CineScience-Reihe "On Edge" startet mit "Sex im Film"
Sex on Screen
Die Geschichte der Aufklärung im Kino zwischen Angst und Liebe
Auftakt der neuen CineScience-Reihe „On Edge“
Dienstag, 13. Oktober 2026, 20.00 Uhr
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen
Im Wintersemester 2026/27 geht CineScience „On Edge“ – über
sprichwörtliche Rote Linien und an die Grenzen des Sag- und Zeigbaren. Wer
sich ohne Scheu mit Sex- und Skandalfilmen konfrontieren möchte oder für
einen Abend am Rand der Filmzensur interessiert, ist beim Auftakt der
Reihe mit der Historikerin Anja Laukötter genau richtig.
Sie zeigt anhand historischer wie aktueller Filmbeispiele, wie sich
Gefühlskultur, Körpervorstellungen und Sexualitätsnormen im Film verändert
haben. Denn die Darstellung von Sexualität prägt das Kino von Beginn an,
war von jeher emotional aufgeladen und umkämpft: Was darf in welchem Maß
auf die Leinwand? Auch Aufklärungsfilme, die im Namen der Gesundheit vor
Sexualkrankheiten wie Syphilis oder HIV/AIDS warnten, bewegten sich an den
Grenzen des Darstellbaren. Dabei setzten sie gezielt Emotionen wie Angst,
Scham und Liebe ein, um „richtigen“ Sex zu vermitteln.
REFERENTIN
Anja Laukötter ist Professorin für Kulturgeschichte an der Friedrich-
Schiller-Universität Jena.
MODERATION
Roxanne Phillips, KWI
ORGANISATION
Armin Flender & Roxanne Phillips, KWI
TEILNAHME & ANMELDUNG
Karten können Sie beizeiten online buchen, an der Abendkasse erwerben
sowie unter Tel. 0201 43 93 66 33 reservieren. Eintritt: 7,- € | erm. 5,-
€
VERANSTALTER
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in
Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf.
CINESCIENCE „ON EDGE“
Im Wintersemester 2026/27 geht CineScience „On Edge“ – ans Limit des
emotional, körperlich oder gedanklich Erträglichen, über sprichwörtliche
Rote Linien und an die Grenzen des Sag- und Zeigbaren. Wer gern mal wieder
mit nervöser Energie im Kino sitzen und dabei die politischen und
ästhetischen Grenzen von Filmen über Krieg und Klimakrise ausloten möchte,
ist bei uns genau richtig. Ebenso willkommen heißen wir alle, die sich
ohne Scheu mit Sex- und Skandalfilmen konfrontieren oder für einen Abend
am Rand der Filmzensur entlangschlittern wollen.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Armin Flender, Roxanne Phillips, KWI
