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Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel ist neue Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

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Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für
Palliativmedizin (DGP): „Viele Menschen haben Angst vor dem Stempel
„Palliativ“. Diese Angst können wir in der individuellen Behandlung,
Betreuung und Begleitung häufig nehmen. Doch ist es für eine
Fachgesellschaft sehr schwierig, der allgemeinen Verunsicherung und dem
öffentlichen Tabu zu begegnen. Umso großartiger ist es, dass wir die
Journalistin und TV-Moderatorin Okka Gundel nun als Botschafterin an
unserer Seite wissen!“

Bei einer Hospitation im Palliativzentrum der Uniklinik Düsseldorf lernte
die Kölner Journalistin und ARD-Fernsehmoderatorin Okka Gundel nicht nur
die Arbeit eines Palliativteams hautnah kennen, sondern sah sich auch in
ihrem Entschluss bestätigt, sich zukünftig als Botschafterin der Deutschen
Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zu engagieren: „Die ehrliche
Wertschätzung der Erkrankten und ihrer Angehörigen hat mich sehr
beeindruckt. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Krankheit.“

Auch Prof. Dr. Martin Neukirchen, Vorstandsmitglied der DGP und Leitender
Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin am
Universitätsklinikum Düsseldorf, war zusammen mit seinem Team von der
Offenheit und Anteilnahme der erfahrenen TV-Moderatorin berührt: „Wir sind
uns sicher, dass Okka Gundel eine authentische Botschafterin für unser
Anliegen sein wird! “

Okka Gundel bleibt konsequent auf ihrem Weg: „Drüber reden hilft!“

Damit bleibt sie konsequent auf einem Weg, den sie seit ihrer eigenen
Brustkrebs-Erkrankung im Jahr 2020 eingeschlagen hat: Seither setzt sich
die aus den Tagesthemen, der Sportschau und dem ARD-Morgenmagazin bekannte
Journalistin für die Enttabuisierung im Umgang mit Krebserkrankungen ein
und spricht öffentlich auch über ihre eigenen Erfahrungen.

„‘Palliativ‘ ist oft ein Schreckgespenst für diejenigen, die gesund sind.“
bringt Okka Gundel die Unsicherheit im Umgang mit schwerkranken Menschen
auf den Punkt. Viele hätten bei dem Wort „palliativ“ Bilder vom
unmittelbaren Sterbeprozess im Kopf.

Das stimme einfach häufig nicht, so Gundel, insbesondere nicht bei einer
chronischen Erkrankung: „Eine frühzeitige Palliativversorgung bedeutet für
die Betroffenen eine Chance. Eine Chance auf aktive Teilnahme am Leben
jenseits der Erkrankung und sich dabei gleichzeitig aufgehoben, gesehen
und ernst genommen zu fühlen.“ Das offene Gespräch, das sei es, was zählt:
„Nachfragen hilft. Drüber reden hilft.“

Okka Gundel moderiert Abschlussplenum bei DGP-Kongress in Freiburg

Entsprechend freut sich die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
besonders auf den ersten gemeinsamen „Auftritt“ mit ihrer Botschafterin:
Im Rahmen des 16. Kongresses der DGP wird Okka Gundel am 26. September in
Freiburg die Abschluss-Podiumsdiskussion moderieren.

Prof. Dr. Claudia Bausewein, Präsidentin der DGP, sieht darin einen
wichtigen Schritt: „Viele Menschen haben Angst vor dem Stempel
„Palliativ“. Diese Angst können wir in der individuellen Behandlung,
Betreuung und Begleitung häufig nehmen. Doch ist es für eine
Fachgesellschaft sehr schwierig, der allgemeinen Verunsicherung und dem
öffentlichen Tabu zu begegnen. Umso großartiger ist es, dass wir Okka
Gundel nun als Botschafterin an unserer Seite wissen! Herzlichen Dank!“

DGP wünscht sich öffentliche Aufmerksamkeit für Kampagne und Wegweiser

Mehr Aufmerksamkeit erhofft sich die DGP im Austausch mit Okka Gundel auch
für ihre zwei öffentlichkeitswirksamen Projekte: die Informations- und
Aufklärungskampagne „das ist palliativ“ und den „Wegweiser Hospiz- und
Palliativversorgung Deutschland“. Mit Hilfe des niedrigschwelligen
kostenfreien Wegweisers können ortsnahe Adressen der Palliativ- und
Hospizversorgung zügig und unkompliziert gefunden werden. Die Plattform
steht zusätzlich in den Sprachen Englisch, Französisch, Türkisch,
Arabisch, Ukrainisch, Russisch, Vietnamesisch, Polnisch und Rumänisch zur
Verfügung.

Über die DGP
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. mit über 6.800
Mitgliedern setzt sich seit über 30 Jahren für die Versorgung
schwerstkranker und sterbender Menschen ein – interdisziplinär,
multiprofessionell und politisch engagiert.