Die AKAD University vergibt erneut Sportstipendien an deutsche Spitzensportler:innen 2026
Wer Leistungssport auf höchstem Niveau betreibt,
investiert nicht nur unzählige Stunden in Training, Wettkämpfe und
Regeneration, sondern steht zugleich vor der Herausforderung, die eigene
berufliche Zukunft frühzeitig mitzudenken. Um Athlet:innen auf diesem Weg
zu unterstützen und ihnen eine flexible akademische Ausbildung parallel
zum Spitzensport zu ermöglichen, vergibt die AKAD University auch im Jahr
2026 wieder ihre Sportstipendien an besonders engagierte Nachwuchs- und
Spitzensportler:innen.
Gerade in einem Alltag, der von internationalen Wettkämpfen und engen
Zeitplänen geprägt ist, stellt ein klassisches Präsenzstudium viele
Athlet:innen vor organisatorische Hürden. Digitale und ortsunabhängige
Studienmodelle eröffnen hingegen neue Möglichkeiten, akademische Ziele mit
sportlichen Ambitionen zu verbinden, ohne dass eine der beiden Laufbahnen
zurückgestellt werden muss.
Bildungsperspektiven für Athlet:innen im Spitzensport
Ein Studium neben dem Leistungssport verlangt sowohl ein hohes Maß an
Disziplin als auch Durchhaltevermögen. Jene Eigenschaften bringen die
Spitzensportler:innen oftmals bereits aus ihrem Trainingsalltag mit.
Gleichzeitig bleibt die finanzielle Belastung, insbesondere in weniger
öffentlichkeitswirksamen Sportarten, für viele Athlet:innen eine große
Herausforderung. Mit ihren Sportstipendien möchte die AKAD University
daher gezielt Talente fördern, die sportliche Spitzenleistungen mit
akademischem Ehrgeiz verbinden.
Auch 2026 wurden vier Athlet:innen ausgezeichnet, die mit ihren
sportlichen Erfolgen, ihrer Zielstrebigkeit und ihren beruflichen
Zukunftsplänen besonders überzeugen konnten.
Die Stipendiat:innen des Jahres 2026
Den ersten Platz erhält Alexander Budde, der sich neben seiner Karriere im
Rollstuhl-Basketball für den Masterstudiengang Projektmanagement
entschieden hat. Für seine berufliche Zukunft verfolgt er klare Ziele:
„Nach meiner sportlichen Karriere möchte ich langfristig im Bereich
Projektmanagement tätig sein. Mein Ziel ist es, meine Erfahrungen aus dem
Leistungssport mit fundiertem Fachwissen zu kombinieren und beispielsweise
in einer verantwortungsvollen Position in der freien Wirtschaft zu
arbeiten.“ Durch die Struktur des Fernstudiums könne er Lernphasen gezielt
an Trainings- und Wettkampfzeiten anpassen und ruhigere Phasen für
intensivere Studienabschnitte nutzen. Langfristig richtet sich sein
sportlicher Fokus bereits auf die Paralympischen Spiele 2028, wo er den
Gewinn der Bronzemedaille in Paris 2024 gerne wiederholen würde.
Der zweite Platz geht an Samira Bock, die künftig Soziale Arbeit studieren
wird. Auch sie sieht in der Flexibilität des Fernstudiums einen
entscheidenden Vorteil, da sich Trainings- und Wettkampfphasen nur schwer
mit starren Studienstrukturen vereinbaren lassen. „Während
Wettkampfvorbereitung oder einer längeren Reisephase, wie z.B. bei
mehreren Lehrgängen hintereinander, kann ich mich mehr auf den Sport
konzentrieren, dafür aber in entspannten Trainingsphasen, wenn z.B. die
Höhepunkte abgeschlossen sind oder man sich von einer Verletzung erholt,
mehr im Studium machen“, erklärt die Judoka. Beruflich könne sie sich
insbesondere eine Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
vorstellen, nachdem sie bereits während ihres FSJ als Trainerin wertvolle
Erfahrungen gesammelt habe.
Den dritten Platz teilen sich in diesem Jahr zwei Athletinnen aus dem
Kanusport: Finja Hermanussen und Paulina Pirro.
