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Herzmedizin fürs Ohr: Herzstiftung startet Podcast-Reihe

Informatives rund um die Herzgesundheit im Audioformat: Herzstiftung
startet neuen Podcast „imPULS – Wissen für Ihre Gesundheit“

Die Deutsche Herzstiftung startet zum Weltherztag mit ihrer eigenen
Podcast-Produktion unter dem Titel „imPULS – Wissen für Ihre Gesundheit“.
Damit wird das breite Informationsangebot um ein besonderes Audioformat
erweitert. „Medizinisches Know-how hilft, eine Brücke zwischen Arzt und
Patient zu bilden. In unseren Podcast-Gesprächen mit Herzspezialisten und
Herz-Kreislauf-Patienten wollen wir herzmedizinisches Wissen künftig
spannend vermitteln“, erklärt Martin Vestweber, Geschäftsführer der
Deutschen Herzstiftung. Alle 14 Tage stellen sich Herzexpertinnen und
Experten im Gespräch mit Ruth Ney, Medizin-Redakteurin der Herzstiftung
und examinierte Apothekerin, den wichtigsten Fragen zu aktuellen Themen
auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der neue Podcast ist
erreichbar unter www.herzstiftung.de/podcasts

Worum geht es in den Podcasts?
Neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzerkrankungen,
Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Herzklappendefekte und
Herzschwäche sowie Kreislaufleiden wie Bluthochdruck und Schlaganfall sind
Themen der Podcast-Gespräche. Es geht aber auch um Prävention, also darum,
wie sich Herzkrankheiten vermeiden lassen. Und es geht um persönliche
Erfahrungen mit Herzerkrankungen. In Gesprächen mit Herzspezialisten und
Herzpatienten werden diese Themen locker und lehrreich aufgegriffen. „Wer
als Patient über gesicherte medizinische Informationen zu seiner
Herzerkrankung verfügt, kann zum Beispiel die Wirkung des
Behandlungserfolgs auf die eigene Lebensqualität viel besser erkennen“,
erklärt Ruth Ney, die Moderatorin des neuen Podcast. „Sich diese
Information anhören zu können – wo immer man gerade unterwegs ist, ist
eine gute und unterhaltsame Möglichkeit, mehr zu erfahren für mehr
Herzgesundheit.“
Im ersten Podcast steht das Thema „Vorhofflimmern“ im Fokus. Warum dies
ein oft unterschätzter Risikofaktor ist, erläutert dabei der Kardiologe
Prof. Dr. Thomas Meinertz, Chefredakteur der Herzstiftungs-Zeitschrift
HERZ heute – auch aus eigener Erfahrung als Betroffener. Und Martin
Vestweber gibt im Gespräch einen Einblick in die aktuelle Arbeit der
Herzstiftung. Im Oktober wird Privatdozent Dr. Dominik Rath, Kardiologe am
Universitätsklinikum Tübingen, berichten, was das Corona-Virus SARS-CoV-2
an den Gefäßen Erkrankter anrichtet und warum gerade junge Männer nach
einer Covid-19-Impfung in einigen Fällen ebenfalls Zeichen einer
Herzmuskelentzündung (Myokarditis) entwickeln. Rath forscht unter anderem
in einem von der Herzstiftung geförderten Projekt zu Entzündungsprozessen
am Herzen. Außerdem wird Professorin Dr. Angelika Costard-Jäckle vom Herz-
und Diabeteszentrum HDZ NRW, Bad Oeynhausen in einem Gespräch auf das Für
und Wider von sogenannten „Booster-Impfungen“ gegen Covid-19 eingehen.
Wann brauchen Patienten tatsächliche eine dritte Impfung?
Die Podcast-Gespräche im November drehen sich dann um das Thema der
Herzwochen – Bluthochdruck. Warum handeln, wenn doch gar nichts weh tut?
Reicht eine Änderung des Lebensstils beim Bluthochdruck? Was ist wichtig
zu wissen, wenn Medikamente nötig sind? Und wer profitiert von einer
Pulswellendiagnostik?

