Zum Hauptinhalt springen

Weiterbildungsstudium „Elementare Musikalische Bildung“ in Lübeck gestartet

Das neu konzipierte, berufsbegleitende Weiterbildungsstudium „Elementare
Musikalische Bildung“ (EMB) ist im November an der Musikhochschule Lübeck
(MHL) gestartet.
Das vom Kompetenzzentrum für Musikalische Bildung in Schleswig-Holstein
(KMB.SH) im Verbund mit der MHL und weiteren schleswig-holsteinischen
Kulturinstitutionen erstmals angebotene Weiterbildungsstudium EMB befähigt
zur musikpädagogischen Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen.

15 Berufstätige aus verschiedenen pädagogischen und musischen Berufen
zwischen 29 und 60 Jahren konnten für das Weitbildungsstudium 'EMB'
aufgenommen werden. Nach einem Propädeutikum ab November 2021 beginnt ihr
erster Studienabschnitt im März 2022.

Unter Leitung von Professor Marno Schulze verknüpfte bereits das
Einführungswochenende musikpädagogische Inhalte in Theorie und Praxis auf
neue Weise: Unter anderem standen Gehörbildung, Bewegung nach Musik,
rhythmische Übungen, Ensemblespiel, wissenschaftliches Arbeiten und eine
Bibliotheksführung auf dem Programm. 24 Dozierende verschiedener
Fachbereiche unterrichten im Laufe der gut eineinhalb Jahre und stellen
das Weiterbildungsstudium auf ein breites Fundament. Neben
Studiengangsleiter Marno Schulze (Elementare Musikpädagogik) zählen unter
anderem Prof. Dr. Corinna Eikmeier (Musikpädagogik), Lars Opfermann (Musik
hören, verstehen und gestalten), Torsten Senkbeil (Wissenschaftliches
Arbeiten) und Prof. Elisabeth Pelz (Bewegung und Musik) zum
Dozierendenteam.

Mit dem Weiterbildungsstudium hat die MHL im Rahmen des KMB.SH ein
modernes und praxisnahes Angebot im Bereich der Elementaren Musikpädagogik
entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse berufstätiger Studierender
zugeschnitten ist. Das Studium ist modularisiert und kann individuell und
zeitlich flexibel organisiert werden. Die Teilnehmenden studieren in
Onlineseminaren, Präsenztagen und Intensivwochen an der MHL und am
Nordkolleg Rendsburg. Mit dem „Diploma of Advanced Studies“ führt es zu
einer vom Landesverband der Musikschulen Schleswig-Holstein anerkannten
Lehrbefähigung, ein Master ist in Vorbereitung − ein bundesweit einmaliges
Konzept.

Das KMB.SH ist ein Zusammenschluss von fünf schleswig-holsteinischen
Kultureinrichtungen: Partner sind neben der MHL der Landesmusikrat
Schleswig-Holstein, das Nordkolleg Rendsburg, der Landesverband der
Musikschulen in Schleswig-Holstein und das Institut für
Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH).

  • Aufrufe: 27

Datenfabrik.NRW: Fraunhofer entwickelt Lösungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion

Wie macht die intelligente Nutzung von Daten Fabriken fit für die Zukunft?
Im Projekt „Datenfabrik.NRW“ erarbeiten vier Fraunhofer-Institute
(Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Materialfluss und Logistik IML,
Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und Intelligente Analyse-
und Informationssysteme IAIS) konkrete Anwendungen für den vielfältigen
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion und setzen diese in
realen Produktionsumgebungen bei CLAAS und Schmitz Cargobull um. Das Land
Nordrhein-Westfalen fördert das Zukunftsprojekt mit 9,2 Mio. Euro. Die
Kompetenzplattform KI.NRW nimmt die Datenfabrik.NRW als KI-Flagshipprojekt
in ihr Netzwerk auf.

Ob vorausschauende Fertigung oder intelligente Logistik: das gezielte
Erheben, Auswerten und Nutzen von Produktionsdaten bietet produzierenden
Unternehmen an viele Stellen ihrer Wertschöpfungskette große Chancen ihre
Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Es gibt aber auch Hindernisse, die dem
erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion
entgegenstehen. Dazu gehören zum Beispiel hohe technische Unsicherheiten
sowie die Sorge vor möglichen tiefgreifenden Veränderungen der bestehenden
Unternehmensarchitektur und der Werkschöpfungsnetzwerke. „Mit dem Projekt
Datenfabrik.NRW bereiten wir den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der
Produktion methodisch und strukturiert vor. Gemeinsam mit CLAAS und
Schmitz Cargobull bringen wir die Ergebnisse in die reale Anwendung. Denn
wir sind überzeugt, dass die erfolgreiche Fabrik von morgen auf der
intelligenten Nutzung aller betrieblicher Daten beruht,“ erläutert Prof.
Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer-Institut für
Entwurfstechnik Mechatronik IEM.

„Das produzierende Gewerbe ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in
Nordrhein-Westfalen. Das Projekt Datenfabrik.NRW soll dafür sorgen, dass
das auch in Zukunft so bleibt und unsere Wirtschaft bestmöglich für die
digitale Transformation gerüstet ist. Ich freue mich, dass wir das Wissen
und die Erfahrungen von Weltmarkführern und Spitzenforschungseinrichtungen
in diesem Projekt bündeln können, um die Produktion in unserem Land
zukunftsfähig zu machen“, sagt der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und
Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der das Projekt
Datenfabrik.NRW am 26. Oktober 2021 bei CLAAS in Harsewinkel eröffnete.

KI konkret: Anwendungsorientierte Forschung und Umsetzung ist gefragt

Das Bild der datengetriebenen Zukunftsfabrik mit selbstoptimierenden
Wertschöpfungsprozessen ist bei vielen Unternehmen oft sehr abstrakt. Hier
setzen die vier beteiligten Fraunhofer-Institute mit ihrer
anwendungsorientierten Forschung und praktischen Umsetzungserfahrung an.
Für das Projekt Datenfabrik.NRW haben sie drei Handlungsfelder definiert.

1.      Sie identifizieren und entwickeln konkrete Lösungen für den
Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion.
2.      Sie ermöglichen einen Transfer von Methoden- und Technologien aus
der Wissenschaft in Unternehmen, um KI-gestützte Lösungen in bestehende
Prozesse und Unternehmensarchitekturen zu integrieren.
3.      Sie erarbeiten ein ganzheitliches Veränderungsmanagement, dass
Unternehmen bei der Organisation neuer Prozesse für den Einsatz
Künstlicher Intelligenz unterstützt.

Die Ergebnisse des Projektes Datenfabrik.NRW können von anderen
produzierenden Unternehmen genutzt werden. Besonders anschaulich werden
sie in den beiden Fabriken von CLAAS und Schmitz Cargobull: Hier bringt
das Konsortium KI-Lösungen in Bereichen wie Fabrikplanung, Produktion,
Logistik und Unternehmensarchitektur in die Anwendung.
Neben den Anwenderunternehmen CLAAS und Schmitz Cargobull arbeiten die
Fraunhofer-Institute mit Duvenbeck Kraftverkehr, NTT Data und MotionMiners
zusammen. Sowohl KI.NRW als auch der Spitzencluster it’s OWL unterstützen
die Verbreitung der Projektergebnisse. Das Projekt Datenfabrik.NRW
(Laufzeit 4 Jahre) hat ein Gesamtvolumen von 14,5 Mio. Euro und wird mit
9,2 Mio. Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die beteiligten Fraunhofer-Institute

•       Das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
verfügt über herausragende Kompetenzen auf dem Gebiet des
Prozessmanagements und der Entwicklung, Analyse und Optimierung von
Produktionssystemen, insbesondere auch die Digitalisierung von
Produktionsprozessen. Im Bereich Industrial Data Science steuert das IEM
sein Know-How entlang der Datenverarbeitungskette ins Projekt
Datenfabrik.NRW ein, beginnend bei der Datenakquise und -vorverarbeitung,
über datengetriebene Modellierung bis hin zur Operationalisierung
maschineller Lernverfahren im industriellen Umfeld.

