Neuer Masterstudiengang: Theology for a World in Transformation
Wie die Theologie zur Orientierung in einer immer chaotischeren Welt
beitragen kann: Darum geht es im neuen englischsprachigen
Masterstudiengang „Theology for a World in Transformation“. Bewerbungen
sind bis 15. Juli 2026 möglich.
Wer gibt uns einen ethischen Kompass für eine Welt, die sich durch
Künstliche Intelligenz, Drohnenkriege und die Klimakrise radikal
verändert? Die Theologie. Sie kann reflektiert und verantwortungsbewusst
ansprechen, welche Herausforderungen tiefgreifende Transformationsprozesse
für Menschen darstellen und welche Konsequenzen diese Prozesse für das
Menschenbild haben.
Solche grundlegenden Orientierungsfragen unserer Zeit stehen im
Mittelpunkt des neuen englischsprachigen Masterstudiengangs „Theology for
a World in Transformation“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
Studium geht auch ohne Theologie-Bachelor
Der internationale Master startet zum Wintersemester 2026/27;
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026. Wer sich dafür interessiert, muss
nicht zwingend ein Fach mit Bezug zu Theologie oder Religion studiert
haben: Das neue Angebot steht Studierenden mit Bachelor-Abschluss aus
allen Fächern offen.
Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung gibt es auf der
Homepage des Masters: https://go.uniwue.de/theo-tran
Was das Studium besonders macht
Die Masterstudierenden erfahren, wie die Theologie ihre ganz eigenen
Antworten zu den Krisen unserer Zeit gibt – und wie sie ihre Ideen in den
Austausch mit Menschen aus anderen Fachgebieten einbringt. Sie lernen die
katholische Theologie als selbstkritische und kritische Wissenschaft
kennen, die den sozialen Diskurs beeinflussen und zur Gestaltung der
Gesellschaft und der Welt beitragen möchte.
Diesen Anspruch setzt die Würzburger Fakultät auch in der Praxis um: Sie
ergänzt das theologische Kursprogramm um Lehrangebote aus anderen
Einrichtungen der JMU. Das macht den neuen Masterstudiengang zur
interdisziplinären Denkfabrik: Er kooperiert zum Beispiel mit dem
Nachhaltigkeitslabor WueLab und dem Lehrprogramm „Globale Systeme und
interkulturelle Kompetenz“ (GSiK).
Viele Berufsmöglichkeiten
Von der Ethik-Beauftragten in einem Tech-Konzern bis zum Referenten in
einer internationalen Hilfsorganisation: Durch die interdisziplinäre und
internationale Ausrichtung des Masters stehen den Absolventinnen und
Absolventen viele Berufsmöglichkeiten offen.
Sie können zum Beispiel in Organisationen arbeiten, die sich mit sozialer
Entwicklung, internationalen Beziehungen sowie Missions- oder
Hilfsprogrammen befassen. Andere Tätigkeitsfelder eröffnen sich in den
Bereichen Kultur, Medien, Gesellschaftspolitik oder Kirche.
