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Club der Zukunft – h_da und Centralstation Darmstadt präsentieren interaktive Klanglandschaft in 3D-Audio

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Was wäre, wenn der Club nicht nur ein Ort wäre, an dem Musik abgespielt
und gehört wird? Wenn er zu einem Raum des Zuhörens würde – ein Raum, in
dem Wahrnehmung, Bewegung und Gestaltung miteinander verbunden sind? Und
was verändert sich, wenn nicht allein Musikerinnen oder DJs darüber
entscheiden, was erklingt, sondern die Anwesenden selbst Teil der
Komposition werden? Von diesen Fragen geht das Event-Projekt „Der Club der
Zukunft: Kollektive Resonanz – Natur wird Clubsound“ aus. Es findet statt
am Samstag, 05.09., von 18-22h in der Centralstation Darmstadt als
Kooperationsprojekt von Hochschule Darmstadt (h_da) und Centralstation und
lädt das interessierte Publikum ein, sich zu beteiligen.



Der Club der Zukunft ist ein immersives 3D-Audio-Event, das den Club in
einen Raum der Teilhabe, des kollektiven Zuhörens und der Akustischen
Ökologie verwandelt. Mithilfe von räumlichem Klang, Sensoren, generativer
Komposition und immersiven Medien erforscht das Projekt vom Mediencampus
der h_da, wie Zuhören zu einer demokratischen, ökologischen und
gemeinschaftlichen Praxis werden kann. Es ist Teil der World Design
Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Die begehbare Klanglandschaft in 3D-Audio entwickelt sich vom
konzentrierten Hören auf Naturklänge über eine interaktive Installation
mit Urban Sounds bis zu einer tanzbaren, gemeinschaftlich erlebten
Clubnacht, gestaltet vom Künstlerduo Mookee. Der Abend entfaltet sich
hierbei in mehreren Phasen. Er beginnt mit einer immersiven
Klanginstallation und einer interaktiven Klangumgebung, entwickelt und
umgesetzt von Klaus Schüller, geht über zu einer akustischen Reise durch
das Rhein-Main-Gebiet und mündet schließlich in eine Live-Performance in
3D-Audio mit Main Act Mookee. Der VJ Philipp Schober begleitet den
gesamten Abend mit Live-Visuals. Für die 3D-Audio-Klangarchitektur
zeichnet Robin Wiemann verantwortlich.

„Diese Dramaturgie vom konzentrierten Hören zur körperlichen Bewegung ist
dabei mehr als ein Veranstaltungsformat. Sie bildet den Kern des
künstlerischen Experiments“, erläutert Professorin Sabine Breitsameter,
Projektleiterin vom Mediencampus der h_da. „Der Club der Zukunft wird zum
Labor für eine Frage, die ästhetisch ebenso relevant ist wie
gesellschaftlich: Wie können wir Räume schaffen, in denen Wahrnehmung
nicht Konsum bedeutet, sondern Beziehung stiftet?“

Das Publikum spielt hierbei eine zentrale Rolle und kann an mehreren
Stationen Materialien bewegen, Geräusche erzeugen, Klangobjekte im
dreidimensionalen Raum positionieren und für sich sowie in der Gruppe
akustische Selbstwirksamkeit erleben. „Damit verschiebt sich die
klassische Rollenverteilung einer musikalischen Aufführung“, erläutert
Professorin Sabine Breitsameter. „Das Publikum steht nicht einer Bühne
gegenüber. Es gibt kein eindeutiges akustisches Zentrum, auf das alle
ausgerichtet sind. Die 360°-Klangarchitektur verteilt das Geschehen im
Raum und auch die Gestaltungsmacht wird zumindest teilweise verteilt. Hier
fügt sich auch der musikalische Act ein: als Teil eines bereits
entstandenen akustischen Ökosystems.“

„Die Clubkultur ist im Wandel: Das Publikum verändert sein
Ausgehverhalten, Diskoformate funktionieren nicht mehr selbstverständlich
und nach den gleichen Mustern wie früher. Für uns als Veranstaltungsort
bedeutet das, offen für neue Ideen und Formate zu bleiben und Räume immer
wieder neu zu denken“, sagt Meike Heinigk, Geschäftsführerin der
Centralstation. „Der Club der Zukunft ist dafür ein spannendes Beispiel:
Er verbindet Musik, Technologie, Gestaltung und Beteiligung und zeigt, was
entstehen kann, wenn unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen
zusammenkommen. Gerade solche Kooperationen mit der h_da und anderen
Partnern sind für uns wichtig, um neue Impulse für die Club- und
Veranstaltungskultur in Darmstadt zu entwickeln.“

Der Ablauf des Abends:
18:00 Uhr - Phase I: Transit - Klanginstallation
Eine 3D-Audio-Klanglandschaft auf der Grundlage natürlicher und urbaner
Umweltklänge.

19:00 Uhr - Phase II: Interaktive Klangumgebung
Die Besucherinnen können Klänge durch ihre Anwesenheit und ihre Bewegungen
aktiv beeinflussen, verändern, mischen und erzeugen. Sensoren erfassen die
Interaktionen im Raum und übersetzen sie in Echtzeit in Klang.

20:00 Uhr - Phase III: Urbane Resonanzen - eine Soundscape-Komposition in
3D-Audio
Eine akustische Expedition durch das Rhein-Main-Gebiet in 3D-Audio,
basierend auf Sound-scape-Aufnahmen.

20:30 Uhr - Phase IV: Mookee - Main Act
Eine Live-Performance von Mookee in 3D-Audio, begleitet von Umweltklängen
und Live-Visuals des VJs Philipp Schober.

Hintergrund zur Veranstaltung
„Club der Zukunft: Kollektive Resonanz – Natur wird Clubsound“
Samstag, 05.09., 18 bis zirka 22 Uhr
Centralstation Darmstadt
Der „Club der Zukunft“ ist ein gemeinsames Projekt des Masterstudiengangs
International Media Cultural Work der Hochschule Darmstadt und der
Kulturfreunde Centralstation e. V. Er findet im Rahmen der World Design
Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt und ist in die Konferenz The Global
Composition 2026 am Mediencampus Dieburg eingebunden:
https://tgc2026.medienkultur.eu

Dramaturgie und Gesamtleitung: Sabine Breitsameter
Interaktives und installatives Konzept, räumliche Umsetzung: Klaus
Schüller
Kreativtechnologien und 3D-Audio: Robin Wiemann
Visuals: Philipp Schober
Main Act: Mookee

WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main
und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Mit freundlicher Unterstützung
der Aventis Foundation.

Hochschule Darmstadt (h_da)
Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten deutschen Hochschulen
für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Sie bietet ihren aktuell 14.000
Studierenden ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Studium in den
Bereichen MINT, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und
Design. Viele Projekte und Inhalte in Studium, Forschung und
gesellschaftlichem Transfer beschäftigen sich mit den Zukunftsthemen
Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Die h_da betreibt
ein eigenes Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften und vergibt
als erste und einzige deutsche Hochschule den akademischen Grad eines
Doktors der Nachhaltigkeitswissenschaften. Visionär ist die europäische
Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da
angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von
der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp
zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“.

Website h_da: https://h-da.de
Website EUT+: https://www.univ-tech.eu