•       Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML ist die
erste Adresse in der anwendungsorienteierten Logistikforschung. Mit über
600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die gesamte Bandbreite der
Logistik abgedeckt. Die Kernkompetenzen erstrecken sich von der
Intralogistik über die Unternehmenslogistik und das Supply Chain
Management bis hin zu KI und autonomen Systemen. In dem Projekt
Datenfabrik.NRW übernimmt das IML die Koordination und Umsetzung einer
ganzheitlichen Logistikplanung in der Transformation Area „Data-driven
Logistics“.

•       Der Standort für Industrielle Automation des Fraunhofer Instituts
für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB-INA ist eine führende
Forschungseinrichtung in den Bereichen der industriellen Automation,
Industrial-IoT, KI in der Industrie und Smart City. Die
Forschungsaktivitäten bilden die gesamte digitale Wertschöpfungskette ab,
vom Sensorsignal über die Infrastruktur bis zur intelligenten Datenanalyse
und Entwicklung verschiedenster KI-Verfahren. In der Datenfabrik.NRW
werden diese Kompetenzen insbesondere bei der Ausgestaltung des „Data-
driven Manufacturing“ und „Data-driven Production Engineering“
eingebracht. Ferner wird die Entwicklung einer übergreifenden IT-
Architektur unterstützt sowie der Breitentransfer gewährleistet.

•       Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und
Informationssysteme IAIS ist eines der führenden Forschungsinstitute auf
den Gebieten Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Big Data in
Europa. Die Expertinnen und Experten unterstützen die Industriepartner der
Datenfabrik.NRW zum einen beim Aufbau eines sprachgestützten
Werkerassistenzsystems in der Produktion und zum anderen bei der
Entwicklung und Betrieb (AiDevOps) »hybrider KI« zur informierten Wartung
und vorausschauenden Ressourcenallokation. Zudem leitet das Fraunhofer
IAIS die Kompetenzplattform KI.NRW.

  • Aufrufe: 19

VDEI begrüßt Polen als Gastland bei der iaf 2022

Der Verband Deutscher Eisenbahningenieure e.V. (VDEI) freut sich, Polen als Gastland der im kommenden Jahr stattfindenden 28. Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf) bekanntzugeben. Damit würdigt der Verband die positive Entwicklung der polnischen Eisenbahninfrastruktur in den vergangenen Jahren und die weiteren, für die kommenden Jahre geplanten, Modernisierungsschritte.

 

In Abstimmung mit dem polnischen Ingenieurverband Stowarzyszenie Inżynierów i Techników Komunikacji Rzeczpospolitej Polskiej (SITK) wird der polnischen Bahnbau-Branche auf der weltweit führenden Messe für Fahrwegtechnik vom 31. Mai bis 22. Juni 2022 in Münster eine Bühne geboten, sich und ihre Leistungen einem internationalen Publikum vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. Somit leistet die iaf einen Beitrag zu einer weiteren Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und des fachlichen Austausches im Bereich der Fahrwegtechnik.

Der Veranstalter der internationalen Ausstellung ist der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. (VDEI). Verbandspräsident Thomas Mainka freut sich über das Gastland: „Mit Polen werden wir in Münster ein sehr innovatives Gastland begrüßen dürfen. Gerade in den jüngsten Jahren wurde die polnische Eisenbahninfrastruktur schon sehr stark modernisiert und diese Entwicklung ist noch nicht zu Ende. Sie ist zudem eng mit vielen ausgezeichneten polnischen Unternehmen verbunden, die wir schon heute zur Teilnahme an der iaf einladen möchten!“

Die iaf ist die weltweit führende Messe für Fahrwegtechnik und verfügt seit Jahrzehnten über einen ausgezeichneten Ruf unter Fachleuten und Ausstellern der Bahnbranche. Der Veranstalter rechnet auch für 2022 mit der Weltpremiere neuer und innovativer Produkte und Dienstleistungen.

Eine Anmeldung als Aussteller ist über die Messe-Website www.iaf-messe.com möglich. Die dort einsehbaren aktuellen Pläne des Messegeländes bieten Interessenten die Möglichkeit, sich einen passenden Standplatz für den Messeauftritt auszusuchen. „Noch sind in allen Bereichen Standplätze verfügbar, sowohl in den Hallen als auch auf dem Außengelände und am Gleis. Wer sich eine besondere Platzierung sichern möchte, sollte sich rasch bei uns melden!“, so Siegfried Krause, Geschäftsführer der VDEI Service GmbH, die für die Organisation der Messe verantwortlich ist.