Jetzt reinhören!
Alle Podcasts können auf der Herzstiftungs-Website unter
www.herzstiftung.de/podcasts direkt gehört werden und sind ebenso bei den
einschlägigen Podcast-Anbietern wie Spotify und Apple iTunes zu finden.
Alle 14 Tage – zu den Herzwochen sogar häufiger – gibt es einen neuen
„imPULS“-Podcast.
Infos zum Weltherztag unter www.herzstiftung.de/weltherztag

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TU Berlin: FoodLabHome verdeutlicht Klimarelevanz von Lebensmittelabfällen

Zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung veröffentlicht die
TU Berlin einen aktualisierten FoodWasteTracker

Pünktlich zum 29. September 2021, dem Internationalen Tag des Bewusstseins
für Lebensmittelverschwendung, präsentiert das Projekt FoodLabHome seine
überarbeiteten Lehr- und Lernmaterialien, die junge Menschen für einen
nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren. Mit dem Online Tool
„FoodWasteTracker“ lässt sich die Klimarelevanz der Lebensmittelabfälle im
eigenen Haushalt schnell und unkompliziert berechnen.

Wissenschaftler*innen der Technischen Universität (TU) Berlin und der
Leuphana Universität Lüneburg haben das vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Citizen Science-Projekt ins
Leben gerufen. Die auf drei Tage angelegte Unterrichtseinheit richtet sich
an Schüler*innen der 9. bis 12. Klassenstufe. Der Fokus liegt auf einem
weit vernachlässigten Klimawandeltreiber: den 85 kg Lebensmittelabfall,
die jedes Jahr pro Person in Deutschland anfallen. Beim Anbau, der Ernte,
dem Transport und der Verarbeitung dieser schlussendlich entsorgten
Lebensmittel entstehen klimabelastende Treibhausgase.

CO₂-Äquivalente von Lebensmittelabfällen online berechnen
Auf der Website www.foodlabhome.net stellt das Projektteam umfangreiches
Lehrmaterial zur Verfügung. Dieses kann sowohl im Präsenz- als auch
Onlineunterricht genutzt werden und animiert Jugendliche zum Forschen und
Handeln. Mit dem digitalen Messinstrument „FoodWasteTracker“ können nicht
nur Schüler*innen das Aufkommen und die Klimarelevanz der Lebensmittel
untersuchen, die in ihren Haushalten anfallen. Dafür erfassen sie Art und
Umfang der Lebensmittelabfälle in dem anwendungsfreundlichen Online Tool,
das die Angaben in CO₂-Äquivalente umrechnet. Auf diese Weise können
Schulgruppen mögliche Reduktionsstrategien ableiten, erproben und mit
Hilfe von Vorher-Nachher-Vergleichen hinsichtlich ihrer Effektivität
bewerten.

„Im Sinne des Citizen Science-Ansatzes erforschen dabei Schülerinnen und
Schüler ihren eigenen Alltag. Das kann eine Transformation in Richtung
eines nachhaltigeren Konsums erleichtern“, erklärt Prof. Dr. Ulf Schrader,
Vizepräsident für Lehrkräftebildung und wissenschaftlichen Nachwuchs der
TU Berlin und Hochschullehrer für Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger
Konsum. Prof. Dr. Nina Langen, Leiterin des Fachgebiets Bildung für
Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft leitet das Teilprojekt
gemeinsam mit Prof. Schrader und ergänzt, dass der FoodWasteTracker ein
für alle Verbraucher*innen spannendes Tool sei, mit dem sich die Wirkung
des eigenen Verhaltens auf das große Thema Klimawandel leicht
visualisieren lasse.

In Zusammenarbeit mit teilnehmenden Lehrer*innen und Schüler*innen wurden
der FoodWasteTracker und die Bildungsmodule evaluiert und stehen ab sofort
in überarbeiteter Form zur Verfügung.

