Bewerbung möglich: BMFTR fördert Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
startet eine Förderinitiative zur Erforschung aktueller und zukünftiger
Herausforderungen demokratischer Gesellschaften. Im Rahmen des Programms
„Orientierung für eine Welt im Wandel“ können ab sofort Anträge für den
ersten Aufruf „Transformationen in der Demokratie“ eingereicht werden.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
startet eine neue Förderinitiative zur Stärkung der Forschung über
aktuelle und zukünftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften.
Ab sofort können Bewerbungen für den ersten Förderaufruf mit dem Titel
„Transformationen in der Demokratie“ eingereicht werden.
Die Initiative ist Teil des Rahmenprogramms für die Geistes- und
Sozialwissenschaften „Orientierung für eine Welt im Wandel“. Mit der neuen
Rahmenbekanntmachung „Aktuelle und künftige Herausforderungen
demokratischer Gesellschaften“ setzt das BMFTR einen inhaltlichen
Schwerpunkt auf die Erforschung und Weiterentwicklung demokratischer
Systeme. Demokratie wird dabei als dynamische Errungenschaft verstanden,
die kontinuierlich geschützt und weiterentwickelt werden muss.
Ziel der Fördermaßnahme ist es, über mehrere thematisch ausgerichtete
Förderaufrufe fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse sowie
praxisrelevantes Wissen zu generieren. Diese sollen eine belastbare
Grundlage bieten, um aktuelle Krisen, strukturelle Herausforderungen und
zukünftige Entwicklungspfade demokratischer Gesellschaften sachlich und
lösungsorientiert zu analysieren und zu diskutieren.
Der erste Förderaufruf „Transformationen in der Demokratie“ widmet sich
den Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichem Wandel, technologischer
Entwicklung und demokratischen Strukturen. Im Fokus stehen insbesondere
Spannungsfelder, die sich aus den steigenden Anforderungen an schnelle
politische Entscheidungen und den deliberativen Prozessen demokratischer
Systeme ergeben. Gleichzeitig rücken neue Technologien wie Künstliche
Intelligenz und digitale Plattformen in den Blick, die politische
Beteiligung verändern und neue Fragen zu Transparenz, Offenheit und
Mitbestimmung aufwerfen.
Gefördert werden sozial- und geisteswissenschaftliche Forschungsvorhaben,
die sich mit den komplexen Dynamiken zwischen gesellschaftlichen
Veränderungen und staatlichem Handeln in Transformationsprozessen
befassen. Die Projekte können sowohl theoretisch als auch
anwendungsorientiert angelegt sein. Ein zentraler Bestandteil der Vorhaben
ist der Transfer von Erkenntnissen und Lösungsansätzen in Politik,
Gesellschaft und weitere relevante Praxisfelder.
Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel drei Jahre.
Der Beginn der Förderung ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Weitere Informationen sind unter https://www.geistes-und-
sozialwissenschaften-bmftr.de/
Der DLR Projektträger betreut im Auftrag des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung das aktuelle Rahmenprogramm für die Geistes- und
Sozialwissenschaften „Orientierung für eine Welt im Wandel“ und ist dabei
sowohl mit der Entwicklung und Begleitung von Fördermaßnahmen betraut als
auch mit Maßnahmen zu Transfer und Kommunikation.
