BIÖG und Bundespatientenbeauftragter: Gemeinsamer Appell zum Weltblutspendetag am 14. Juni
Blutspenden retten Leben. Doch vor allem in den Sommermonaten brechen die
Spendezahlen wegen der Ferienzeit immer wieder ein. Für die medizinische
Versorgung vieler Patientinnen und Patienten sind Blutspenden jedoch
unverzichtbar: Zum Weltblutspendetag am 14. Juni ruft das Bundesinstitut
für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher gemeinsam mit
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und dem Patientenbeauftragten der
Bundesregierung, Stephan Schwartze, dazu auf, auch vor und während der
Sommerferien Blut oder Plasma zu spenden.
Blutspenden retten Leben. Doch vor allem in den Sommermonaten brechen die
Spendezahlen immer wieder ein – es ist Urlaubszeit, Menschen verreisen,
andere verschieben die Blutspende wegen der hohen Temperaturen auf einen
späteren Zeitpunkt. Für die medizinische Versorgung vieler Patientinnen
und Patienten sind Blutspenden jedoch unverzichtbar: Täglich werden sie
bei Operationen, in der Notfallmedizin oder der Krebstherapie benötigt.
Zum Weltblutspendetag am 14. Juni ruft das Bundesinstitut für Öffentliche
Gesundheit (BIÖG) daher gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Nina
Warken und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stephan
Schwartze, dazu auf, auch vor und während der Sommerferien Blut oder
Plasma zu spenden.
Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin: „Blutspenden retten Leben: Der
Aufwand ist überschaubar, die Wirkung unbezahlbar. Der Bedarf an
Blutkonserven ist unverändert hoch. 80 Prozent aller Menschen in
Deutschland sind im Laufe ihres Lebens auf Blutpräparate angewiesen –
nicht einmal fünf Prozent spenden regelmäßig Blut. Während viele
langjährige Spenderinnen und Spender altersbedingt ausscheiden, geht die
Spendebereitschaft zurück – insbesondere bei jungen Menschen. Nutzen Sie
die Möglichkeit zur Blutspende und motivieren Sie in Ihrem Umfeld. Jede
Spende zählt.“
Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der
Patientinnen und Patienten: „Wer nach einem Unfall auf der Intensivstation
liegt, eine Krebsbehandlung erhält oder während einer Operation Blut
benötigt, ist auf die Solidarität anderer angewiesen. Blutkonserven können
nicht hergestellt werden und sind nur verfügbar, wenn es genügend Spenden
gibt.
Hinter jeder Blutspende steht ein Mensch, der einem anderen Menschen hilft
und oft wertvolle Lebenszeit schenkt. Deshalb mein Appell zum
Weltblutspendetag: Werden Sie Blutspenderin oder Blutspender. Blut wird
jeden Tag benötigt. Ihre Spende zählt.“
Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für
Öffentliche Gesundheit: „Blut spenden heißt: füreinander da sein, wenn es
zählt. Wer gesund ist, kann mit einer einzigen Blut- oder Plasmaspende
ganz konkret helfen – schnell, unkompliziert und oft lebensrettend. Gerade
im Sommer brauchen wir Menschen, die nicht aufschieben, sondern losgehen
und spenden. Jede Spende kann für andere alles bedeuten. Deshalb: Blut
spenden. Einfach machen!“
Der gemeinsame Appell richtet sich auch an Jüngere: Mit der bundesweiten
Kampagne „Blut spenden. Einfach machen.“ will das Bundesinstitut für
Öffentliche Gesundheit vor allem junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren
sensibilisieren.
Auch die diesjährige Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt
den Aspekt der Solidarität in den Mittelpunkt: Das Motto „One Drop of
Humanity. Give Blood. Save Lives.“ („Ein Tropfen Menschlichkeit. Spende
Blut. Rette Leben.“) zeigt, dass eine Spende mehr ist als eine
medizinische Handlung – sie ist Ausdruck von gemeinsamer Verantwortung und
Mitgefühl.
Weitere Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zum
Thema Blut- und Plasmaspende bietet die Website
https://www.blutspenden.de. Hier ist auch die Suche nach einem
Spendedienst in der Nähe möglich.
Auch in den sozialen Medien ist die Kampagne präsent:
Facebook: https://www.facebook.com/Bluts
Instagram: https://www.instagram.com/blut
Weiterführende Informationen bietet das Themendossier Blutspende:
https://www.bioeg.de/fileadmin
Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche
Gesundheit unter:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
E-Mail:
