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Klinische Studien: Gemeinsam Hürden überwinden. Die neue Ausgabe des „einblick“ ist erschienen

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Neue Krebstherapien müssen sich in klinischen Studien bewähren, bevor sie
Patientinnen und Patienten zugutekommen. Die Durchführung dieser Studien
ist hierzulande jedoch mit viel Bürokratie und hohem zeitlichen Aufwand
verbunden. Wie sich diese Hindernisse überwinden lassen und warum gerade
akademisch getriebene klinische Studien für den Fortschritt in der
Krebsmedizin unverzichtbar sind, lesen Sie in der neuen Ausgabe des
einblick.



Mit dem Mikroroboter in den Tumor

Winzige Roboter, die sich präzise durch menschliche Organe steuern lassen,
die tief im Gewebe Proben entnehmen oder im Innern eines Tumors
Medikamente abgeben: Was nach Science-Fiction klingt, könnte schon bald
Realität werden. Denn am DKFZ-Standort Dresden arbeitet ein Forschungsteam
daran, der Krebsmedizin von morgen neue Werkzeuge hinzuzufügen. Die
Forschenden entwickeln neuartige Antriebe, Sensoren und Steuerungssysteme
für Mikroroboter. Die Miniaturmaschinen könnten künftig zu Tumoren
vordringen, die bislang nur schwer oder gar nicht zugänglich sind.

Heute so, morgen so

Krebszellen sind in der Lage, ihre Identität zu verändern. Das verleiht
ihnen unterschiedlichste Fähigkeiten und ermöglicht es ihnen
beispielsweise, sich in einem fremden Gewebe anzusiedeln. Auch bei der
Behandlung spielt die Wandlungsfähigkeit der Krebszellen eine wichtige
Rolle, denn sie kann dafür sorgen, dass Therapieansätze ihre Wirkung
verlieren und Resistenzen entstehen. Die „phänotypische Plastizität“ zählt
deshalb zu den Hallmarks of Cancer, also den charakteristischen
Eigenschaften der Krebszellen, die sie von gesunden Zellen unterscheiden.
Forschende am DKFZ untersuchen, welche molekularen Mechanismen
dahinterstecken und wie sich die Plastizität künftig therapeutisch
beeinflussen lässt.

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

•       Die Publikation: Warum verliert ein wichtiges Medikament gegen die
akute myeloische Leukämie oft im Therapieverlauf seine Wirkung?
•       Die Spende: „Da lag so ein Vibe in der Luft“
•       Ich forsche für ein Leben ohne Krebs: ein Forscherinnen-Porträt in
vier Bildern

Sie können das Magazin des Deutschen Krebsforschungszentrums kostenlos
abonnieren unter: www.dkfz.de/einblick.

Die neue Ausgabe ist zudem als PDF verfügbar unter:
www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/einblick/PDFs/2026/einblick_02_2026_WEB.pdf

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische
Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen
Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass
Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen
Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt
werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten
Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle
Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu
übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu
verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten
Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland
Translationszentren:

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein
Helmholtz-Institut des DKFZ
DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen
Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg
finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren.