Neuer Podcast „Bunt isst gut“: SharpGreens macht Forschung zu Ernährung und biologischer Vielfalt hörbar
Mit „Bunt isst gut“ startet heute ein neuer Wissenschaftspodcast „für
kluge Ernährung und gesunde Vielfalt“ Moderatorin Annette Weiß (proWissen
Potsdam e. V.) spricht mit Wissenschaftler*innen über die Zusammenhänge
zwischen biologischer Vielfalt, Ernährung und Gesundheit. Der Podcast
entsteht im Forschungsprojekt SharpGreens, das vom Leibniz-Institut für
Gartenbauwissenschaften (IGZ) koordiniert wird. Gefördert wird das Projekt
vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im
Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA).
Was hat die Vielfalt auf unseren Feldern mit unserer Gesundheit zu tun?
Welche Rolle spielt die biologische Vielfalt unserer Kulturpflanzen für
eine ausgewogene Ernährung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt
der neue Podcast „Bunt isst gut“. In acht wöchentlichen Folgen nimmt der
Podcast die Hörer*innen mit in Labore, auf Versuchsfelder und in
Genbanken. Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen zeigen,
warum die Erforschung biologischer Vielfalt, Kulturpflanzen und
pflanzlicher Inhaltsstoffe eine wichtige Grundlage für nachhaltige
Ernährungssysteme und die menschliche Gesundheit ist.
Der Podcast ist Teil des Forschungsprojekts SharpGreens am Leibniz-
Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) und wird gemeinsam mit
proWissen Potsdam e. V. umgesetzt. Mit dem neuen Audioformat möchten die
Projektbeteiligten aktuelle Forschung verständlich vermitteln und den
Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken.
„Im Projekt SharpGreens ist Wissenschaftskommunikation ein zentraler
Baustein. Wir möchten zeigen, warum der Erhalt der biologischen Vielfalt
für unsere Ernährung und Gesundheit so wichtig ist. Mit dem Podcast „Bunt
isst gut“ machen wir deutlich, dass biologische Vielfalt weit mehr als ein
Naturschutzthema ist. Sie beeinflusst, was wir essen, wie unsere
Lebensmittel schmecken und welchen Beitrag sie zu unserer Gesundheit
leisten“, sagt Dr. Vanda Púčiková, Wissenschaftlerin im Projekt.
Annette Weiß führt als Moderatorin durch die Folgen und spricht mit
Expert*innen aus Biodiversitäts- und Pflanzenforschung, der
Lebensmittelchemie sowie der Ernährungs- und Gesundheitsforschung. Die
Themen reichen vom Biodiversitätsverlust über wertgebende
Pflanzeninhaltsstoffe und Gemüsevielfalt bis hin zu Pflanzenzüchtung und
dem Darmmikrobiom.
Die erste Folge erscheint am 29. Juli 2026. Anschließend wird jeden
Mittwoch eine neue Episode veröffentlicht.
Über das Projekt SharpGreens
Der Podcast „Bunt isst gut“ ist Teil der Wissenschaftskommunikation des
Forschungsprojekts SharpGreens. Das Projekt verbindet
Pflanzenwissenschaft, Gemüsebau, Lebensmittelchemie und Präventivmedizin,
um die Nährstoffvielfalt im Gemüsekohl zu erforschen und zu untersuchen,
wie biologische Vielfalt in der Ernährung zur Förderung der menschlichen
Gesundheit beitragen kann. Diese Fragestellungen greift der Podcast auf
und erweitert sie um weitere Aspekte rund um biologische Vielfalt,
Ernährung und Gesundheit. Ziel ist es, aktuelle Forschung verständlich zu
vermitteln sowie den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu
fördern.
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie
und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der
Artenvielfalt (FEdA) gefördert.
Podcast
Titel: Bunt isst gut – der Podcast für kluge Ernährung und gesunde
Vielfalt
Start: 29. Juli 2026
Neue Folgen: jeden Mittwoch
Moderatorin: Annette Weiß (proWissen Potsdam e. V.)
Verfügbar auf: Spotify | Apple Podcasts | YouTube | Amazon Music | Deezer
| RTL+
Podcast: https://bunt-isst-gut.podigee.
Erste Folge
Thema: Biodiversität: Warum Artenvielfalt unsere Gesundheit schützt
Gesprächspartner*in: Prof. Dr. Aletta Bonn, Deutsches Zentrum für
integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig – iDiv
Inhalt:
„Was haben Straßenbäume, Vogelgesang und unsere Ernährung gemeinsam?
Mehr als man denkt.
In der ersten Folge von „Bunt isst gut“ spricht Moderatorin Annette Weiß
mit Prof. Dr. Aletta Bonn vom Deutschen Zentrum für integrative
Biodiversitätsforschung (iDiv) darüber, warum Biodiversität weit mehr ist
als Artenvielfalt.
Ihr erfahrt,
• warum Biodiversität die Grundlage unserer Ernährungssicherheit ist,
• weshalb der Verlust biologischer Vielfalt unsere Gesundheit gefährdet,
• warum bereits 20 Minuten im Wald Stress reduzieren können,
• weshalb selbst Vogelgesang nachweislich unser Wohlbefinden steigert,
• welche Rolle Biodiversität für Landwirtschaft und Klimaschutz spielt,
• und was jede und jeder von uns im Alltag für mehr Vielfalt tun kann –
sogar auf dem Balkon.
Eine Folge über die erstaunliche Verbindung zwischen Natur, Gesundheit und
unserer gemeinsamen Zukunft.“
Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)
Das Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ) e. V., ehemals
Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), ist ein
Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich
fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung im
Gartenbau zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen bei. Dazu
gehören der Erhalt der Biodiversität sowie die Bekämpfung des Klimawandels
und eine immer noch weitverbreitete Fehlernährung. Das Institut wird
gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) grundfinanziert. Das IGZ hat
seinen Sitz in Großbeeren.
