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BIÖG: Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ motivierte mehr als 19.000 Menschen zum Rauchstopp

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Eine positive Bilanz der Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai“ haben das
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe
anlässlich des Weltlungenkrebstages gezogen: Insgesamt beteiligten sich
bundesweit über 19.000 Menschen, mehr als 3.200 von ihnen blieben den
gesamten Mai über rauchfrei. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein
Krebsrisiko deutlich senken: Denn Rauchen ist die Hauptursache für
Lungenkrebs und verursacht viele weitere Erkrankungen. Jedes Jahr sterben
rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.



Jeder Rauchstopp zählt: Diese Botschaft steht auch am Weltlungenkrebstag
am 1. August im Mittelpunkt. Denn Rauchen ist nach wie vor der wichtigste
vermeidbare Risikofaktor für Lungenkrebs. Wie viele Menschen aufhören
wollen, zeigt die hohe Beteiligung am Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“:
Über 19.000 Menschen haben dieses Jahr gemeinsam den ersten Schritt in ein
rauchfreies Leben gemacht.

Nach Abschluss der Aktion ziehen das Bundesinstitut für Öffentliche
Gesundheit (BIÖG) und die Deutsche Krebshilfe eine positive Bilanz: Von
den 5.077 Teilnehmenden, die sich bislang zurückgemeldet haben, gaben
3.279 an, den gesamten Mai über rauchfrei geblieben zu sein. Damit haben
knapp 17 Prozent aller Teilnehmenden den Ausstieg im Aktionsmonat
geschafft.

Ein starkes Ergebnis, denn mit dem Rauchen aufzuhören, ist nicht leicht.
Zum Vergleich: Bei Rauchstoppversuchen ohne Unterstützung bleiben Studien
zufolge nur etwa drei bis fünf Prozent dauerhaft rauchfrei. Angebote wie
„Rauchfrei im Mai“ können die Erfolgschancen deutlich steigern.

Gemeinschaft und attraktive Preise motivierten zusätzlich
Das Gefühl, den Rauchstopp gemeinsam mit zahlreichen anderen Menschen
anzugehen, stärkte die Motivation – ebenso wie die Aussicht auf einen
attraktiven Gewinn. Unter allen, die im Aktionsmonat rauchfrei geblieben
waren, wurden insgesamt 17 Geldpreise verlost. Den Hauptgewinn in Höhe von
1.000 Euro gewann ein Teilnehmer aus Köln. Um einen Preis zu erhalten,
mussten die Gewinnerinnen und Gewinner mit einem ärztlich begleiteten Test
nachweisen, dass sie tatsächlich nicht mehr geraucht hatten.

Auch die Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld wurde gewürdigt: Wer
eine nahestehende Person beim Rauchstopp begleitet hatte, konnte einen von
zehn Geldpreisen in Höhe von jeweils 150 Euro gewinnen. Insgesamt nahmen
1.474 der Unterstützerinnen und Unterstützer am Gewinnspiel teil.

Und auch nach dem Mitmachmonat lohnt sich ein Rauchstopp: Wer mit dem
Rauchen aufhört, schützt seine Gesundheit und senkt sein Krebsrisiko
deutlich. Noch immer ist Rauchen die Hauptursache für Lungenkrebs und
verursacht viele weitere Erkrankungen. Jedes Jahr sterben rund 130.000
Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Nach dem Rauchstopp: Positive Effekte schnell spürbar
Wer mit dem Rauchen aufhört, spürt die ersten gesundheitlichen
Verbesserungen schon nach kurzer Zeit: Das Herzinfarktrisiko sinkt bereits
innerhalb eines Tages und auch die Sauerstoffversorgung im Körper
verbessert sich schnell. Nach einigen Wochen lassen häufig auch
Beschwerden wie Husten und Kurzatmigkeit nach. Langfristig verringert sich
das Risiko für zahlreiche schwere Erkrankungen – darunter Krebs, Herz-
Kreislauf-Leiden und chronische Atemwegserkrankungen.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für
Öffentliche Gesundheit: „Mit der richtigen Unterstützung kann ein
Rauchstopp gelingen. Die vielen Teilnehmenden von ‚Rauchfrei im Mai‘, die
dieses Jahr den Absprung vom Nikotin geschafft haben und in ein gesünderes
und freieres Leben gestartet sind, zeigen dies deutlich. Und auch wenn es
diesmal nicht geklappt hat, bleiben Sie optimistisch und bleiben Sie dran.
Das BIÖG unterstützt Sie das ganze Jahr über mit Rauchstopp-Angeboten auf
Ihrem Weg zur Rauchfreiheit.“

Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe: „Tabakkonsum ist mit
Abstand der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor: Fast 20 Prozent aller
Krebsfälle in Deutschland gehen auf das Rauchen zurück – bei den
Lungenkrebsfällen sind es sogar rund 90 Prozent. ‚Rauchfrei im Mai‘ bietet
vielen Menschen eine Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören und damit die
eigene Gesundheit nachhaltig zu verbessern.“

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und
Gesundheitsforschung: „In den letzten Jahren ist die Anzahl ernsthafter
Rauchstoppversuche gesunken. Mit ‚Rauchfrei im Mai‘ möchten wir diesem
Trend etwas entgegensetzen, indem wir Menschen zum Rauchstopp motivieren
und beim Start in ein nikotinfreies Leben begleiten. Die stolzen
Gewinnerinnen und Gewinner sind Vorbild und Ansporn für andere: Jeder kann
es schaffen, rauchfrei zu werden.“

Die Aktion „Rauchfrei im Mai“ (https://www.rauchfrei-im-mai.de/) wurde
bereits zum dritten Mal vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
(BIÖG) und der Deutschen Krebshilfe gefördert. Die Organisation übernahm
wieder das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in
Kiel.

Ein Rauchstopp lohnt immer. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
unterstützt dabei mit zahlreichen Angeboten:

•               Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die
Themen Rauchen und Nichtrauchen mit unterstützender täglicher E-Mail und
einem Forum mit Hilfe durch die rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter:
https://www.rauchfrei-info.de/unterstuetzung/ausstiegsprogramm/

•               Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose
Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis
22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

•               Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich
werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der
Geburt“. Die Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden
im Shop unter: https://shop.bioeg.de /

•               rauchfrei-Instagram-Kanal: Infos und alltagsnahe,
praktische Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp
wird: https://www.instagram.com/rauchfrei_info


Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche
Gesundheit unter:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.