Die Lehrmaterialien stehen kostenfrei zum Download bereit:
<https://www.foodlabhome.net>

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DMV-Journalistenpreise Mathematik 2021 für Manon Bischoff und Aeneas Rooch, -Medienpreis für Thomas de Padova

Der Medienpreis der Deutschen Mathematiker-
Vereinigung des Jahres 2021, dotiert mit 5000 Euro, geht an den
Wissenschaftspublizisten Thomas de Padova aus Berlin. Die DMV-
Journalistenpreise mit einem Preisgeld von je 1000 Euro bekommen dieses
Jahr Manon Bischoff aus Darmstadt für ihre fundierten Artikel zu
mathematischen Themen, publiziert in der Zeitschrift „Spektrum der
Wissenschaft“, und der freischaffende Hörfunkjournalist Aeneas Rooch aus
Bochum, der mathematische Themen in seinen Beiträgen unterhaltsam für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufbereitet.
Die Preisgelder stiftet zum wiederholten Mal die Berliner Walter de
Gruyter Stiftung.

„Wir haben dieses Jahr so viele gute Bewerbungen für den Journalistenpreis
bekommen, dass wir im Unterschied zu den Vorjahren gleich zwei
Journalistenpreise vergeben haben“, sagt Ilka Agricola,
Universitätsprofessorin in Marburg und Präsidentin der DMV.

Den DMV-Medienpreis, dotiert mit 5000 Euro, gibt es für herausragende
Leistungen bei der Vermittlung und Popularisierung von Mathematik. Der
diesjährige Preisträger Thomas de Padova, Jahrgang 1965, hat Physik und
Astronomie studiert. Nach seiner Zeit als Wissenschaftsjournalist beim
Berliner Tagesspiegel verfasste de Padova mehrere populärwissenschaftliche
Bücher mit inhaltlicher Nähe zur Mathematik. Die Jury überzeugte er
insbesondere mit seinem neuen Buch „Alles wird Zahl – wie sich die
Mathematik in der Renaissance neu erfand“, das dieses Jahr im Carl Hanser
Verlag erschienen ist.

Manon Bischoff, geboren 1990, hat an der TU Darmstadt (theoretische)
Physik studiert. Sie hat ihr wissenschaftsjournalistisches Handwerk in
Heidelberg bei der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ gelernt, wo sie
seit 2019 Redakteurin ist. Sie schreibt häufig über mathematische
Forschung und bekommt den diesjährigen Journalistenpreis speziell für
ihren Artikel „Welcher Knoten hält am besten?“ zu einem Problem der
Knotentheorie, erschienen in Spektrum der Wissenschaft im Juni 2020.

Aeneas Rooch, Jahrgang 1983, hat Mathematik und Physik studiert und in
Wahrscheinlichkeitstheorie promoviert. Er arbeitet in der Softwarebranche
und ist als freier Fachjournalist für Naturwissenschaften und Technik
tätig. Eines seiner Sachbücher wurde zum SPIEGEL-Bestseller. Die Jury
lobte insbesondere seine Hörfunkbeiträge und Podcasts zur Mathematik als
fundiert und originell und zeichnet Rooch speziell für seinen Beitrag zur
„Spanischen Weihnachtslotterie“ aus, gesendet am 20. Dezember 2019 auf WDR
5.

Die Preisgelder stiftet zum wiederholten Mal die Berliner Walter de
Gruyter Stiftung.

„Ich beglückwünsche alle Preisträgerinnen und Preisträger und danke ihnen
für ihr vielfältiges Engagement zum Wohl der Mathematik. Der Walter de
Gruyter Stiftung danke ich für Ihre jahrelange Unterstützung dieses ganz
besonderen Preises“, resümiert Ilka Agricola.

