Wissenschaftliche Impulse für die Hochschulentwicklung
Die Rektorin der Fachhochschule Dresden, Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm,
veröffentlicht drei Beiträge im neu erschienenen Standardwerk „Warnsignal
Klima: Die Landwirtschaft“. Die Publikationen zeigen, wie
wissenschaftliche Erkenntnisse zu Klimawandel, Landwirtschaft und
Nachhaltigkeit Impulse für Forschung, Wissenstransfer und die
Weiterentwicklung der Hochschullehre geben können.
Dresden, 03. August 2026 – Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse
beitragen, die Lehre von morgen zu gestalten? Die Fachhochschule Dresden
(FHD) versteht sich als Hochschule, die Wissenschaft, Innovation und
gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.
Ein aktuelles Beispiel dafür liefert ihre Rektorin Dr. habil. Heike
Zimmermann-Timm, mit drei Beiträgen im neu erschienenen Standardwerk
„Warnsignal Klima: Die Landwirtschaft“.
Die Beiträge befassen sich mit den großen Transformationsfragen unserer
Zeit: Wie können Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft nachhaltiger
gestaltet werden? Welche Rolle spielen gesunde Böden, intakte Gewässer und
resiliente Ökosysteme? Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in
konkrete Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft überführen?
Einer der Schwerpunkte liegt auf der regenerativen Landwirtschaft. Sie
geht über den klassischen Nachhaltigkeitsgedanken hinaus und verfolgt das
Ziel, Böden, Ökosysteme und natürliche Stoffkreisläufe aktiv zu
regenerieren. Regeneration bedeutet dabei nicht nur Umweltschutz, sondern
auch wirtschaftliche Resilienz, systemisches Denken und langfristige
Zukunftsfähigkeit. Themen, die zunehmend auch Unternehmen, Politik und
Bildung prägen.
Ein weiterer Beitrag zeigt die engen Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft
und Gewässerschutz. Hitzewellen, Starkregen und Trockenperioden verändern
Seen und Flüsse oftmals früher als Veränderungen in der Landschaft
sichtbar werden. Gewässer sind deshalb wichtige Frühwarnsysteme des
Klimawandels.
„Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn wir ökologische,
wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachten.
Genau dieses systemische Denken brauchen wir auch in der Hochschullehre.“
Zitat: Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm
Ein dritter Beitrag richtet den Blick nach Nepal und verdeutlicht, wie eng
Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Klimawandel weltweit miteinander
verbunden sind. Gemeinsam zeigen diese drei Beiträge, dass die
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur interdisziplinär verstanden und
gelöst werden können.
Forschung als Impuls für innovative Lehre
Die Fachhochschule Dresden versteht wissenschaftliche Erkenntnisse als
Grundlage einer modernen Hochschulbildung. Internationale
Forschungserfahrungen fließen gezielt in Studium und Lehre ein und stärken
den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die regenerative Landwirtschaft steht beispielhaft für die
Herausforderungen unserer Zeit: Sie verbindet ökologische,
wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Fragestellungen.
Genau diese systemische Perspektive prägt auch die Lehre an der
Fachhochschule Dresden. Studierende sollen lernen, komplexe Zusammenhänge
zu erkennen, unterschiedliche Disziplinen zu verknüpfen und tragfähige
Lösungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu
entwickeln.
Mit ihren vier Fachbereichen Betriebswirtschaft, Design, Pflege und
Soziales fördert die Fachhochschule Dresden interdisziplinäres Denken und
zukunftsorientiertes Handeln. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Innovation
und gesellschaftliche Verantwortung werden dabei fachübergreifend
vermittelt und in praxisnahen Projekten umgesetzt.
„Unser Anspruch an der Fachhochschule Dresden ist es, wissenschaftliche
Erkenntnisse in Bildung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu
übersetzen. Wir möchten unsere Studierenden befähigen, Zukunft aktiv
mitzugestalten – mit Fachwissen, systemischem Denken und der Bereitschaft,
Verantwortung zu übernehmen.“
Zitat: Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm
So verbindet die Fachhochschule Dresden wissenschaftliche Exzellenz mit
innovativer Lehre und bereitet ihre Studierenden darauf vor, die
nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv
mitzugestalten.
Über das Buch
„Warnsignal Klima: Die Landwirtschaft“ ist der aktuelle Band der
renommierten Buchreihe „Warnsignal Klima“, die in Kooperation mit GEO
erscheint. Das Werk bündelt Beiträge führender Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Landwirtschaft,
Böden, Wasser und Ernährungssysteme. Nach Einschätzung des Herausgebers
Dr. José L. Lozán schließt der Band eine wissenschaftliche Lücke, indem er
diese Themen erstmals in einem kompakten wissenschaftlichen Gesamtwerk
zusammenführt.
Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm ist mit drei Beiträgen vertreten:
• Gewässerschutz im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und
Klimawandel
• Ökonomische und ökologische Auswirkungen einer regenerativen
Landwirtschaft
• Nepals Landwirtschaft zwischen Tradition und Wandel
