Innovationstag Mittelstand: Zukunft zum Anfassen
Mehrere Hundert Forschungsprojekte, die durch technologie- und
branchenoffene Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Energie (BMWE) wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), die
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), das transnationale
Fördernetzwerk Collective Research Networking (CORNET), das
Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) oder
Mittelstand-Digital realisiert wurden, standen stellvertretend für
zehntausende Forschungsvorhaben auf dem Innovationstag Mittelstand 2026
des Bundeswirtschaftsministeriums.
„Der Mittelstand ist das Kreativzentrum der deutschen Wirtschaft“,
erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesministerin für
Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung,
Gitta Connemann, auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWE am 11. Juni
2026. Mehr als 300 Aussteller, darunter junge Unternehmen, Start-ups oder
etablierte Familienunternehmen und mit ihnen kooperierende
Forschungseinrichtungen, präsentierten hier ihre Projekte aus der
angewandten branchenübergreifenden Forschung auf dem Freigelände der AiF
Projekt GmbH in Berlin-Pankow. Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher
nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und für
Einblicke in die Innovationspraxis des deutschen Mittelstands.
Mehrere Hundert Forschungsprojekte, die durch technologie- und
branchenoffene Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Energie (BMWE) wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), die
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), das transnationale
Fördernetzwerk Collective Research Networking (CORNET), das
Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) oder
Mittelstand-Digital realisiert wurden, standen hier stellvertretend für
zehntausende Forschungsvorhaben. Diese wurden und werden direkt in kleinen
und mittleren oder großen Industrieunternehmen als innovative Produkte
oder Technologien umgesetzt.
„Innovation beginnt dort, wo Menschen bereit sind, neue Ideen zu
verfolgen. Die großen Entdeckungen und technologischen Fortschritte der
Geschichte wären ohne Mut, Neugier und Pioniergeist nicht möglich gewesen.
Genau diese Haltung erleben wir heute auch im Mittelstand und bei den
Ausstellern des Innovationstags“, sagte Connemann und hob gleichzeitig
hervor, dass „jede zweite Bewilligung von Forschungsprojekten in
strukturschwache Regionen geht“.
AIF-Vorstand: Innovationsengagement braucht Förderung
Nachhaltige Batteriegehäuse für E-Autos, Erbsenschalen im Eis für eine
gesündere Ernährung oder Rotorblätter aus Hanf- und recycelten
Carbonfasern gehören zu den Innovationen, die unter dem Dach von
Forschungsvereinigungen der AIF – Allianz für Industrie und Forschung e.V.
entwickelt und auf dem Innovationstag Mittelstand 2026 gezeigt wurden. Mit
zum Teil mehreren IGF- oder auch ZIM-Projekten waren die AIF-Mitglieder
Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT), Forschungsgemeinschaft Werkzeuge
und Werkstoffe e.V. (FGW), Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V.
(FOSTA), Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI), Versuchs- und
Lehranstalt für Brauerei in Berlin e.V. (VLB), Institut für Umwelt &
Energie, Technik & Analytik e.V. (IUTA) und andere vertreten.
m Vorfeld des Bundeshaushaltsgesetzentwurfes für 2027 erinnerte Thomas
Reiche, AIF-Vorstand und Geschäftsführer des FEhS – Institutes für
Baustoff-Forschung e.V., an die Bedeutung und Wirkung einer ausreichenden
Mittelausstattung dieser Forschungsförderprogramme: „Nicht nur hier auf
dem BMWE-Innovationstag wird sichtbar, dass die Innovationen, die unter
anderem durch IGF und ZIM entstanden, die Wettbewerbs- und auch
Weltmarktfähigkeit der deutschen Wirtschaft wesentlich beeinflussen.“
Reiche erneuerte die AIF-Forderung, eine Milliarde Euro in die angewandte
Forschung zu investieren: 600 Millionen Euro für das ZIM, 300 Millionen
Euro für die IGF und 100 Millionen Euro für INNO-KOM.