 

  • Aufrufe: 32

Mit Zuhören gegen Einsamkeit, Angst und Verzweiflung zur Weihnachtszeit – über 300 ausgebildete Zuhörer stehen bereit

Weihnachten steht wieder vor der Tür und die Kontaktbeschränkungen machen erneut ein normales Weihnachtsfest mit Familie und Freunden unmöglich, zum zweiten Mal in Folge. Einsamkeit, Angst und Verzweiflung sind zehren stärker an den Nerven der Menschen. Die gemeinnützige Initiative aus Hamburg, REDEZEIT FÜR DICH #virtualsupporttalks, hat seit März 2020 ein Netzwerk aus mittlerweile über 350 im Zuhören geschulte Menschen aufgebaut, die anderen Menschen ehrenamtlich ihr Ohr schenken und zuhören, kostenlos und ohne Verpflichtung.

Und wieder rücken Homeoffice, Ausgangsbeschränkungen, stark eingeschränkte soziale Kontakte, Kurzarbeit bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes wieder näher an die Menschen heran. Es werden Erinnerungen an das letzte Weihnachtsfest wach. Die Wut, das Coronavirus bestimme weiterhin unseren schon stark eingeschränkten Alltag, ist bereits jetzt schon sehr groß. Sie wächst mit der Spaltung der Gesellschaft in die Lager 'Geimpft' und 'Ungeimpft'. Insbesondere gesundheitlich gefährdete Menschen werden wieder auf den Kontakt zu Freunden, Kindern, Enkelkindern verzichten müssen – und Weihnachten steht vor der Tür! Familien werden in eigen Bundesländern und Kreisen einen neuen Kraftakt zwischen Familie, Homeoffice und Kinderbetreuung leisten müssen. Mit der Wut kommt die Angst, kommt auch Frust, Überforderung und Verzweiflung.

Das verlangt der menschlichen Psyche weiterhin viel ab – die Folgen sind schon jetzt unüberschaubar. Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken, kann in diesen Tagen wieder viel bewegen – so wie es die Initiative REDEZEIT FÜR DICH #virtualsupporttalks seit Beginn der Corona-Krise macht. Mittlerweile bietet das Netzwerk pro bono Redezeit mit mehr als 350 Zuhörer*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

So funktioniert es: Wer Redebedarf hat, findet unter www.virtualsupporttalks.de die/den Zuhörer*in mit passendem Schwerpunkt und schreibt ihr/ihm eine E-Mail. Zumeist gibt es noch am selben Tag Rückmeldung oder sogar direkt das Gespräch per Telefon oder Online-Meeting-Anbieter. Das Gespräch ist streng vertraulich und es werden keine Verpflichtungen eingegangen. Redezeit-Suchende können so mit einer Person über ihre Probleme, Ängste oder ihre Themen sprechen.

REDEZEIT FÜR DICH #virtualsupporttalks ist eine Plattform aus über 350 im Zuhören geschulten Coaches, Therapeut*innen und Psycholog*innen, die anderen Menschen ehrenamtlich ihr Ohr schenken und zuhören. Und das kostenlos und ohne Verpflichtung. Sie wollen in schwierigen Zeiten ein Signal der Hoffnung und Unterstützung senden.

 

Die Initiative ist gemeinnützig, gesellschaftsorientiert und für jede*n kostenlos. Sie wurde im März 2020 von vier praktizierenden Coaches aus Hamburg gegründet und verfolgt weder wirtschaftliche noch politische oder religiöse Ziele. Alle Zuhörer*innen bei REDEZEIT hören unabhängig von vorgebrachtem Thema, Herkunft, Hintergrund, Identität, Sexualität, Religion oder politischen Ansichten zu.

 

Unser Purpose: Uns ist wichtig, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit anderen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können sollten. Dafür arbeiten wir jeden Tag als Ehrenamtliche.

 

  • Aufrufe: 21