitgestalten können. Dafür
braucht es unterschiedliche Perspektiven und Zugänge. Deshalb bringen wir
von Anfang an verschiedene Disziplinen wie Mediendesign, Architektur und
Soziale Arbeit zusammen. Nicht nebeneinander, sondern miteinander“, sagt
Prof. Annelie Franke, Professorin für Mediendesign an der IU
Internationalen Hochschule.

In unterschiedlichen Formaten, von mehrtägigen Labs bis zu eintägigen
Sprints, wird diskutiert, visualisiert, gebaut, experimentiert und
gemeinsam gestaltet.

„Perspektiven wechseln, Sichtbarkeit schaffen, Teilhabe fördern: Wem
gehört die Stadt und wer wird ausgeschlossen? Welche Macht haben Bilder,
Symbole und Farben? Diese Fragen wollen wir im Design Democracy Camp
gemeinsam, kreativ und aktiv erforschen“, sagt Prof. Tanja Godlewsky,
Professorin für Mediendesign an der IU Internationalen Hochschule.

Ein besonderer Fokus liegt auf räumlichen Fragestellungen und der Rolle
von Architektur als Medium demokratischer Teilhabe – etwa im Umgang mit
Leerstand, der gemeinschaftlichen Nutzung von Stadträumen sowie in
experimentellen Bau- und Gestaltungsprojekten.

„Architektur ist immer auch eine gesellschaftliche Praxis: Sie entscheidet
darüber, wer Zugang zu Räumen hat und wie wir zusammenleben. Im Design
Democracy Camp verstehen wir Leerstand und Stadträume als gemeinsame
Ressource – als Orte, die wir neu denken, aneignen und im Sinne
demokratischer Teilhabe gestalten können“, sagt Prof. Dr. Bettina-Maria
Müller, Professorin für Architektur an der IU Internationalen Hochschule.

Das Design Democracy Camp wird von 18 Professor:innen und Mitarbeitenden
aus Mediendesign, Architektur und Sozialer Arbeit getragen. Ziel ist es,
Wissen und Methoden aus der Hochschule zugänglich zu machen und gemeinsam
mit der Öffentlichkeit weiterzuentwickeln. Die Projektleitung liegt bei
Prof. Annelie Franke, Prof. Tanja Godlewsky, Prof. Holger Ziemann sowie
Prof. Dr.-Ing. Bettina-Maria Müller.

Ergänzt wird das Camp durch einen Schulworkshop, der sich mit Meme-Kultur,
demokratischen Werten und dem Umgang mit Hate Speech auseinandersetzt. Die
Ergebnisse aller Formate werden zum Abschluss in einer öffentlichen
Ausstellung präsentiert.

Anmeldung
Das Design Democracy Camp findet am IU Campus Frankfurt am Main,
Diesterwegplatz 72, direkt gegenüber dem Südbahnhof, statt. Alle Workshop-
Räume sind barrierefrei erreichbar. Materialien und Werkzeuge werden zur
Verfügung gestellt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026
möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung:
https://design-democracy-camp.de/anmeldung/

Hintergrund: World Design Capital 2026
Die World Design Organization ernennt alle zwei Jahre eine „World Design
Capital“. Im Jahr 2026 trägt die Region Frankfurt RheinMain diesen Titel.
Unter dem Leitmotiv „Design for Democracy – Atmospheres for a better life“
zeigt ein breites Projektprogramm, wie Design zur Lösung
gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen
beitragen kann.

IU Design Camps – Experimentelle Räume für kreative Transformation
Das Design Democracy Camp knüpft an die IU Design Camps an, ein seit 2022
erprobtes Format für intensives, experimentelles Lernen in dreitägigen
Workshops. Was damals als standortübergreifendes Treffen von nur wenigen
Mediendesign-Studierenden begann, ist kontinuierlich gewachsen und stärkt
bis heute vor allem den interdisziplinären Austausch in Präsenz, das
Gemeinschaftsgefühl und den Mut zum Experimentieren. Dabei sind über die
Jahre sehr unterschiedliche Projekte entstanden – von interventiven
typografischen Arbeiten bis hin zu Social Design-Projekten und
konzeptioneller Fotografie mit gesellschaftlichem Fokus. Nun wird das
Format in Frankfurt für alle Interessierten zugänglich gemacht.

Pressekontakt
Für mehr Infos zur Veranstaltung, Interviewanfragen,
Kooperationsmöglichkeiten sowie weiteres (Bild-)Material melden Sie sich
gerne bei der Pressestelle der IU Internationalen Hochschule unter
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