Hochschule Koblenz verbindet Virtual Reality und gesellschaftliche Zukunftsfragen in der Sozialen Arbeit
Wie entwickeln sich die Felder der Sozialen Arbeit vor dem
Hintergrund der Digitalisierung? Dieser Frage geht der Podcast „Quo Vadis
Soziale Arbeit“ im Rahmen des Projekts „Weitblick in der Sozialen Arbeit“
(WeSA) nach. Dabei werden Themen von digitaler Suchtberatung über die
Lebensbedingungen von Kindern in einer alternden Gesellschaft bis hin zu
medienpädagogischen Fragestellungen behandelt.
KOBLENZ. Wie entwickeln sich die Felder der Sozialen Arbeit vor dem
Hintergrund der Digitalisierung? Dieser Frage geht der Podcast „Quo Vadis
Soziale Arbeit“ im Rahmen des Projekts „Weitblick in der Sozialen Arbeit“
(WeSA) nach. Dabei werden Themen von digitaler Suchtberatung über die
Lebensbedingungen von Kindern in einer alternden Gesellschaft bis hin zu
medienpädagogischen Fragestellungen behandelt.
Podcast greift aktuelle gesellschaftliche Fragen auf
In der neuen Folge des Podcasts zum Beispiel steht der Einfluss des
demografischen Wandels auf das Leben von Kindern und Jugendlichen im
Mittelpunkt. Dabei geht es unter anderem um den Rückgang kommunaler
Infrastruktur, Fragen sozialer Teilhabe sowie neue Beteiligungsformen für
junge Menschen.
Der Podcast „Quo Vadis Soziale Arbeit“ ist Teil des Projekts WeSA und soll
den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Studierenden
fördern.
Innovative Lehre mit Virtual Reality und 360°-Technologie
Das hochschulweite Projekt WeSA wird von der Stiftung Innovation in der
Hochschullehre gefördert und entwickelt bis 2027 innovative Lehr- und
Lernformate für die Soziale Arbeit. Im Mittelpunkt stehen 360°-Videos und
Virtual-Reality-Technologien, mit denen Studierende soziale Lebenswelten
aus unterschiedlichen Perspektiven erleben können.
360°-Kameras können z. B. dazu genutzt werden, die spezifischen
Perspektiven von Kindern, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder
Menschen mit unsichtbaren Beeinträchtigungen auf ihre jeweilige Lebenswelt
zu erfassen. Mithilfe von VR-Brillen erkunden angehende
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter soziale Räume aus Sicht
verschiedener Klient*innengruppen und setzen sich intensiv mit Fragen von
Teilhabe, Barrieren und sozialer Realität auseinander.
Soziale Arbeit erfahrbar machen – nicht nur theoretisch
Das Projekt verbindet Theorie, Forschung und Praxis auf neuartige Weise.
Ziel ist es, soziale Kontexte nicht nur kognitiv zu vermitteln, sondern
auch emotional und leiblich erfahrbar zu machen.
„Virtual Reality eröffnet neue Zugänge zu den Perspektiven von Menschen in
unterschiedlichen Lebenslagen. Sie soll Studierende einladen, Empathie,
Reflexionsfähigkeit und professionelles Handeln auf einer neuen Ebene zu
erproben“, erklärt Prof. Dr. Miriam Baghai-Thordsen, Projektleiterin von
WeSA. „Unser Ziel ist es, Lehre erfahrbarer zu machen – nicht nur
kognitiv, sondern körperlich und emotional“, ergänzt Daniel Roos, Dozent
im Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz und
stellvertretender Projektleiter.
Beitrag zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit
Neben der Entwicklung innovativer Lehrformate stärkt WeSA auch den
fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Sozialen Arbeit.
Das Projekt zeigt damit, wie digitale Technologien sinnvoll eingesetzt
werden können, um gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen und
zukünftige Fachkräfte praxisnah auszubilden.
Weitere Informationen zum Projekt „Weitblick in der Sozialen Arbeit“ unter
https://www.hs-koblenz.de/sozi
sozialen-arbeit-wesa
Die Folgen des Podcast „Quo Vadis Soziale Arbeit“ sind abrufbar unter
https://open.spotify.com/show/