Der Jury, die am 21. September 2021 tagte, gehörten an: Günter M. Ziegler,
Präsident der Freien Universität Berlin und Mitglied des Präsidiums der
DMV (Vorsitz), DMV-Präsidentin Ilka Agricola, Gudrun Thaeter (DMV-
Mitteilungen), die vormaligen Preisträger Michael Korey (Medienpreis 2019)
und Norbert Lossau (Journalistenpreis 2019) sowie Christoph Seils für die
Walter de Gruyter Stiftung. Die feierliche Preisverleihung findet am Abend
des 22. November 2021 in Berlin statt. Medienvertreter*innen, die
teilnehmen möchten, schreiben bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Fotos
der Preisträger*innen ebenfalls auf Anfrage.

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Bundesweit erster BNE-Hochschullehrpreis vergeben

Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat in diesem Jahr erstmalig den
landesweiten Lehrpreis "Hochschullehre für eine nachhaltige Entwicklung"
vergeben. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt
Lehrveranstaltungen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung beispielhaft
umsetzen. Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler:innen der Hochschule
Konstanz, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Hochschule
Reutlingen. Die Jury war mit Expert:innen aus Hochschullehre, Politik und
Studierendenschaft besetzt. Gefördert wird der Preis vom Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie dem Ministerium für Umwelt, Klima
und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Vielfältige globale Herausforderungen wie Klimawandel,
Biodiversitätsverlust und wachsende globale Ungleichheiten rücken
zunehmend in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen und politischen
Interesses. Dabei besonders relevant ist die Bildung für nachhaltige
Entwicklung, zu der Hochschulen durch ihren Bildungsauftrag einen
substanziellen Beitrag leisten können.

"Mit dem Lehrpreis 'Hochschullehre für eine nachhaltige Entwicklung' ist
es gelungen, die Vielfalt hervorragender BNE-Lehr-Lern-Formate sichtbarer
zu machen", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. "Bildung für
nachhaltige Entwicklung ist weit mehr als schulische Bildung - sie
erstreckt sich im Sinne eines lebenslangen Lernens über unterschiedliche
Bildungsbereiche." Professor Dr. Alexander Siegmund, Geschäftsführender
Direktor des Heidelberger BNE-Zentrums, ergänzte: "Mit dem Lehrpreis
wollen wir bereits vorhandenes Engagement im Bereich der Bildung für
nachhaltige Entwicklung würdigen und gleichzeitig gute Beispiele einer
gelungenen Umsetzung in der Hochschullehre sichtbar machen."

Von der Jury aus über 30 Bewerbungen für den diesjährigen Preis
ausgewählt, wurden Wissenschaftler:innen von drei baden-württembergischen
Hochschulen: Der erste Preis ging an Professorin Dr. Maike Sippel, Ilmari
Binder und Markus Szaguhn (Hochschule Konstanz) mit der Lehrveranstaltung
#climatechallenge. Ines Bott, Anne-Sophie Risse, Dr. Richard Beecroft und
Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie erhielten für
ihre Lehrveranstaltung "Frühlingstage der Nachhaltigkeit" den zweiten
Preis. Der dritte Preis ging an Professor Dr. Florian Kapmeier (Hochschule
Reutlingen) für seine Integration der World Climate Action Simulationen in
Lehrveranstaltungen. Die Laudationes hielten die Jurymitglieder Dr. Nicole
Aeschbach, Lisanne Wolters und Teresa Ruckelshauß.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des digitalen Treffens des BNE-
Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg statt. Das Grußwort übernahm
Professor Dr. Hans-Werner Huneke. Der Rektor der Pädagogischen Hochschule
Heidelberg freute sich über die Vielzahl der Einreichungen: "Dies macht
die Relevanz des Themas deutlich, auf das wir auch in Zukunft verstärkt
als Hochschule setzen möchten." Im Anschluss sprach Theresia Bauer,
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, per
Videobotschaft zu den Teilnehmenden und beglückwünschte die
Preisträger:innen.

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