Resiliente Stadt beim Real:labor Festival 3.0 des KIT
Wie lassen sich unsere Städte zukunftsfest entwickeln? Beim dritten
Real:labor Festival des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vom 6.
bis 11. Oktober 2026 laden Vorträge, Diskussionen und Mitmachangebote dazu
ein, Antworten auf diese Frage zu finden. Rund um den Karlsruher
Kronenplatz können Bürgerinnen und Bürger mit Forschenden ins Gespräch
kommen und selbst aktiv werden. Das Programm reicht von Nachhaltigkeit
über Barrierefreiheit bis hin zu Medizin und verbindet Wissenschaftsthemen
mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Der Eintritt zu allen
Angeboten ist frei.
Unter dem Motto „Stadt.Gestaltung.Erfahrbar.Ma
zum dritten Mal, wie Forschung Veränderungen vor Ort anstoßen kann. Im
Mittelpunkt stehen Reallabore: Hier arbeiten Forschende, Bürgerinnen und
Bürger sowie Beteiligte aus Wirtschaft und Politik gemeinsam an konkreten
Herausforderungen und erproben ihre Ideen in der Praxis.
Wissenschaft erleben und mitreden
Den Auftakt macht am Dienstag, 6. Oktober, die Infoveranstaltung „Medizin
im Wandel: Präzise, vernetzt, personalisiert“. Innerhalb der vom
Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe
organisierten EFFEKTE-Reihe zeigen Fachleute des Städtischen Klinikums und
des KIT auf, wie Künstliche Intelligenz und Robotik die Medizin verändern
könnten.
Am Mittwoch, 7. Oktober, gibt das KIT-Zentrum Mensch und Technik bei
„MuT2Go“ einen kurzen Forschungsimpuls. Beim Spieleabend „Science & Games“
können Brettspielfans Themen wie Klimawandel, Energiewende und
Biodiversität spielerisch erkunden.
Wie lässt sich Forschung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestalten?
Dieser Frage widmet sich am Donnerstag, 8. Oktober, das Netzwerktreffen
„Doing Citizen Science TOGETHER“. Forschende und interessierte Laien
tauschen Erfahrungen aus und entwickeln neue Perspektiven für die
Bürgerinnen- und Bürgerforschung. Am Abend steht in der Kinemathek
Karlsruhe (Kaiserpassage 6), begleitet von einem Kurzvortrag, die schwarze
Komödie „Don’t Look Up“ auf dem Programm.
Am Freitag, 9. Oktober, wird KIT spark, der neue Raum des KIT für
gesellschaftsorientierte Forschung am Kronenplatz, zunächst intern
eröffnet. Ab Samstag, 10. Oktober, steht er in der Kaiserstraße 24 allen
Besucherinnen und Besuchern des Festivals offen. Anlässlich der Eröffnung
stellen sich die Reallabore des KIT zu den Themen Robotik,
Barrierefreiheit, urbane Transformation und Nachhaltigkeit mit einer
Ausstellung vor.
Von Forschung bis Flohmarkt
Am 10. und 11. Oktober reiht sich das Real:labor Festival in das Programm
des Karlsruher Stadtfestes ein. Jeweils ab 13:00 Uhr lädt ein
Mitmachprogramm für Groß und Klein dazu ein, eigene Vorstellungen von der
Stadt der Zukunft zu entwickeln. Hinzu kommt am Sonntag, 11. Oktober, der
Flohmarkt „Kronentrödel“ auf dem Kronenplatz.
Wissenschaft und Unterhaltung finden am Samstagabend in der Late-Night-
Show „STULLE – wissenschaftlich belegt“ zusammen. Zu Gast sind unter
anderem Professor Daniel J. Lang vom Institut für Technikfolgenabschätzung
und Systemanalyse des KIT, der zu Reallaboren forscht, und Professorin
Kathrin Gerling vom Institut für Anthropomatik und Robotik des KIT, die
sich mit Mensch-Maschine-Interaktion und Barrierefreiheit beschäftigt.
Anschließend bringt das Latin-Fusion-Projekt „Sudaka“ Live-Musik auf den
Kronenplatz.
Beim Podiumsgespräch „TRIALOG“ am Sonntag, 11. Oktober, diskutieren Gäste
aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über partizipative Forschung
und Stadtgestaltung. Ziel der das Festival beschließenden „Sustainability
Networking Night“ ist es, gemeinsam über Fragen der Kreislaufwirtschaft
nachzudenken und ein Umfeld für Vernetzung zu schaffen.
Veranstaltungsort vom Real:labor Festival des KIT ist überwiegend der
TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum am Karlsruher Kronenplatz (Kaiserstraße
93, 76133 Karlsruhe). Bei Programmpunkten im Freien ist es der Kronenplatz
selbst. Alle Angebote sind kostenfrei. Für das Networking-Treffen „Doing
Citizen Science TOGETHER“ (08.10.) ist eine Anmeldung erforderlich.
Das KIT Reallabor-Festival veranstaltet der TRIANGEL der Abteilung
Wissenstransfer des KIT, das Institut für Technikfolgenabschätzung und
Systemanalyse des KIT, das KIT-Zentrum Mensch und Technik sowie KIT spark.
Kontakt für diese Presseinformation:
Justus Hartlieb, Pressereferent, Tel.: +49 721 608-41155, E-Mail:
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Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große
Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang
mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz,
technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die
Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT
wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur
Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer
einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet
das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden
sowie seinen 23 000 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine
nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
