Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibung startet, Fördersumme erhöht: Bis zu 210.000 Euro für Next Generation Sequencing in der Ökosystemforschung

Pin It

Die Bauer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung setzt ihr
erfolgreiches Programm "Forschungsgeist! Next Generation Sequencing in der
Ökosystemforschung" fort. Bis zum 31. Juli 2026 nimmt sie Anträge von
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern entgegen, die eine
eigene Arbeitsgruppe aufbauen wollen. Die aktuelle Ausschreibung ist mit
einer erhöhten Fördersumme verbunden: Die Stiftung fördert bis zu zwei
Projekte mit je bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei
Jahren.



In den Lebenswissenschaften vollzieht sich durch die dynamische
Entwicklung neuer Hochdurchsatztechnologien (Next Generation Sequencing,
NGS) ein grundlegender Wandel. Sie beruhen auf der Grundidee der
parallelen Sequenzierung von Millionen DNA-Fragmenten in einem einzigen
Sequenzierlauf. Dementsprechend lassen sich mit NGS das Genom und
Transkriptom einer einzelnen biologischen Probe oder die genetischen
Strukturen gesamter Lebensgemeinschaften erfassen.

Auch in der Ökosystem- und Biodiversitätsforschung spielen anspruchsvolle
„OMICS-Technologien“ eine immer bedeutendere Rolle. Neben der Erfassung
von Artengemeinschaften erlauben sie, Muster der Populationsdiversität und
-konnektivität von Arten in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen zu
analysieren und die Einflüsse von anthropogenen Veränderungen und
Stressoren zu erkennen.

Antragstellung
Das Stiftungsprogramm richtet sich an Postdocs mit bis zu sechsjähriger
Forschungserfahrung nach der Promotion und Juniorprofessor:innen, die eine
eigene Arbeitsgruppe aufbauen wollen. Die eigene Stelle kann nicht
beantragt werden und muss bis zum Ende der Förderdauer gesichert
finanziert sein. Eine internationale Ausrichtung der Forschungsgruppe ist
wünschenswert.

Im Rahmen des Programms können bis zu zwei Vorhaben gefördert werden. Für
jedes Projekt stehen Mittel i.H.v. bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum
von drei Jahren zur Verfügung. Die Arbeitsgruppe muss an einem
ausgewiesenen universitären oder außeruniversitären Forschungsinstitut
eingerichtet werden, das eine Integration in ein aktives Forschungsumfeld
mit mittel- und langfristigen Perspektiven in Aussichtstellt.

Begutachtungsfähige Anträge sind bis zum 31. Juli 2026 in elektronischer
Form als eine einzige PDF-Datei per E-Mail an
<hannah.hexamer@stifterverband.de> zu richten. Die ausführliche
Ausschreibung sowie ein Leitfaden zur Antragstellung finden Interessierte
auf der Stiftungswebsite: https://www.deutsches-
stiftungszentrum.de/stiftungen/bauer-stiftung-zur-foerderung-von-
wissenschaft-und-forschung