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Bayerische Architektenkammer würdigt Gebäude der OTH Regensburg

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Nachhaltig, barrierefrei, innovativ: Das Haus für Innovation und Transfer
erhält das Prädikat „KlimaKulturKompetenz“. Für die Beteiligten ist das
mehr als nur eine Plakette an der Fassade.

„KlimaKulturKompetenz“: So heißt das Qualitätssiegel, mit dem die
Bayerische Architektenkammer herausragende Bauprojekte würdigt. Nun gehört
auch das Haus für Innovation und Transfer (HIT) der OTH Regensburg dazu.
Hochschulpräsident Prof. Dr. Ralph Schneider nahm die Plakette
stellvertretend für alle Beteiligten entgegen. Vor allem mit seiner hohen
Energieeffizienz und der konsequent umgesetzten Barrierefreiheit
überzeugte das HIT.

„Das HIT steht beispielhaft für das, was wir als Hochschule erreichen
wollen: Innovation ermöglichen, Menschen zusammenbringen und dabei
Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Diese Ehrung und
mein herzlicher Dank gilt allen, die das Projekt geplant, begleitet und
umgesetzt haben“, sagte Prof. Dr. Ralph Schneider.

Modulare Bauweise und architektonische Qualität ergänzen sich hervorragend

Das Gebäude wurde vom Büro meuer – planen beraten Architekten GmbH
geplant. Für Architekt David M. Meuer ist das HIT ein Projekt mit
Signalwirkung: „Mit diesem Gebäude konnten wir zeigen, was möglich ist.
Die gewählte Bau- und Konstruktionsart, ein sogenannter Modulbau, ist in
Architekturkreisen durchaus umstritten. Das HIT beweist heute, dass sich
modulare Bauweise und architektonische Qualität nicht ausschließen,
sondern hervorragend ergänzen. Solche Projekte gelingen jedoch nur mit
Bauherren, die bereit sind, neue Wege mitzugehen.“

Maßgeblich an der Umsetzung beteiligt war das Staatliche Bauamt
Regensburg. Gerhard Haslbeck, Bereichsleiter Hochschulbau, betonte den
Modellcharakter des Gebäudes: „Die besondere Herausforderung bestand
darin, in kurzer Zeit ein qualitativ hochwertiges, wirtschaftliches und
nachhaltiges Gebäude zu realisieren. Dass dies gelungen ist, verdanken wir
dem engagierten Zusammenspiel aller Beteiligten. Mein ausdrücklicher Dank
gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen
Projektpartnerinnen und Projektpartnern.“

Neue Akzente auf dem Campus gesetzt

Die Qualitäten des Gebäudes zeigen sich nicht nur in technischen
Kennzahlen. Die konsequente Barrierefreiheit erleichtert Studierenden,
Beschäftigten und Gästen die Nutzung im Alltag und stärkt das Ziel einer
inklusiven Hochschule. Gleichzeitig setzt das HIT beim klimaschonenden
Bauen neue Akzente auf dem Campus. Das betonten bei der Preisverleihung
auch Kanzler Utto Spielbauer und Prof. Dr. Christoph Skornia,
Vizepräsident für Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Seine Vorbildfunktion konnte das Gebäude bereits unter Beweis stellen: Im
Rahmen der Architektouren öffnete das HIT seine Türen für die breite
Öffentlichkeit und bot Einblicke in zeitgemäße Hochschularchitektur.

Direkt neben dem HIT entsteht derzeit mit dem Johannes Kepler Building of
International Services bereits das nächste markante Gebäude auf dem
Campus. Obwohl beide Bauten unterschiedlichen Konzepten folgen, wirken sie
gestalterisch nach außen wie eine Einheit und prägen gemeinsam das neue
Gesicht dieses Campusbereichs.

Das Prädikat „KlimaKulturKompetenz“

Mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz" zeichnet die Bayerische
Architektenkammer Projekte aus, die beim nachhaltigen Planen und Bauen
besondere Maßstäbe setzen. Bewertet werden unter anderem Energieeffizienz,
Klimaanpassung, Flächensparen, Barrierefreiheit sowie weitere Aspekte der
Nachhaltigkeit. Das HIT überzeugte insbesondere in den Kategorien
Energieeffizienz und Barrierefreiheit.