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AI@Work: Wie KI Arbeitskräftemanagement und Wettbewerbsfähigkeit stärkt

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Im Rahmen des Projekts AI@Work des 2024 gegründeten European Employers’
Institute hat das ifaa elf namhafte europäische Unternehmen zu ihrem
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) befragt. Ziel war es, anhand
konkreter Praxisbeispiele zu zeigen, wie KI das Arbeitskräftemanagement
verändert sowie Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigert.


„Zahlreiche europäische Unternehmen profitieren bereits von
spezialisierten KI-Anwendungen, die weit über generative KI hinausgehen“,
erklärt Dr. Gustav Bösehans, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa. Zu
den Faktenblättern der publizierten Interviews:
https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/
zahlendatenfakten/aiwork-faktenblaetter

Zentrale Ergebnisse auf einen Blick

KI und Arbeitskräftemanagement

Fünf KI-Anwendungsfälle aus dem Bereich Arbeitskräftemanagement zeigen,
wie KI gezielt zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden kann.

•       Für die Personaldienstleister The Adecco Group und Hays
vereinfacht KI erheblich den Arbeitsalltag ihrer Recruiter - vom Verfassen
von Jobbeschreibungen bis zum Kandidatenranking.
•       Für das Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus unterstützt KI die
Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen, indem offene Rollen im
Unternehmen geeigneten Mitarbeitern frühzeitig angeboten werden und somit
die Abwanderung von Talenten reduziert wird.
•       Der Anwendungsfall Heijmans zeigt, wie KI-gestützte Kamerasysteme
die Sicherheit auf Baustellen erhöhen können, während der Fall von
Federalberghi Lombardia eindrucksvoll nahelegt, wie KI die
Tourismusbranche grundlegend verändert.
KI und Wettbewerbsfähigkeit
Sechs KI-Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Branchen demonstrieren, wie
KI nicht nur die Produktivität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit
europäischer Unternehmen steigern kann.
•       Großunternehmen wie Miele, profitieren bereits heute von KI-
gestütztem Plant Management und vorausschauender Wartung, aber auch KMUs
wie Heuille et fils können das Potential von KI für sich erschließen.
•       Weitere Anwendungsfälle zeigen, wie KI bei der Modellierung
komplexer Bauvorhaben unterstützen kann und wie KI und Robotic Process
Automation (RPA) zeitaufwändige Prozesse im Bankenwesen automatisieren
können.
•       Der Fall von Pharmakonzern Sanofi veranschaulicht, wie KI bei
Forschung und Vertrieb Unterstützung leistet, während die Salling Group KI
in ihren Discounterketten (Netto) zur Reduzierung von
Lebensmittelverschwendung und ökonomischen Verlusten einsetzt.

Europaweite Unternehmensbefragung

Um die Ergebnisse der geführten Interviews zu vertiefen, koordiniert das
ifaa im Rahmen des Projektes eine EU-weite Unternehmensbefragung, die von
April bis Mitte Mai 2026 stattfindet. Die Umfrage soll weitere
Informationen darüber liefern, wie europäische Unternehmen KI zur
Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, zur Verbesserung des
Arbeitskräftemanagements und zur Unterstützung Ihrer Mitarbeitenden
einsetzen. Dabei werden Unternehmen diverser Sektoren und Größen
berücksichtigt, die bereits seit mindestens einem Jahr spezialisierte KI-
Anwendungen nutzen. Erste Ergebnisse der Umfrage werden ab Oktober 2026
verfügbar sein.

Fazit

Die bisherigen Ergebnisse zeigen deutlich: KI bietet erhebliches Potenzial
für Effizienzsteigerungen, die Unterstützung von Fachkräften und deren
Einsatz sowie nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig wird klar,
dass Unternehmen bereits heute konkrete Mehrwerte realisieren. Dr. Gustav
Bösehans resümiert: „KI wirkt branchenübergreifend als Innovationstreiber
– für Großunternehmen ebenso wie für KMU.“