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WM-Fußballfieber-Studie jetzt für alle gängigen Smartwatches offen

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Bielefelder Forschende messen, wie Fußball das Herz bewegt
Zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sucht die Universität
Bielefeld Fans aller Nationalteams: Die Fußballfieber-Studie erfasst per
Smartwatch, wie Spielereignisse Puls und Stresslevel von Fans
beeinflussen. Teilnehmen kann, wer ein Gerät von einer der 13
unterstützten Marken trägt, darunter Apple, Google, Samsung und Garmin.



Beim Start der Studie am 28. Mai waren zunächst nur Garmin-Geräte
zugelassen. Inzwischen ist die Teilnahme mit zwölf weiteren Marken
möglich: Apple Watch, Google Pixel Watch, Samsung Health, Withings,
Fitbit, Oura, Polar, Amazfit, Coros, Whoop, Xiaomi Mi Fitness und Wahoo.

Fans aller Nationalteams sind willkommen – besonders aus Ost- und
Südeuropa sowie der Türkei fehlen noch Teilnehmende. „Wir wollen so viele
Fans wie möglich erreichen, und das unabhängig davon, welche Smartwatch
sie tragen. Mehr Teilnehmende bedeuten belastbarere Daten und dadurch
steigt die Aussagekraft der Studie“, sagt Professor Dr. Christian
Deutscher, Co-Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und
Sportwissenschaft der Universität Bielefeld.

Einstieg noch während der WM möglich

Fans können auch während des laufenden Turniers einsteigen. „Wer nur
wenige Spiele schauen will, kann trotzdem mitmachen. Auch einzelne Partien
liefern uns wertvolle Daten“, sagt Professorin Dr. Christiane Fuchs, Co-
Projektleiterin und Leiterin der Data-Science-Gruppe an der Fakultät für
Wirtschaftswissenschaften.

Die Studie erfasst Herzfrequenz, Stresslevel, Bewegung und Schlaf
automatisch per Smartwatch. Die Daten werden anonymisiert und
datenschutzkonform erhoben. Interessierte können sich unter https://uni-
bielefeld.de/wmfieber registrieren. Das Forschungsteam plant, schon
während des Turniers erste Ergebnisse auf der Website zu veröffentlichen –
insbesondere nach Deutschland-Spielen.

Die Forschung ist am Fokusbereich QUAMU der Universität Bielefeld
angesiedelt, der Forschung zur Quantifizierung von Unsicherheit bündelt.
Kooperationspartner der WM-Fußballfieber-Studie ist die Wissenswerkstadt
Bielefeld.

Eine Vorgängerstudie zum DFB-Pokalfinale 2025 mit 229 Fans des DSC Arminia
Bielefeld belegte den direkten Zusammenhang zwischen Spielgeschehen und
Vitalfunktionen: Stadionbesuchende kamen auf durchschnittlich 94
Herzschläge pro Minute, TV-Zuschauende auf 79. Nach Toren lagen die
Pulswerte vor Ort bis zu 36 Prozent höher.