Finja Hermanussen beginnt ein Studium der Elektrotechnik und verfolgt
damit das Ziel, langfristig im technischen Bereich tätig zu sein.
Besonders faszinieren sie naturwissenschaftliche Fragestellungen und deren
praktische Anwendung. Gleichzeitig sieht sie im Fernstudium die
Möglichkeit, sportliche und akademische Entwicklung sinnvoll miteinander
zu verbinden: „Die Möglichkeit Prüfungen so zu legen, dass sie in den
Wettkampfkalender passen, werde ich nutzen und stellt für mich eine große
Entlastung dar.“ Sportlich möchte sie sich dieses Jahr für die A-Welt- und
Europameisterschaften qualifizieren, langfristig jedoch ihren Traum von
den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles verwirklichen.
Auch Paulina Pirro plant ihre Zukunft weiterhin eng mit dem Sport
verbunden. Die Kanutin startet im Studiengang Sportmanagement und bringt
bereits Erfahrung darin mit, schulische beziehungsweise akademische
Anforderungen mit dem Leistungssport zu koordinieren. „Organisation ist
das halbe Leben. Da ich schon in der Schulzeit viel unterwegs war, habe
ich ein wenig Erfahrung, wie man Sport und die akademische Laufbahn
miteinander vereinbart“, beschreibt sie ihren Ansatz, mit dem sie beide
Bereiche erfolgreich miteinander vereinbaren möchte. Zu ihren nächsten
sportlichen Zielen zählen Medaillen bei kommenden Europa- und
Weltmeisterschaften.
Spitzensport und Studium gemeinsam denken
Die ausgezeichneten Athlet:innen zeigen eindrucksvoll, dass sich
sportliche Höchstleistungen und akademische Weiterbildung keineswegs
ausschließen müssen. Vielmehr profitieren beide Bereiche voneinander, denn
Fähigkeiten wie Disziplin, Belastbarkeit, Selbstorganisation und
Zielorientierung, die im Leistungssport essenziell sind, erweisen sich
auch im Studium als entscheidende Erfolgsfaktoren.
Mit den Sportstipendien leistet die AKAD University einen wichtigen
Beitrag dazu, Athlet:innen frühzeitig Perspektiven für ihre berufliche
Zukunft zu eröffnen und sie auf ihrem Weg sowohl sportlich als auch
akademisch zu begleiten.
Kooperationen zur Förderung dualer Karrierewege
Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die AKAD University eng mit den
Olympiastützpunkten in ganz Deutschland zusammen. Ziel dieser Kooperation
ist es, den besonderen Anforderungen des Spitzensports gerecht zu werden
und Athlet:innen flexible und leistungssportkompatible Bildungswege zu
ermöglichen, die sich individuell an Trainings- und Wettkampfpläne
anpassen lassen.
Mehr zum AKAD Sportstipendium:
https://www.akad.de/finanzieru
Über die AKAD University
Die AKAD University of Applied Sciences ist ein führender Bildungsanbieter
im Bereich des Fernstudiums und der beruflichen Weiterbildung. Seit 1959
unterstützt die AKAD Menschen dabei, ihren persönlichen und beruflichen
Erfolg zu fördern. Das breite Bildungsangebot enthält über 65
akkreditierte und staatlich anerkannte Studiengänge sowie über 100
Weiterbildungskurse in den Bereichen Technik & Informatik, Wirtschaft &
Management, Gesundheits- & Sozialwissenschaften sowie Internationale
Kommunikation & Kultur. Das flexible Online-Studienmodell ermöglicht eine
optimale Anpassung an individuelle Bedürfnisse und Anforderungen. Mit
einer Erfolgsquote von 96% in den Abschlussprüfungen und über 72.000
Absolvent:innen blickt die AKAD auf eine Erfolgsgeschichte von über 65
Jahren zurück.
Die AKAD University of Applied Sciences steht für Qualität in der Bildung,
hohe Flexibilität und ausgezeichnete Betreuung, was durch die hohen
Zufriedenheitswerte der Studierenden bestätigt wird. Besonders positiv
bewertet werden die freie Wahl des Lernortes sowie das flexible Lernen im
eigenen Tempo. Der digitale Campus bildet dabei die Grundlage für ein
modernes und intuitives Lernerlebnis.
